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Pressemitteilung Nummer 275, vom 06.10.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zu Innovationsprofessuren an Hamburger Hochschulen:
Hamburg braucht Innovationsprofessuren nach NRW-Vorbild
Nordrhein-Westfalen zeigt, wie man mit gezielten Innovationsprofessuren internationale Spitzenkräfte gewinnt und zugleich den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärkt. Daran sollte Hamburg sich orientieren.
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: Die CDU fordert eine Anschubfinanzierung für Innovationsprofessuren. Sie sind ein wirksames Instrument, um Hochschulen in strategischen Zukunftsfeldern schnell voranzubringen – und genau das fehlt in Hamburg bislang. Hamburg darf im Wettbewerb um die klügsten Köpfe nicht ins Hintertreffen geraten. Unsere Hochschulen leisten Hervorragendes – doch der Senat tut zu wenig, um international Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher für Hamburg zu gewinnen. Wie eine Anfrage der CDU-Fraktion an den Senat ergeben hat, gibt es in Hamburg bislang kein eigenes Innovationsprofessuren-Programm, das gezielt Professuren in Zukunftsfeldern ermöglicht. Stattdessen verweist der Senat auf allgemeine Regelungen des Hamburgischen Hochschulgesetzes, die Exzellenzstrategie und Stiftungsprofessuren. Die Wissenschaftssenatorin setzt dazu keine eigenen Impulse, sondern verharrt im Status quo.
Den Hochschulen muss durch neue Finanzierungsmodelle die Möglichkeit gegeben werden, Innovationsprofessuren einzurichten und so langfristig Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Wenn wir Hamburg als Wissenschaftsstandort zukunftsfähig machen wollen, reicht es nicht, nur den Status quo zu verwalten. Wir brauchen den Mut, neue Wege zu gehen und unsere Hochschulen mit den richtigen Instrumenten auszustatten.
Als Vorbild könnte Nordrhein-Westfalen dienen: Dort unterstützt die landeseigene NRW.BANK Innovationsprofessuren, bei denen das Land die Hälfte der Kosten trägt und die Hochschulen den Rest über Eigenmittel oder Drittmittel finanzieren. Gefördert werden Professuren in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Gesundheit, Sicherheit und Klimaschutz.
Hamburg braucht dringend ein vergleichbares Modell, das unsere Hochschulen in die Lage versetzt, gezielt Zukunftsthemen zu besetzen und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.“
Pressemitteilung Nummer 274, vom 20.08.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zu mehr Studentenwohnraum für Hamburg:
Studentenwohnraum – Senat baut Luftschlösser statt Lösungen!
In meiner Anfrage an den rot-grünen Senat wird auf erschreckende Art deutlich, wie blank der Senat auf dem Gebiet der Planung und vor allem der Realisierung von Wohnraum für Studentinnen und Studenten ist. Die versprochenen 3000 zusätzlichen Wohnheimplätze bis 2030 orientieren sich nicht an der Realität des tatsächlich studentischen Zuzugs in Hamburg.
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Der Senat verspricht 3.000 zusätzliche Wohnheimplätze bis 2030, hat aber bislang nur gut 2.600 konkret geplant – für die fehlenden Plätze gibt es weder Standorte noch Zeitplan. Von den 3.000 Plätzen sind bis heute gerade einmal 23 fertiggestellt. Zugleich rechnet der Senat die 300 Plätze in Oberbillwerder voll in sein Ausbauziel ein, obwohl schon feststeht, dass sie erst 2031 fertig werden. Selbst wenn all diese Projekte planmäßig fertig würden, käme Hamburg nur auf eine Unterbringungsquote von 11,93 % – weit unter dem eigenen Ziel von 15 %. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, kann der Senat nicht sagen.
Besonders gravierend: Der Senat macht keine konkreten Angaben zur künftigen Zahl an Studentinnen und Studenten in Hamburg – obwohl diese für eine seriöse Planung unerlässlich wären. Der Verdacht liegt nahe, dass hier bewusst Unklarheit in Kauf genommen wird, um fehlende Kapazitäten zu kaschieren. In der Science City Bahrenfeld setzt der Senat zudem nicht auf eigene Initiativen, sondern hofft vor allem darauf, dass sich private Investoren engagieren. Schon jetzt sind viele Studentinnen und Studenten gezwungen, ins Umland auszuweichen, weil sie in Hamburg keine bezahlbare Unterkunft finden. Das sind keine belastbaren Planungen, das sind Luftschlösser. Es ist unzumutbar, Betroffene mit solch einer Politik im Stich zu lassen – und die Aussichten sind mehr als düster, wenn der Senat so weitermacht.“
Pressemitteilung Nummer 273, vom 08.07.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Fortschritt bei PETRA IV:
Weiterer Meilenstein für das Projekt PETRA IV erreicht
Das Projekt PETRA IV hat es auf die Shortlist geschafft und damit einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung erreicht. Als CDU Hamburg begrüßen wir diesen Fortschritt ausdrücklich und sehen uns in unserem langjährigen Engagement bestätigt. Entscheidend wird nun, ob am Ende auch die Finanzierung steht – dafür sind sowohl der Bund als auch insbesondere der rot-grüne Senat in Hamburg gefordert.
Dazu Anna von Treuenfels, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Dass PETRA V nun auf der Shortlist steht, zeigt: Unser Einsatz zahlt sich aus. Wir haben das Projekt von Anfang an aktiv unterstützt, weil wir an seinen Mehrwert für Hamburg glauben. Es macht am Ende eben einen Unterschied, wer regiert – und wir als Union stehen für verlässliche und zukunftsgerichtete Innovationspolitik. Jetzt stehen sowohl der Bund als auch ganz besonders der rot-grüne Senat in Hamburg in der Verantwortung. Hamburg darf diese historische Chance keinesfalls verspielen. Der Senat sollte alles dafür tun, um Hamburg als Wissenschaftsstandort an die Spitze zu führen.“
Pressemitteilung Nummer 272, vom 04.07.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zur Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Hamburg:
Den Wissenschaftsstandort Hamburg entwickelt man nicht im Schlafwagen!
Eine Anfrage an den Senat zeigt, mit welch geringen Ambitionen der rot-grüne Senat die Attraktivität des Wissenschaftsstandort Hamburgs verfolgt. Stattdessen verlässt man sich auf die grundsätzliche Attraktivität der Stadt, die jährlich mehr Studentinnen und Studenten anzieht.
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Meine Anfrage an den Senat ist gekennzeichnet durch rot-grüne Ambitionslosigkeit speziell in der Verbesserung der Rahmenbedingungen für Studentinnen und Studenten in Hamburg.
Die Frage, ob die Wissenschaftssenatorin die 3000 geplanten Wohnheimplätze angesichts der stetig steigenden Zahl an Studenten als ausreichend empfindet, bleibt bewusst unbeantwortet. Es ist nämlich völlig klar, dass die Planungen angesichts der realen Zahlen an potentieller Nachfrage natürlich nicht reichen werden. Die Unterbringungsquote ist in Hamburg im Vergleich zu München bereits niedrig, darum sucht Rot-Grün den Vergleich beispielsweise zu Bremen. Das kann und darf aber nicht der Anspruch der Hansestadt Hamburg sein.
Auch auf dem Gebiet der Internationalisierung gibt es großen Nachholbedarf: Der Senat hat keinen Überblick über die englischen Sprachkenntnisse seiner Behördenmitarbeiter und kann auch nicht präzise angeben, wie viele Verwaltungsdienstleistungen und Antragsverfahren in englischer Sprache angeboten werden. Nicht einmal beim Hamburg Welcome Center gibt es eine englische Version des Serviceportals ´Anliegen zum Aufenthaltstitel klären`.
Es liegen dem Senat außerdem keine Erkenntnisse dazu vor, ob die beratenden Personen nach dem Kontakt mit dem Hamburg Welcome Center eine Beschäftigung in dem Bereich Wissenschaft und Forschung aufgenommen haben. Außerdem konnte nicht beantwortet werden, wie viele der zu beratenden Personen über einen Studienabschluss verfügen.“
Pressemitteilung Nummer 271, vom 04.07.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zum Abrutschen der Universität Hamburg im QS World University Ranking:
„Tief gestapelt“ klingt nicht nur so – es ist ambitionslos!
In den aktuellen QS World University Rankings droht sich die Universität Hamburg 2026 von Platz 191 auf Platz 193 zu verschlechtern. Für eine internationale Stadt wie Hamburg ist dies ein tristes Ergebnis. Dazu wirken die jüngsten Äußerungen der Wissenschaftssenatorin zur Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandortes Hamburg haarsträubend.
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Während andere deutsche Universitäten im QS-Ranking deutlich steigen, verschlechtert sich die Universität Hamburg um zwei Plätze. Vor dem Hintergrund der aktuellen Äußerungen der Senatorin Blumenthal verheißt dies für den Wissenschaftsstandort Hamburg nichts Gutes. Das ausgewiesene Motto der Senatorin „zunächst keine Rolle rückwärts machen in der Forschungslandschaft“ klingt nicht nur tiefgestapelt, es ist für die zweitgrößte Stadt Deutschlands ambitionslos. Es passt auch nicht mit der großartigen Leistung der Wissenschaft in unserer Stadt zusammen, die sich erst kürzlich mit fünf Forschungsbereichen in der Exzellenzstrategie des Bundes durchsetzen konnte.
Hier entsteht der Eindruck, als würde sich die neue Senatorin auf den Lorbeeren ihrer Parteikollegin und Vorgängerin ausruhen. Spannend wird auch die angekündigte Umsetzung der geplanten 3000 Wohnungen für Studentinnen und Studenten, denn es sind doch gerade die Grünen, die durch das Festhalten an überhöhten Umweltstandards die Baukosten in Hamburg in die Höhe treiben und so Wohnungsneubau erschweren. Festzuhalten bleibt außerdem, dass selbst 3000 neue Wohnungen für Studentinnen und Studenten im Vergleich zu Städten wie München, die knapp 11.000 Wohnheimplätze stellen, noch zu wenig sind.“
Pressemitteilung Nummer 270, vom 22.05.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zur Bekanntgabe der Exzellenzcluster:
Glückwunsch an den Wissenschaftsstandort Hamburg – fünf ausgezeichnete Exzellenzforschungsbereiche!
Heute hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat bekannt gegeben, welche Exzellenzcluster in der nächsten Runde der Exzellenzstrategie des Bundes weiter beziehungsweise neu gefördert werden. Dabei wurden fünf Cluster des Wissenschaftsstandorts Hamburg ausgezeichnet. Besonders erfreulich daran ist, dass auch erstmalig die TU Harburg erfolgreich ein Cluster für sich entscheiden konnte.
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die Auszeichnung von fünf Exzellenzclustern ist ein Ritterschlag für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Herzlichen Glückwunsch zu dieser ausgezeichneten Leistung. Hamburg ist auch in Zukunft Exzellenzstandort. Die Wissenschaft leistet in unserer Stadt Großartiges! Es ist deshalb dringend an der Zeit, dass die verantwortliche Politik die notwendigen Rahmenbedingungen verbessert.
Aufgabe der Politik ist dafür z.B. eine Attraktivitätssteigerung des Standortes, damit mehr internationale Studienangebote ermöglicht werden können. Eine kapitalstarke Wissenschaftsstiftung, wie von CDU und Handelskammer gefordert, kann da nur hilfreich sein.
Dadurch wäre mehr Unabhängigkeit von den Sparzwängen der Tagespolitik möglich und damit eine stabile, die Grundfinanzierung ergänzende langfristige Basis für die Hamburger Wissenschaft geschaffen. Hier ist die neue Wissenschaftssenatorin Blumenthal gefordert – raus aus dem Klein-klein, hin zu echter Wissenschaftsförderung, zum Wohle der gesamten Stadt.“
Pressemitteilung Nummer 269, vom 28.04.2025, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zum weiteren Beschluss des Hamburger Sozialgerichts erklärt:
Vorgänge im UKE – künftige Senatorin muss eigene Informationslage sicherstellen!
Die Berichterstattung über die gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Beschäftigten und dem UKE geben ein katastrophales Außenbild ab. Potentielle Bewerber drohen dadurch möglicherweise von einer Bewerbung abzusehen. Dies darf für den medizinischen und wissenschaftlichen Standort Hamburg kein Zustand sein. Eine neue Senatorin muss künftig über alle Vorgänge im Bilde sein!
Dazu erklärt Anna von Treuenfels-Frowein, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Die Berichterstattung schadet dem Ansehen des renommierten UKE. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich großartige Arbeit leisten, leiden unter diesen Vorgängen ebenso.
Dass die scheidende Wissenschaftssenatorin sich in dieser Sache selbst stets aus der Verantwortung genommen hat, ist inakzeptabel. Es wäre nicht zuletzt auch Aufgabe einer Senatorin gewesen, den Ruf einer solchen Institution zum Wohle unserer Stadt zu schützen.
Die CDU-Fraktion ruft die designierte Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal auf, sich über vermeintliche Vorgänge in den wissenschaftlichen Einrichtungen Hamburgs frühzeitig Kenntnis zu verschaffen, um angemessen reagieren zu können. Von einer Senatorin dürfen die Hamburgerinnen und Hamburger lückenlose Kenntnis über die Vorgänge in ihrem Ressort erwarten.“
Pressemitteilung Nummer 268, vom 26.07.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, CDU-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft zum weiteren Beschluss des Hamburger Sozialgerichts erklärt:
Sozialgerichtsurteil bestätigt 50-Euro-Obergrenze bei der Bargeldauszahlung
Das Urteil des Hamburger Sozialgerichts, nach dem die generelle 50-Euro-Obergrenze bei der Bargeldauszahlung der Bezahlkarte für Asylbewerber nun doch rechtmäßig sei, ist erfreulich und in der Sache richtig. Der nun anhaltende Streit zwischen SPD und Grünen dazu zeigt die tiefe Spaltung der rot-grünen Koalition in der Beantwortung entscheidender Fragen und Herausforderungen unserer Zeit. Einen Senat, der in grundsätzlichen Entscheidungen für unsere Stadt derart uneins auftritt, kann sich Hamburg nicht leisten. Ordentliches und vernünftiges Regieren sieht anders aus.
Pressemitteilung Nummer 267, vom 10.07.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Verkehrspolitik:
Teuer, strategiefrei und kontraproduktiv fürs Klima
Die sogenannte Mobilitätswende des Verkehrssenators ist gescheitert: Extrem teuer – wie etwa bei der Anschaffung der E-Busse – funktioniert sie trotzdem nicht, weil die neuen Fahrzeuge am Ende im senatserzeugten Stau stehen, den unnötige Straßenverengungen, völlig abstruse Kreuzungsumbauten und unkoordinierte Baustellen in der halben Stadt verursachen. Der Ausbau des ÖPNV lahmt vor allem in den Randbezirken Hamburgs. Die Wirtschaftverkehre machen mittlerweile einen Bogen um die Hansestadt. Die City wie einige Stadteilzentren fangen nach umfassender Parkplatzvernichtung an, zu veröden. Und das Klima hat von dieser kontraproduktiven Politik gar nichts, im Gegenteil – die Verbrenner im Dauerstau belasten es zusätzlich.
Pressemitteilung Nummer 266, vom 16.06.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur MSC-Beteiligung an der HHLA:
Hochrisikodeal für Hamburgs Hafen
Je mehr Fakten bekannt werden und je länger der von Rot-Grün im Hinterzimmer eingefädelte Einstieg von MSC in die HHLA diskutiert wird, umso zahlreicher werden die kritischen Stimmen: Selbst die von Rot-Grün für die Anhörungen benannten Experten äußern sich kritisch, ein ehemals führender sozialdemokratischer Hafenexperte verlässt die Partei, Hafenarbeiter und Reeder sprechen sich im seltenen Schulterschluss gegen die Bevorzugung des italienisch-schwerzerischen Unternehmens aus. Statt den Deal hektisch durchzuziehen sollte der Senat darüber nachdenken, ob nicht die Hamburger zur Bürgerschaftswahl über solch eine weitreichende Entscheidung abstimmen sollten. Das wäre auch deshalb sinnvoll, weil die Bindungswirkung des Deals weit über eine Legislatur hinaus geht.
Pressemitteilung Nummer 265, vom 19.06.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Haushaltsentwurf 2025/2026:
Eigenlob ersetzt keinen Einsparwillen
Bürgermeister und Finanzsenator sind wieder mal voll des Eigenlobs, vor allem wegen des geräuschlosen Verlaufs der rot-grünen Haushaltsberatungen. Dabei ist es kein Wunder, wenn es zwischen den Koalitionspartnern nicht kracht, wenn man nicht wirklich sparen will. Das wäre mit Blick auf in Zukunft weniger stark sprudelnde Steuerquellen für künftige Haushalte nötig und möglich. Stattdessen gibt es einen dramatischen Schuldenaufwuchs in den Schattenaushalten. Der Umfang der verfassungsrechtlich bedenklichen Kapitalanleihen von öffentlichen Unternehmen zur Finanzierung von Staatsaufgaben bleibt dramatisch, der ‚Klimabond‘ der immer defizitäreren HHAG ist hier ja leider nur ein Beispiel. Nachhaltigkeit in der Politik sollte aber vor allem heißen: Fainess beim Schuldenmachen gegenüber kommenden Generationen. Sparen könnte Hamburg langfristig etwa beim teuren und unnötigen Umbau vieler Straßen und Kreuzungen unter dem Diktat der ‚Mobilitätswende‘, bei zahlreichen unwirksamen Umweltprojekten und beim stetigen Aufwuchs städtischen Personals in weniger relevanten Bereichen. Auch Tarifsteigerungen dürfen nicht immer nur mit Mehrausgaben bewältigt werden, sondern ihnen muss mit struktureller Aufgabenkritik und Prioritätensetzung begegnet werden. Stattdessen explodiert der Haushalt geradezu um knapp zehn Prozent. Ob er so im entscheidenden Bereich städtischer Grundversorgung tatsächlich mehr Verlässlichkeit schafft, etwa bei der chronisch unterfinanzierten Justiz, ist noch völlig unklar. Eigenlob wird auf die Dauer keinen Einsparwillen ersetzen.
Pressemitteilung Nummer 264, vom 12.06.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu den Ergebnissen von Europa- und Bezirkswahlen:
Ein Weckruf für die Demokratie
Auch wenn die hohe Wahlbeteiligung ein gutes Zeichen für die Demokratie ist, sollten die Ergebnisse der Europa- und Bezirkswahlen ein Weckruf für alle Demokraten sein: In ganz Deutschland und teilweise auch in Hamburg haben die Ränder zugelegt. Die daraus abzuleitende Botschaft lautet: Die Menschen wollen keine ideologiegetriebene Politik. Sie wollen eine wirtschaftsfreundliche Politik, die Deutschland und die Hansestadt von ganz hinten wieder an die Spitze der Industrieländer führt. Sie wollen eine technologieoffene Klima- und Energiepolitik im Bund und keine ideologische Verkehrspolitik unter Klimavorwand in der Stadt. Sie wollen eine geordnete Migrationspoltik, die nachvollziehbar und für die Kommunen tragbar ist. Die Bürger wollen Lösungen für ihre Probleme vor Ort. Nur klare politische Konzepte, die auch umgesetzt werden, können den wachsenden Trend zum Extremismus stoppen helfen und unsere Demokratie sichern. Schöne Worte helfen da nicht.
Pressemitteilung Nummer 263, vom 11.06.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Fachkräftestratiegie:
Sehr spät und noch sehr unkonkret
Nach über einem Jahrzehnt mit einem dramatisch gestiegenen Fachkäftemangel war die Vorlage einer neuen Strategie längst überfällig. Was die Sozialsenatorin heute vorggestellt hat, bleibt aber noch weitgehend unkonkret. Insbesondere die Neuaufstellung der Jugendberufsagentur, die Aktivierung des Hamburger Institus für berufliche Bildung (HIBB) und eine Evaluierung der bisherigen Strategiemaßnahmen stehen auf der Agenda. Da wird noch viel Arbeit auf die Beteiligten zukommen, bevor diese Fachkräftestrategie fruchten kann.
Pressemitteilung Nummer 262, vom 04.06.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Jahresbilanz 2023 der Wirtschaftsförderung:
Maue Bilanz
Nach dem Pandemie-Einbruch lobt sich die Wirtschaftssenatorin für eine geringfügige Steigerung der Ansiedlungszahlen von Firmen in Hamburg im Jahre 2023. Das ist trotz der geopolitischen Herausforderungen nicht stimmig: Ein klassische internationale Handelsstadt wie Hanburg muss hier den Anspruch haben, weltweit führend zu sein und rasch auf das Vor-Corona-Niveau zurückzufinden. Die Orientierung auf Skandinavien, Erneuerbare Energien und digitale Dienstleister ist für sich genommen kein Fehler, aber das Ausblenden der USA oder Indiens als wichtigste transatlantische Handelspartner mit Europa-kompatiblen Werten ist auffällig. Die Wirtschaftssenatorin und Hamburg Invest sollten mehr über Atlantik und Pazifik schauen statt vorwiegend über die Ostsee. Und die unter Rot-Grün weiter wuchernde Bürokratie gehört drastisch zurückgeschnitten, um mehr Firmenansiedlungen zu ermöglichen.
Pressemitteilung Nummer 261, vom 03.06.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgestellten Verfassungsschutzbericht 2023:
Islamisten-Hochburg schleifen
Hamburg hat sich nicht zuletzt durch das jahrelange Wegschauen rot-grüner Senate zu einer Hochburg der Islamistenszene entwickelt. Das müssen Verfasungsschutz und Polizei jetzt ausbaden, wenn sie die auf fast 2000 Personen angewachsene Szene von potentiellen Kalifatsanhängern im Griff behalten wollen. Das ist nicht nur eine akute Bedrohung unserer Demokratie, sondern geht mit wachsenden Antisemitismus einher. Das weitere deutliche Anwachsen der rechtsextrem und vor allem linksextrem motivierten Straftaten in Hamburg sowie der brutale Polizistenmord von Mannheim belegen zusätzlich: Die Stärkung von Verfassungsschutz, Polizei und Justiz gehören ganz oben auf die Senatsagenda, um der Herausforderung durch den grassierenden gewalttätigen Extremismus mit aller rechtsstaatlichen Konsequenz und ohne weiteres Zögern entgegenzutreten.
Pressemitteilung Nummer 260, vom 29.05.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu 75 Jahren Grundgesetz:
Feiern und schützen
Das Grundgesetz ist ein Erfolgsmodell sondergleichen, der 75. Geburtstag ist ein wahrhafter Grund zum Feiern. Gerade in einer internationalen Metropole wie Hamburg wissen wir: Die Freiheiten des Grundgesetzes sind weltweit von China bis Russland überhaupt keine Selbstverständlichkeit mehr.Sie gehören gegen wachsende autokratische Tendenzen verteidigt – im Zweifelsfall auch ohne Zaudern und Zögern militärisch, wie in der Ukraine. Und den Feinden der Freiheit im Inneren müssen wir uns ebenso entgegenstellen, insbesondere den Extremisten von Links und Rechts oder den Islamisten. Gleiches gilt für die wachsende Bedrohung durch fake news und deep fakes in den sozialen Medien. Das Grundgesetz gehört gefeiert und besonders auch geschützt.
Hier können Sie meine aktuellen Pressemitteilungen einsehen (Stand: 26.07.2024):
Pressemitteilung Nummer 259, vom 28.05.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur neuesten Mai-Steuerschätzung:
Endlich strukturell sparen und die Wirtschaft ankurbeln
Das ‚Konjunkturkonto‘ liefert nicht mehr, der Finanzsenator muss sparen. Das liegt nicht nur an den falschen Akzenten, die SPD und Grüne in der Berliner Ampel setzen und so Deutschlands Wirtschaft zum Null-Wachstum geführt haben. Das liegt auch an der schwachen Wirtschaftspolitik von Rot-Grün in Hamburg, die den Hafen schrumpfen lässt, den Mittelstand vernachlässigt und die Industrie nicht ausreichend fördert. Es wird Zeit, dass hier umgesteuert wird, duch massiven Bürokratieabbau oder bessere Konzepte zur Fachkräftegewinnung. Und es ist aus der Zeit gefallen, jetzt bei der Schuldenbremse die Bremskraft zu reduzieren, wie Rot-Grün es aus Hamburg für Berlin will. Die Wirtschaft gehört durch einen aktiven Senat massiv angekurbelt, dann läuft auch das Konjunkturkonto wieder besser. Und Rot-Grün sollte seine ideologischen Luxusprojekte auf den Prüfstand stellen, von der erfolglosen Mobilitätswende bis zu teuren, aber wirkungslosen Umweltprojekten.
Pressemitteilung Nummer 258, vom 15.05.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu islamistischen Umtrieben in Hamburg:
Rot-Grünes Wegschauen muss endlich aufhören
Rot-Grün hat jahrelang weggeschaut, während die Gefahren einer wachsenden Parallelgesellschaft immer deutlicher wurden. Statt dem entgegenzuwirken, wird bis heute an den vor elf Jahren geschlossenen Staatsverträgen mit den muslimischen Verbänden festgehalten, unter denen sich auch Islamisten tummelten – ich habe dem nicht zugestimmt. Das IZH ist nach vielen Jahren der Beobachtung und islamistischen Einordnung durch den Verfassungsschutz immer noch nicht durch die SPD-Bundesinnenministerin verboten, der islamistische Verein ‚Muslim Interaktiv‘ auch nicht. Anstelle sich in Berlin dafür aktiv einzusetzen, wartet in Hamburg Rot-Grün wie immer ab. Ich frage mich ernsthaft, wann sie endlich aufwachen und gegensteuern. Wenigstens wird nun ein Vollverschleierungsverbot in Schulen von Rot-Grün angestrebt – viel zu spät und zu einem Zeitpunkt, indem islamistisches Gedankengut in mancher Schulklasse längt breit Fuß gefasst hat.
Pressemitteilung Nummer 257, vom 10.05.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den pro-palästinenschen Aktionen in Hamburg:
Antisemitischen Hass nicht dulden
Die maßlosen und inakzeptablen Aktionen von Demonstranten und Störern, die Unterstützung für Palästina mit antisemitischer Hetze verwechseln, nehmen jetzt auch in Hamburg zu. Das darf nicht geduldet werden: Universitätsleitung und Wissenschaftssenatorin müssen sicherstellen, dass Vertreter Israels und deren Freunde nicht niedergebrüllt und angegriffen werden, wie wohl jetzt in der Universität geschehen. Nachträgliches Bedauern eines solchen Vorfalls reicht da nicht. Und die Innenbehörde muss das Pro-Palästina-Camp auf der Moorweide räumen, aus dem offensichtlich antisemitische Propaganda verbreitet wird. Toleranz gegenüber intoleranten Antisemiten darf der Rechtsstaat nicht üben.
Pressemitteilung Nummer 256, vom 30.04.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum Umgang des Senats mit Islamisten in Hamburg:
Rot-Grün duckt sich weg
Der Senat hat offenbar vor, seine Hilflosigkeit im Umgang mit der Islamisten-Szene in Hamburg mit Schweigen zu bemänteln. In der Landespressekonferenz werden Initiativen vorgestellt, um unterbesetze Bezirksämter wieder handlungsfähig und die Wissenschaft in Hamburg transparenter zu machen. Warum die skandalöse Islamisten-Demonstration vom letzten Wochenende erlaubt wurde und verfassungsfeindliche Tiraden geduldet wurden, kann die zweite Bürgermeisterin aber nicht erklären. Und Erster Bürgermeister wie Innensenator glänzen durch Abwesenheit, ducken sich weg und blockieren mit ihrer rot-grünen Mehrheit eine dringend nötige Sitzung des Innenausschusses, in der sie sich erklären müssten. Das ist inakzeptabel und fügt dem Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Rechtsstaates weiteren Schaden zu.
Pressemitteilung Nummer 255, vom 29.04.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur Islamisten-Demonstration vom Wochenende:
Null Toleranz für Deligitimierer des Rechtsstaates
Die Reaktionen von Bundesinnenministerin und Hamburger Innensenator auf die eindeutig verfassungsfeindliche Islamisten-Demonstration vom Wochenende sind völlig inakzeptabel: Deligitimierer der Demokratie müssen eine eindeutige Antwort des Rechtsstaates erhalten. Die Verfassungsministerin lässt nur verlauten, dass der Aufmarsch ’schwer erträglich‘ gewesen sei, der Innensenator versteckt sich hinter einer durchaus diskutablen, weiten Auslegung der Versammlungsfreiheit. Dabei gibt es durchaus Beispiele für eine engere Auslegung, die gegenüber anderen absehbar verfassungsfeindlichen Aufzügen zu einem Verbot geführt haben. Frau Faeser und Herr Grote sollten hier dringend nacharbeiten. Religiöser Extremismus darf in unserem Land und auch in Hamburg keinen Millimeter Platz haben.
Pressemitteilung Nummer 254, vom 24.04.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Stadtentwicklungspolitik:
Scheitern als Standard
Scheitern ist der neue Standard in der rot-grünen Stadtentwicklungspolitik: Elbtower, Palomaviertel, Holstenareal, Überseequartier, Gänsemarkterneuerung, die Zahl der gebauten Neubauwohnungen in Hamburg – wohin man schaut, nichts kommt voran. Und das ist einer Metropole mit internationalem Geltungsanspruch wie Hamburg. 2030 soll unsere Stadt die Zwei-Millionen-Einwohnermarke knacken. Aber Rot-Grün verheddert sich mit schlecht ausgewählten Projektpartnern, investorenfeindlicher Baubürokratie und überzogenen Umweltauflagen im eigenen Politik-Gestrüpp – Stadtentwicklungspolitik für Menschen geht anders, braucht Freiraum und Respekt vor Marktregeln.
Pressemitteilung Nummer 253, vom 10.04.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Verkehrspolitik:
Verkehrspolitischer Murks
Der ideologisch-grün gefärbten sogenannten Mobilitätswende verdanken wir nichts als verkehrspolitischen Murks in Hamburg: Die City wird erst mit dutzenden unkoordinierten Baustellen blockiert, Pendler, Wirtschaftsverkehre und Busse quälen sich dadurch im Megastau, dann reduziert Rot-Grün noch massenhaft Parkplätze und verteuert die übrig gebliebenen, so dass Hamburgs Zentrum immer schwerer erreichbar ist. Und am Ende liefert Rot-Grün Realsatire ab: Man möge doch im Homeoffice arbeiten, um nicht in Bussen oder Autos festzustecken, empfiehlt der Senat den genervten Menschen, die in der City arbeiten. Ich fordere den Bürgermeister auf, die Verkehrspolitik an sich zu ziehen, damit Hamburg nicht weiter Deutschlands führende Staustadt bleibt.
Pressemitteilung Nummer 252, vom 09.04.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu heute vorgestellten „Strategie für den Ausbau digitaler Mobilität“:
Ablenkungsmanöver zur Bemäntelung der gescheiterten Verkehrswende
Wortreich zeichnet der Verkehrssenator Zukunftsvisionen von der digital gestützten Mobilität. Vieles davon dürfte hilfreich sein, wenn es denn kommt. Doch die schönsten Visionen ersetzen nicht das Baustellenchaos in Deutschlands führender Staustadt Hamburg. Die Koordinierungsstelle für Baustellen in Hauptverkehrsstraßen (kurz: KOST) funktioniert trotz Verstärkung offensichtlich nach wie vor nicht. Die einseitige Verknappung des Straßenraums führt zu Stillstand unter dem am Ende alle Verkehrsteilnehmer leiden. Das sogenannte Busbeschleunigungsprogramm ist ein hunderte Millionen teures Busverlangsamungsprogramm, auch wenn der Verkehrssenator das leugnet. Grüne-digitale Zukunftsträume von der Mobilitätswende verbessern weder den Alltag der Bürger im hier und jetzt, noch können sie die gescheiterte Verkehrspolitik dieses Senators bemänteln.
Pressemitteilung Nummer 251, vom 02.04.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Jahresbilanz sicherer Hauptbahnhof:
Eigenlob für Selbstverständlichkeiten
Es mutet geradezu grotesk an, wenn sich der Innensenator und weitere Akteure in und um den Hauptbahnhof mit der Botschaft vor die Öffentlichkeit stellen: Wir haben endlich begonnen, unseren Job zu machen. Wir haben endlich angefangen, uns intensiver um die Sicherheit am gefährlichsten Hauptbahnhof Deutschlands zu kümmern. Eigenlob ist nach den Jahren der Vernachlässigung und mangels konkreter Zahlen, die eine Zurückdrängung der Kriminalität belegen, völlig unangebracht. Stattdessen muss erwogen werden, die Waffen- und Alkohol-Verbotszonen auszuweiten. Und Hamburgs Staatsanwaltschaft braucht dringend eine Einstellungsoffensive, um der starken Zunahme an Straftaten rund um den Hauptbahnhof wie in der ganzen Stadt Herr zu werden.
Pressemitteilung Nummer 250, vom 26.03.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu Berichten über Streit im Senat über eine neue Köhlbrandquerung:
Rot-Grün macht sich lächerlich
Rot-Grün macht sich mit dem endlosen Hin und Her um die Erneuerung der Köhlbrandquerung langsam lächerlich und verspielt Glaubwürdigkeit. Statt jetzt auch noch öffentlich über die Höhe einer neuen Brücke zu streiten, sollte dringend Tempo in den Prozess des Neubaus gebracht werden. Dieser Senat vernachlässigt den Hafen und die Verkehrsinfrastruktur der Stadt seit langem sträflich, vor allem zulasten der Wirtschaftsverkehre.
Pressemitteilung Nummer 249, vom 21.03.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten HHLA-Geschäftsbilanz 2023 und den Erwartungen für dieses Jahr:
Schwache Bilanz und magere Aussichten
Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen praktisch halbiert, den Gewinn mehr als geviertelt – es ist eine schwache Bilanz, die die HHLA heute vorgestellt hat. Internationale Krisen, teure Transformation und steigende Preise mögen ihren Anteil daran haben, sollten aber nicht als alleinige Ausrede herhalten dürfen. Der rot-grüne Senat hat beim Staatskonzern HHLA viele Jahre lang fragwürdige strategische Entscheidungen zugelassen, die Hafeninfrastruktur sträflich vernachlässigt und dem Preiskampf in der Nordrange keine Aufmerksamkeit geschenkt. Das rächt sich jetzt, nicht nur mit der schwachen Bilanz 2023. Es rächt sich auch mit mageren Aussichten für dieses Jahr und dem 49,9-prozentigen Notverkauf der HHLA an MSC. Tafelsilber erst verkommen lassen und dann verkaufen müssen, das ist keine verantwortungsvolle Politik.
Pressemitteilung Nummer 248, vom 12.03.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgestellten Hamburger Beteiligungsbericht 2022:
Staatswirtschaft als Schuldenwirtschaft
Hamburgs Staatswirtschaft wächst weiter rasant und mit ihr ein riesiger Schuldenberg: Mit gut 21 Milliarden stehen die über 100 Beteiligungsunternehmen Hamburgs in der Kreide. Das ist mehr, als die Stadt pro Jahr an Steuergeldern ausgibt. Die Risiken dieser hohen Verschuldung hat der Finanzsenator offenbar nicht im Blick. Genausowenig wie die politisch-ideologischen Schattenhaushalte, die durch diese Staatswirtschaft an der Bürgerschaft vorbei gemanagt werden. Inakzeptabel ist gerade in diesem Zusammenhang die Aussage des Finanzsenators: ‚Was der Senat will ist gut für Hamburg‘. Vor der nächsten Erstellung des Beteiligungsberichts sollte sich der Finanzsenator grundsätzlich fragen, welche Anteile an Unternehmen erfolgreich verkauft werden könnten, um die Privatwirtschaft in der Stadt zu stärken.
Pressemitteilung Nummer 247, vom 28.02.2024, Anna von Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute zur Regierungserklärung des Bürgermeisters in Sachen Hafenpolitik:
Ein Risikodeal mit finanziellen Folgen
Über ein Jahrzehnt wurde der Hamburger Hafen vernachlässigt und hat so stark an Wettbewerbsfähigkeit verloren. In Zeiten knapper Kassen wurde nun per Geheimverhandlung der Notfallplan zur Teilveräußerung der HHLA an die MSC Reederei geschmiedet, um Geld für die kaputtgesparte Hafeninfrastruktur zu mobilisieren. Das ist ein Risikodeal für Hamburg, aus vielen Gründen: Der Kaufpreis erscheint zu niedrig und bezieht den Wert der strategisch wichtigen HHLA-Bahntochter Metrans offenbar nicht ausreichend mit ein. Andere Reedereien signalisieren Tonnage aus Hamburg abzuziehen, ob MSC seine Zusagen zur Tonnagesteigerung einhalten wird, bleibt abzuwarten. Und es stellt sich die Frage, welche Rechtsfolgen es in der Rückabwicklung für die Stadt hätte, wenn der MSC-Alleineigentümer Aponte beschießen sollte, seine Unternehmensgruppe an Dritte, etwa Chinesen, zu verkaufen.
Pressemitteilung Nummer 246, vom 27.02.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum heute vorgestellten Baumonitoring:
Transparenz ersetzt nicht kostenstabiles Bauen
Es ist wichtig, dass Rot-Grün Transparenz über die teilweise erheblichen Kostensteigerungen beim öffentlichen Bauen herstellt. Es zeigt sich allerdings auch, dass Hamburg nach wie vor weit entfernt ist vom erwünschten kostenstabilen Bauen. Bestandssanierungen wie beim CCH oder der Laeisz-Halle laufen genauso aus dem Ruder wie Neubauten, etwa beim Haus der Erde. Das Hamburg am Ende im Durchschnitt bei den Baukosten aller Projekte fast im Rahmen der Planungen bleibt, ist sehr überraschend und bedarf mit Sicherheit noch ausführlicherer Erläuterungen.
Pressemitteilung Nummer 245, vom 14.02.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum Startchancen-Programm und in der Debatte zur Digitalisierung der Schulen:
Startchancenprogramm, eine Chance für Hamburg
Das Startchancen-Programm der Bundesregierung ist gerade für Hamburg eine große Chance. Denn das Ziel ist besonders die Förderung von Rechnen, Lesen und Schreiben. Kernkompetenzen, die in den letzten Jahren aus dem Fokus der Schulpolitik rot-grüner Senate geraten sind. Die Wissensvermittlung bei Sprache und in MINT-Fächern muss wieder in den Mittelpunkt des Unterrichts, das sollte die neue Schulsenatorin besonders nach den ernüchterndem letzten PISA-Ergebnissen beherzigen. Anpacken muss sie auch die mangelhafte Digitalisierung des Unterrichts: Hardware zur Verfügung zu stellen und Ankreuztests jetzt elektronisch statt auf Papier abarbeiten zu lassen, das ist Substandard. Lerninhalte müssen in der digitalen Welt spannend erlebbar gemacht werden, damit Schüler Spaß am Lernen haben und so wirklich profitieren. Davon ist Hamburg meilenweit entfernt. Es gilt jetzt anzupacken und ohne wenn und aber die elementar wichtigen Projekte zielgenau umzusetzen.
Pressemitteilung Nummer 244, vom 13.02.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur heute vorgestellten Schülerjahresstatistik:
Hamburgs Schulen vor riesigen Herausforderungen
Hamburgs Schulen werden immer voller, über ein Drittel der Schüler bringen von zu Hause geringe oder keine Deutschkenntnisse mit, der Krankenstand unter Lehrern und Betreuungspersonal steigt. Ob und wie die neue Schulsenatorin diesen riesigen Herausforderungen begegnen will, hat sie bisher nicht erklärt. Ein Weiter-so-Kurs wird bestimmt nicht ausreichen. Auf jeden Fall braucht Hamburg dringend die echte Dokumentation des Unterrichtsausfalls, außerdem die Vorverlegung der Viereinhalbjährigen-Untersuchung um ein bis zwei Jahre. Nur dann werden wir es verhindern können, dass immer mehr Erstklässler ohne deutsche Sprachkenntnisse in die Grundschule kommen.
Pressemitteilung Nummer 243, vom 05.02.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur neuesten Kriminalstatistik:
Beunruhigenden Anstieg nicht kleinreden
Wer den starken Anstieg der registrierten Straftaten insbesondere im Bezirk Mitte lapidar mit einer höheren Kontrolldichte durch die Polizei begründet, macht es sich zu einfach. Hauptbahnhof und Jungfernstieg sind zu dramatischen Kriminalitäts-Hotspots geworden, denen der Innensenator nach wie vor nicht ausreichend beikommt. Nicht nur mehr Polizei, sondern auch die Verlegung des Drob Inn in eine dezentrale und unbelebtere Gegend wären geeignete Maßnahmen, um dem Anstieg von Straftaten, die häufig unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln begangen werden, wirksam entgegenzutreten. Kleinreden hilft jedenfalls nicht.
Pressemitteilung Nummer 242, vom 31.01.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt in der Aktuellen Stunde zum Staatsbürgerschaftsrecht:
Hamburger Themen diskutieren
Einige wollen in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft immer häufiger über bundespolitische Themen diskutieren. Das halte ich für falsch. Wir sollten uns als Hamburger Parlament den aktuellen politischen Themen der Stadt widmen, von denen es wahrlich genug gibt, und nicht die Debatten des Bundestages nacherzählen. Abgesehen davon fördert das neue Staatsbürgerschaftsrecht gerade nicht die Ausdehnung von Parallelgesellschaften. Vielmehr werden Bekenntnisse zum Grundgesetz und gegen Antisemitismus und das Bestreiten des eigenen Lebensunterhalts erwartet, bevor der deutsche Pass vergeben wird. Ob allerdings die drei- bis fünfjährigen Fristen und die Integrationswirkung bei einer doppelten Staatsbürgerschaft wirklich dauerhaft tragen, wird man kritisch beobachten müssen.
Pressemitteilung Nummer 241, vom 30.01.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Wohnbaubilanz der Stadtentwicklungssenatorin:
Desaster mit Ansage, Ausreden und Ankündigungen
Die Stadtentwicklungssenatorin stellt heute ein Desaster mit Ansage und Ausreden vor: Der Wohnungsbau in Hamburg hat sich im vergangenen Jahr praktisch halbiert. Das liegt keineswegs nur an schwierigen Rahmenbedingungen wie gestiegenen Zinsen oder dem Fachkräftemangel am Bau. Das liegt ganz entscheidend an schleppenden Baugenehmigungen, überfrachteten Klimaschutzanforderungen und der bauherrenfeindlichen Erbbaupachtregelung, die Rot-Grün in Hamburg eingeführt hat. Da hilft auch nicht der geringe Anstieg im geförderten Wohnungsbau: Rot-Grün muss in der Wohnungsbaupolitik massiv umsteuern, wenn wieder mehr Wohnungen gebaut werden sollen. Die Ankündigung Stadtentwicklungssenatorin für beschleunigte Verfahren zu sorgen, kann da nur der Anfang sein.
Pressemitteilung Nummer 240, vom 17.01.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde und in einer Debatte zum Umgang mit der AfD:
Enttarnen, nicht verbieten
Millionenfache sogenannte Remigration: Das sind höchst menschenverachtende Pläne. Es ist Pflicht eines jeden Demokraten, sich solchen abscheulichen Ideen entschieden entgegenzustellen. Daraus einen Anlass für ein Verbotsverfahren der AfD beim
Bundesverfassungsgericht abzuleiten, halte ich jedoch für zu risikoreich: Sollte das scheitern, wäre das Wasser auf die Mühlen der Rechtsnationalen. Selbst wenn es gelänge, würden sie sich erst recht in die Opferrolle flüchten und eine neue Organisation bilden. Ich halte es für aussichtsreicher der AfD im politischen Diskurs mit aller Deutlichkeit entgegenzutreten, ihre verfassungsfeindlichen Haltungen zu benennen und die von ihr besetzten Themen – wie etwa die illegale Einwanderung – mit der Vernunft der politischen Mitte erfolgreich zu lösen.
Pressemitteilung Nummer 239, vom 16.01.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in Hamburgischen Bürgerschaft, zur Wohngeldbilanz der Bausenatorin:
Subjektförderung steigern allein reicht nicht
Es war richtig und verdienstvoll, die Zahl der Wohngeldbezieher in Hamburg durch eine breite Informationskampagne massiv zu steigern. Es wäre aber noch viel verdienstvoller, wenn die Bausenatorin endlich bessere Rahmenbedingungen für den stark schwächelnden Wohnungsbau in Hamburg schaffen würde: Durch Initiativen zur Entrümpelung des Baurechts, durch Stärkung der Genehmigungsstellen für Bauanträge, durch Abkehr vom Erbbaupachtrecht für städtische Grundstücke. Verstärkte Objektförderung ist im Baubereich dringend nötig.
Pressemitteilung Nummer 238, vom 15.01.2024, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum Rücktritt des Schulsenators:
Rabe hinterlässt große Fußstapfen
Ties Rabe hat sich in den 13 Jahren als Bildungssenator große Verdienste um die Hamburger Schulpolitik erworben. Mit ruhiger Hand hat er die gewachsenen Strukturen der Schullandschaft erhalten. Das Thema Digitalisierung hat die Hamburger Schulen allerdings noch zu wenig erreicht. Hoch rechne ich ihm an, dass er sich in den letzten Jahren auch gegen Widerstände aus den eigenen Reihen dafür eingesetzt hat, dass die nötige Erneuerung der Bildungspläne mit stärkerem Schwerpunkt auf konkrete Wissensvermittlung umgesetzt wird. Es muss sich erweisen, ob seine designierte Nachfolgerin die großen Fußstapfen ausfüllen kann, die Ties Rabe hinterlässt. Gleichwohl wünschen wir Ksenija Bekeris eine glückliche Hand. Sie wird die mangelhafte Digitalisierung der Schulen vorantreiben, die weiter nötige Erneuerung der Bildungspläne sicherstellen und die frühzeitigere Sprachförderung im Kita- und Vorschulalter angehen müssen.
Pressemitteilung Nummer 237, vom 20.12.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Haushaltspolitik:
Einhaltung der Schuldenbremse hat Vorrang
Die Bürger erwarten zu Recht Klarheit und Wahrheit über die seriöse Verwendung ihrer Steuern. Deshalb muss jetzt wieder haushaltspolitische Kontinuität einkehren. Alles andere schafft Verunsicherung. Es ist gut, dass 2024 wieder die Schuldenbremse eingehalten wird. Die wirtschaftliche Zukunft und der Wohlstand unseres Landes hängen nicht an staatlichen Subventionen, sondern brauchen nachhaltige Rahmenbedingungen für Mittelstand, Handwerk und Industrie. Bevor Rot-Grün neue Forderungen nach mehr Schuldenaufnahme im Bundeshaushalt stellt, sollte der Senat lieber seine Hausaufgaben in Hamburg erledigen. Köhlbrandquerung, Elbtower, Baustellenchaos sind nur einige wenige davon.
Pressemitteilung Nummer 236, vom 06.12.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt in der Aktuellen Stunde zu Haushalt und Schuldenbremse:
Schuldenbremse nicht aushöhlen
In der Debatte über die Folgen des Bundesverfassungsgerichtsurteils wird nochmals deutlich: Deutschland hat kein Einnahme- sondern ein Ausgabenproblem. Sparen ist deshalb das Gebot der Stunde. Zukunftsinvestitionen auf Pump zuzulassen, birgt die Gefahr die Schuldenbremse ganz auszuhöhlen. Die Schuldenbremse ist keine Variable, die man nach der eigenen Wunschvorstellung verschieben kann. Wer sogenannte Zukunftsinvestitionen vom Verschuldungsverbot ausnehmen will, muss erstmal konkret definieren, welche Investitionen das sein sollen. Weitere Schulden für konsumtive Ausgaben müssen ausgeschlossen sein. Zu bedenken gilt außerdem: Wer heute mehr Schulden macht, hat morgen weniger Geld, da er die höheren Zinsen begleichen muss. Klar sein muss auch: Der fast 50 Prozent des Bundeshaushalts ausmachende Sozialbereich wird auf Dauer nicht zu halten sein.
Pressemitteilung Nummer 235, vom 05.12.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Pisa-Ergebnissen und der Digitalisierung Hamburger Schulen:
Rabe macht es sich zu leicht
Natürlich sind Coronabedingte Schulschließungen an den dramatisch schlechten Pisa-Ergebnissen mit Schuld. Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit: Der gescheiterte Versuch, während der Corona-Zeit digitalen Unterricht durchzuführen, ist ein zentraler Grund für die miserablen Ergebnisse der Pisa-Studie. Dass der Schulsenator jetzt erst einen Digitalversuch mit gerade mal zwölf Schulen anschiebt, fast drei Jahre nach dem Corona-Ausbruch und dem flächendeckenden Scheitern von digitalem Unterricht in Hamburg, ist geradezu naiv. Es reicht auch nicht zu beklagen, dass immer mehr Schüler ohne Deutsch-Kenntnisse in die Schule kommen. Rabe sollte unseren Vorschlag aufnehmen, aus der Viereinhalbjährigen- eine Dreieinhalbjährigen-Untersuchung zu machen und die verpflichtende vorschulische Sprachförderung zu stärken.
Pressemitteilung Nummer 234, vom 28.11.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Verkehrsstrategie:
Strategie als Ideologie-Tarnung
Der Verkehrssenator versucht wortreich eine Strategie vorzustellen, deren Komplexität offenbar sein ideologisches Ziel der Zurückdrängung des Autoverkehrs verdecken soll. Dieser Tarnversuch scheitert an der tristen Realität einer weithin gescheiterten Verkehrspolitik: Zunehmende Verödung von Stadtteilzentren und City durch Straßenverengung und Parkplatzabbau, Stauerzeugung auf vielen Magistralen durch Fahrbahnumwidmung, schleppender Ausbau des ÖPNV und ein erfolgloses Busbeschleunigungsprogramm – das ist wahre Bilanz dieses Verkehrssenators.
Pressemitteilung Nummer 233, vom 22.11.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Klimapolitik:
Endlich umsteuern!
Hinter den vollmundigen Ankündigungen von Rot-Grün in Hamburg kommt mit dem sogenannten Klimaschutzstärkungsgesetz eine intransparente Politik zum Vorschein: Es ist unzureichend, dass die Erreichung der Klimaziele nur alle zwei Jahre evaluiert werden soll. Es ist unklar, wie wann welche Ausnahmeregelungen greifen. Es ist auch unklar, wie das Alles finanziert werden soll. Klar ist allerdings, dass Rot-Grün seine selbst gesteckten Klimaziele bisher krachend verfehlt, obwohl doch angeblich so viel unternommen wird. Das Ganze ist eher ein Klimavernebelungsgesetz. Und es atmet den Geist von Subvention und Geboten. Genau der falsche Ansatz, um nachhaltig mit unserer Umwelt und unseren Finanzen umzugehen. Was wir brauchen ist ein grundsätzliches Umdenken. Leitinstrument muss endlich der Emissionshandel werden. Denn das ist die effizienteste Maßnahme zum Schutz des Klimas. Teure subventionierte Wunschprojekte müssen auf den Prüfstand und durch marktwirtschaftliche Mechanismen ersetzt werden.
Pressemitteilung Nummer 232, vom 16.11.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Razzia im IZH:
Lange überfällig
Die Razzia im IZH und weiteren islamistischen Hotspots im Bundesgebiet war längst überfällig. Die einschlägigen Erkenntnisse des Verfassungsschutzes gegen den verlängerten Arm der Mullahs und Hamas-Unterstützer in Hamburg liegen seit Jahren vor. Die Schließung des IZH hätte längst angegangen werden müssen. Dass es den brutalen Überfall der islamistischen Hamas auf Israel brauchte, bis die Bundesinnenministerin endlich handelt, ist so bedauerlich wie unverständlich.
Pressemitteilung Nummer 231, vom 08.11.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde über die Folgen des islamistischen Terrors und in der Debatte zum Antrag, der die Schließung des IZH fordert:
Integrationsarbeit muss auch fordern
Die inakzeptablen Solidaritätsbekundungen mit der terroristischen Hamas auf deutschen Straßen und Plätzen beweisen, dass die Integration vieler junger Migranten gescheitert ist, auch in Hamburg. Wer Antisemitismus predigt oder auch nur akzeptiert und islamistisch-motiviertes Morden bejubelt, stellt sich gegen die Werte unserer Verfassung und gegen die deutsche Staatsräson der immerwährenden Solidarität mit Israel. Wer bei uns Schutz sucht, muss das uneingeschränkt akzeptieren. Wer das nicht tut, hat sein Schutzrecht verwirkt. Deutsche Staatsbürger müssen die volle Härte des Rechtstaats im Umgang mit Hass und Hetze erleben. Stätten wie das IZH, in denen der antisemitische Ungeist gepflegt wird, gehören geschlossen. Das Zögern und Zaudern der Bundesinnenministerin in dieser Sache ist unverständlich. Über die künftige Rolle der Ankara-hörigen DITIB muss nach dem unerträglichen Schulterschluss von Präsident Erdogan mit der Hamas nachgedacht werden. Integrationsarbeit darf künftig nicht nur aus fördern bestehen, sie muss auch fordern, zu aller erst Verfassungstreue.
Pressemitteilung Nummer 230, vom 07.11.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Ergebnissen der Konferenz der Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler:
Auf die Umsetzung kommt es an
Was die Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler beschlossen haben, weist alles in die richtige Richtung, in Sachen Migration wie bei der Planungsbeschleunigung. Vor allem beim Umgang mit Migration wird es aber sehr auf die konktrete Umsetzung ankommen: Bei der Prüfung der Errichtung von exterritorialen Zentren für den Asylprozeß darf es nicht bleiben, sie müssen kommen, durchgesetzt auf auch auf EU-Ebene. Die Umstellung von Geld auf Sachleistungen für Flüchtlinge muss vor Ort konsequent umgesetzt werden. Und Hamburg wie die anderen Länder sind nun in der Pflicht, zügig die Verwaltungsgerichtsbarkeit zu stärken, damit der Stau bei den Asylverfahren abgebaut und die Verfahren beschleunigt werden können. Die konkrete Umsetzung aller Maßnahmen sind das, was jetzt dringend notwendig ist.
Pressemitteilung Nummer 229, vom 11.10.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur einer geplanten Pro-Palästina-Demo in Hamburg:
Solidarität mit Israel und unseren jüdischen Mitbürgern
Bei der für Mittwoch geplanten pro-palästinensischen Demonstration vor dem Rathaus ist damit zu rechnen, dass es zu antisemitischen und israelfeindlichen Aktionen und Äußerungen kommt. Das dürfen wir in Hamburg nicht zulassen. Antisemitismus hat keinen Millimeter Platz in unserer Stadt! Diese Demonstration zuzulassen, wäre das Gegenteil von Solidarität mit Israel und unseren jüdischen Mitbürgern, die vom Hamas-Terror schwer getroffen sind. Der Senat sollte nach Berliner Vorbild darauf hinwirken, dass die Versammlungsbehörde eine solche Demonstration verbietet.
Pressemitteilung Nummer 228, vom 09.10.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt nach dem Hamas-Überfall auf Israel zu Schura und IZH:
IZH schließen, Schura zur Rede stellen
Der brutale Überfall der Hamas auf Israel verlangt auch in Hamburg nach eindeutigen Reaktionen: Rot-Grün muss endlich das IZH schließen, das dem Teheraner Mullah-Regime und seinen Terror-Freunden bei Hamas und Hisbollah nahe steht. Der wehrhafte Rechtsstaat darf sich von islamistischen Extremisten nicht vorführen lassen, erst recht nicht nach dem furchtbaren Massaker in Israel. Auch müssen Schulsenator und Wissenschaftssenatorin sicherstellen, dass die deutsche Staatsräson der immerwährenden Solidarität mit dem Staat Israel in Schulen und Hochschulen deutlichen Widerhall findet. Und Rot-Grün sollte seinen Staatsvertragspartner Schura zur Rede stellen, um zu klären, wie es zu deren peinlich-vagen Erklärung zum Hamas-Massaker kommen konnte. Wer auch nur einen Funken von Toleranz für Hamas, Hisbollah & Co durchscheinen lässt, kann unmöglich Staatsvertragspartner der Freien und Hansestadt Hamburg bleiben.
Pressemitteilung Nummer 227, vom 27.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur Rückübertragung des Grundstücks der Bornplatzsynagoge an die jüdische Gemeinde:
Längst überfällige Entscheidung, aber ein richtiges Zeichen
Die Rückübertragung des Grundstücks der alten Bornplatzsynagoge an die jüdische Gemeinde kommt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die viel zu lange auf sich warten ließ. Dennoch ein großartiges Zeichen für unsere Stadt.
Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge steht in Hamburg für eine gemeinsame Zukunft: Jüdisches Leben ist Teil unserer Identität als Stadt und nimmt in unserer Gesellschaft einen wichtigen Platz ein. Gleichzeitig sollte der Wiederaufbau aber auch für eine
Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Hamburg stehen. Verbunden damit bleibt die klare Aufforderung an alle bestehen, entschieden denen entgegenzutreten, die auch heute noch antisemitische Thesen vertreten.
Pressemitteilung Nummer 226, vom 27.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum MSC-Deal:
Intransparent und risikobehaftet
Rot-Grün hat den Hafen jahrelang vernachlässigt und sich so selbst unter Zugzwang gesetzt. Gleichwohl ist nicht nachvollziehbar, warum MSC nicht wie üblich nur an einem Terminal beteiligt wird, sondern gleich an der gesamten Holding. MSC erhält damit eine faktische Monopolstellung unter den Reedereien mit einer starken Hebelwirkung.
Die Nichteinbeziehung aller relevanten Player der Hafenwirtschaft sorgt verständlicherweise für Irritationen. Für die Zukunft wird es wichtig sein, ob die mit MSC geschlossene Vereinbarung eine tragfähige ‚change of control‘-Klausel enthält. Dies gilt insbesondere, weil MSC inhabergeführt und in der Schweiz ansässig ist. Im Falle eines Eigentümerwechsels hat weder Europa noch die Bundesregierung ein Mitspracherecht. Das wäre ein Risiko für einen national strategisch wichtigen Hafen.
Dieser MSC-Deal ist risikobehaftet und wirkt wie ein Panikverkauf. Jetzt gilt es umso mehr, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Pressemitteilung Nummer 225, vom 26.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Vorstellung neuer S-Bahntrassen:
Gut, aber zu langsam
Für eine gelingende Mobilitätswende braucht es in der Tat dringend einen Ausbau der überlasteten Hamburger S-Bahn. Seit mehr als fünf Jahren ist jetzt ein Entlastungstunnel vom Hauptbahnhof Richtung Osten im Gespräch. Und immer noch stellt der Verkehrssenator zwei mögliche Trassenführungen vor. Das ist eindeutig zu langsam angesichts des völlig überlasteten Hauptbahnhofs und der frustrierenden Erfahrungen, die viele Hamburger täglich mit unpünktlichen oder gar ausfallenden S-Bahn-Zügen machen. Wenn die technische Machbarkeit gewährleistet sowie die Finanzierung mit dem Bund abgestimmt und für Hamburg kalkuliert ist, sollte der Senator zügig in die Umsetzung gehen.
Pressemitteilung Nummer 224, vom 19.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur U5:
Eine milliardenschwere Verantwortung
Es ist richtig, dass nur ein mutiger U-Bahn-Neubau, wie er jetzt mit der U5 geplant ist, echte Fortschritte für die Mobilität in Hamburg bringt. Wer klimaneutrale und angebotsorientierte Mobilität erreichen will, sollte diese Chance wahrnehmen.
Allerdings erwächst aus diesem milliardenschweren Projekt eine ungeheure Verantwortung für eine solide Finanzierung ohne dramatische Kostensteigerungen und eine vernünftige Bauausführung ohne Lahmlegung der halben Stadt. Nach den zahlreichen Fehlschlägen, die Rot-Grün mit Versuchen des ‚kostenstabilen Bauens‘ in Hamburg produziert hat, wird man die U5-Fortschritte sehr aufmerksam verfolgen müssen.
Pressemitteilung Nummer 223, vom 15.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Folgen des MSC-Hafendeals für Hamburg:
Neue Angebote prüfen zum Wohle der Stadt
Rot-Grün hat sich jahrelang extrem passiv verhalten und den Hamburger Hafen durch Vernachlässigung in eine schwere Krise gestürzt, die besonders die HHLA hart getroffen hat. Dann war der Senat nicht in der Lage, mit den relevanten heimischen Hafenakteuren Kühne (Hapag Llloyd) oder Eckelmann (Eurogate) Lösungen zu finden, die den HHLA- und Hafen-Abstieg stoppen. Jetzt wird die Schweizer MSC als Retter in der Not aus dem Hut gezaubert, was Konflikte zwischen dieser größten Reederei der Welt und den Hamburger Schifffahrts-Akteuren provoziert. All das ist unhanseatisch und nicht im Sinne der Stadt. Der Senat sollte sich jetzt klüger verhalten und verschiedene neue Angebote zum Einstieg in die HHLA nicht kategorisch ablehnen. Stattdessen ist ergebnisoffene Prüfung das Gebot der Stunde.
Pressemitteilung Nummer 222, vom 13.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu Klimaschutzgesetz und GEG:
Klimaschutz braucht Lösungen, keine Nebelkerzen
Die Grünen sollten in der Debatte um den Klimaschutz endlich aufhören, Nebelkerzen zu werfen. Stattdessen müssen Probleme ehrlich benannt werden, besonders im Hinblick auf das geplante Hamburger Klimaschutzgesetz. Wer seine Politik als sozial und gerecht bezeichnet, darf nicht verschweigen, dass völlig unklar ist, wer in Hamburg die Kosten für verpflichtend einzubauende Photovoltaik-Anlagen und Gründächer tragen soll. Die erwartbaren immensen Mietsteigerungen werden sicher nicht als sozial und gerecht empfunden werden. Und vom Einsatzende fossiler Energien zu reden, ist schlicht falsch, wenn sie noch die Hälfte des Strommarkt ausmachen. Erneuerbare Energien werden auf absehbare Zeit nicht grundlastfähig sein. Um den Klimaschutz voranzubringen, sollten der europäische Zertifikatehandel zügig ausgeweitet und die Kernkraftwerke wieder angefahren werden. Die Strompreise müssen dauerhaft für alle sinken.
Pressemitteilung Nummer 221, vom 13.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum MSC-Einstieg in die HHLA:
Chance und Risiko
Der MSC-Einstieg in die HHLA ist Chance und Risiko zugleich: Die marode Hafeninfrastruktur könnte davon profitieren. Jedoch könnten sich andere Reedereien von Hamburg abwenden, womit die Tonnage im Hafen weiter sinken würde. Rot-Grün schadet damit Hamburgs Hausreederei Hapag Lloyd und brüskiert erneut den mit der Hansestadt verbundenen Investor Klaus-Michael Kühne. Auch für die Zusammenarbeit HHLA-Eurogate oder die zwischen den norddeutschen Häfen eröffnet sich durch den Einstieg keine neue Perspektive. Die Freude des Bürgermeisters über den Deal könnte sich als verfrüht erweisen.
Pressemitteilung Nummer 220, vom 07.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Tode des früheren Ersten Bürgermeisters Hans-Ulrich Klose:
Wir trauern um einen streitbaren Intellektuellen
Hans-Ulrich Klose war ein streitbarer Intellektueller, der Hamburg als Erster Bürgermeister wie als Bundestagsabgeordneter über viele Jahre geprägt hat. Ich werde seine engagierten Beiträge zur Weiterentwicklung unserer Stadt wie zur Lage der Weltpolitik sehr vermissen. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.
Pressemitteilung Nummer 219, vom 05.09.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgelegten Geschäftsbericht 2023 der Hansestadt Hamburg:
Rot-Grün im unverdienten Glück
Senator Dressel lobt sich selbst über den grünen Klee. Dabei sind es vor allem gering ausgeschöpfte Kreditermächtigungen und die schnelle Tilgung der Corona-Schulden durch hohe Bundeshilfen, die ihn oberflächlich betrachtet gut aussehen lassen. Angesichts dessen den Bundesfinanzminister anzugreifen und das von der Bundes-SPD mitgetragene Wachstumschancengesetz blockieren zu wollen, ist absurd. Die Ansage, das auch durch Sozialdemokraten mitbeschlossene Inflationsausgleichgesetz im Bundesrat wieder kippen zu wollen, ist für die Mittelstands-Metropole Hamburg inakzeptabel. Denn die hart arbeitende Mitte darf nicht durch die kalte Küche mit höheren Steuern belastet werden. Wir müssen die Wirtschaft ankurbeln und sie nicht mittels weiterer Umverteilungen schwächen.
Haushaltsdisziplin bleibt im Lichte von 25,1 Milliarden Euro städtischer Schulden und der hohen Inflation weiter unverzichtbar. Senator Dressel sollte sein unverdientes Glück nüchterner betrachten, mehr Solidarität gegenüber dem Bund zeigen und die Ausgabenphantasien seiner Senatskollegen stoppen, vor allem die der Grünen. Und er muss einen kritischen Blick auf hunderte Millionen schwere Kreditaufnahmen aus Teilen des städtischen Konzerns werfen, die unter dem Werbelabel ‚Green Bonds‘ bereits laufen und noch verstärkt werden sollen.
Pressemitteilung Nummer 218, vom 30.08.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum rot-grünen Inflationsausgleichsgesetz:
Mittelstandsbelastung – falsches Signal!
In Berlin trägt Rot-Grün die Steuerentlastung für Menschen mit mittlerem Einkommen ab 58.000 Euro durch die Ampel mit. In Hamburg übt man sich in Klassenkampfrethorik und will das wieder einkassieren. Das ist ganz falsch, gerade in Zeiten einer hohen Inflation. Es benachteiligt den hart arbeitenden Mittelstand. Und es schädigt die Wirtschaft insgesamt , die von mehr Kaufkraft der Bürger und weniger Steuerabschöpfung profitiert. Wir brauchen keine Hamburger Mittelstandsbelastungen sondern mehr Steuer- und Abgabenentlastung für alle Bürger und Unternehmen.
Pressemitteilung Nummer 217, vom 30.08.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur „sozial-gerechten“ Stadt:
Aus der Viereinhalbjährigen- eine Dreieinhalbjährigen-Untersuchung machen
Die ‚aktive, sozial-gerechte Stadt‘ ist ein rot-grünes Idealbild, das mit den Hamburger Realitäten wenig zu tun hat. Die Schulen sind überfüllt, die Schüler leiden unter Unterrichtsausfall und mangelhafter Digitalisierung. in Kitas und Grundschulen können immer mehr Kinder kein Deutsch, was den normalen Unterricht an die Grenze des machbaren führt. Deshalb fordere ich, aus der Viereinhalbjährigen- eine Dreienhalbjährigen-Untersuchung zu machen. Wenn Sprach-Förderbedarf festgestellt wird, sollte die verpflichtende Förderung eher ansetzen und länger dauern, was größere Erfolge verspricht. Alles andere benachteiligt die Kinder, bei denen zu Hause eben kein Deutsch gesprochen wird immens. Um für Familien attraktiv zu sein, muss Rot-Grün auch den Wohnungsbau aktiv ankurbeln, damit endlich mehr neuer und bezahlbarer Wohnraum für junge Familien und Zuziehende entsteht.
Pressemitteilung Nummer 216, vom 29.08.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Novelle des Klimaschutzstärkungsgesetzes:
Wer soll das bezahlen?
Der Umweltsenator redet von einer ‚Klimakatastrophe‘, legt deshalb erneut verschärfte Pflichten für Bauherren und Hausbesitzer vor und steigert die Zielrate der klimaneutralen Mobilität. Das könnte kleine Beiträge zum Klimaschutz leisten, wird aber große Summen verschlingen. Ob und in welcher Form die Stadt dabei finanziell unterstützt, ist immer noch unklar. In Zeiten einer veritablen Baukrise und deutlich sinkender Wohnungsbauzahlen ist das verantwortungslos. Auch der schleppende Ausbau des Ladesäulennetzes in Hamburg ist keine gute Grundlage für eine massive Stärkung der Elektromobilität. Kerstan und Rot-Grün machen den zweiten Schritt vor dem ersten und überfordern so die Hamburgerinnen und Hamburger.
Pressemitteilung Nummer 215, vom 22.08.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Schuljahresanfang:
Selbstzufriedenheit des Schulsenators hilft nicht weiter
Die Selbstzufriedenheit des Schulsenators scheint mittlerweile grenzenlos. Zum wiederholten Male zeichnet er ein Idealbild des Hamburger Schulsystems, das mit der Realität in weiten Teilen wenig zu tun hat. Insbesondere beim wachsenden Unterrichtsausfall fehlt es an Konzepten: Kurzfristige Vertretung klappt trotz nennenswerter Mittel häufig nicht, eine erneuerte Vertretungsrichtlinie fehlt jetzt seit zwei Jahren. Die Initiativen zur Anwerbung von mehr Lehrern und die Ausweitung der Referendariatsausbildung kommen viel zu spät angesichts des sich seit Jahren abzeichnenden Lehrermangels. Auch könnte ein echter Digitalisierungsschub unter Einbeziehung von KI Unterrichtsausfall kompensieren. Der Schulsenator glaubt stattdessen, dass eine einmal im Monat auf dem Laptop geschriebene Klausur etwas mit Fortschritt und Digitalisierung zu tun habe – altertümliches Denken. Mehr Demut gegenüber problemgeplagten Schülern, Eltern und Lehrern sowie mehr Weitblick bei Problemlösungen würden dem Schulsenator gut anstehen.“
Pressemitteilung Nummer 214, vom 25.07.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Aussagen des Finanzsenators zum Erbbaupachtrecht:
Schadenskorrekturen reichen nicht
Rot-Grün hat sich mit dem 100-jährigen Erbbaupachtrecht für städtische Grundstücke völlig verrannt. Die Vertreter der Wohnungswirtschaft und die FDP haben das zu recht scharf kritisiert, der Wohnungsbau im preisgünstigen Bereich ist wie von uns befürchtet auch deshalb dramatisch eingebrochen. Angesichts der selbstverschuldeten Krise des Hamburger Wohnungsbaus wird jetzt vom Finanzsenator mühsam nachgebessert. Mit Konditionsverbesserungen versucht er, das Desaster nachträglich zu heilen. Eine Wende zum besseren im Wohnungsbau wird bestenfalls teilweise gelingen, solange der falsche Ansatz des ‚Sozialismus light‘ nicht grundsätzlich korrigiert wird.
Pressemitteilung Nummer 213, vom 20.07.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur „Allianz sicherer Hauptbahnhof“:
Zu spät und zu einseitig
Jahrelang hat Rot-Grün so getan, als stelle die rasant wachsende offene Drogenszene am Hauptbahnhof kein Problem dar. Jetzt muss mit einer Kraftanstrengung versucht werden, die vernachlässigte innere Sicherheit in Teilen der City wieder herzustellen – viel zu spät und auch zu einseitig: Was ist mit aufsuchender Sozialarbeit? Glaubt Rot-Grün, dass eine Polizei-Allianz allein ausreicht, um die Lage rund um den Hauptbahnhof wieder zu normalisieren? Ich fordere den Senat auf, dafür ein umfassenderes Konzept vorzulegen, das auch soziale Aspekte maßgeblich berücksichtigt.
Pressemitteilung Nummer 212, vom 13.07.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Blockade der Flughafen-Rollfelder durch die sogenannte letzte Generation:
Schaden für den Klimaschutz
Die Klimachaoten schaden mit ihrer Rollfeld-Blockade am Airport der Akzeptanz des Klimaschutzes erheblich. Unser Rechtsstaat darf solche gefährlichen Aktionen keinesfalls hinnehmen. Familien, die in ihre lang ersehnten Ferien fliegen wollen, haben derartige Nötigungen nicht verdient. Und die Airport-Leitung muss die Frage beantworten, warum jeder X-Beliebige einfach so auf die Rollfelder gelangt. Offensichtlich muss der Helmut Schmidt Airport dringend an seiner Zugangssicherheit nacharbeiten.
Pressemitteilung Nummer 211, vom 11.07.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Vorstellung der diesjährigen Hamburger Abiturergebnisse durch den Schulsenator:
Jetzt braucht es mehr leistungsbezogenen Unterricht
Die Ergebnisse des Hamburger Abiturs 2023 sind erfreulich, ich gratuliere allen Abiturientinnen und Abiturienten. Der Schulsenator darf sich nun aber nicht auf diese guten Werten ausruhen, die unter coronabedingten Erleichterungen erzielt wurden. Um auch im nächsten Jahr gute oder bessere Noten zu erzielen, muss der Unterricht jetzt deutlich leistungsbezogener werden. Die Orientierung auf Kompetenzen darf keinesfalls überbewertet werden. Warum der Senator keine jährliche Bilanz der mittleren Abschlüsse vorlegt, ist nicht zu verstehen. Gerade der mittlere Abschluss muss aufgewertet werden, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen.
Pressemitteilung Nummer 210, vom 05.07.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zum Hafenentwicklungsplan:
Zukunft des Hafens ist nicht gesichert
Der neue Hafenentwicklungsplan 2040 sichert die Zukunft des Hafens nicht. Statt bessere Voraussetzungen für mehr Tonnage zu schaffen, erhalten Klimaschutz und qualitative Veränderungen zur Transformation den Vorrang. Das wird nicht für eine Aufholjagd gegenüber Rotterdam und Antwerpen reichen. Auch die ungeklärte Erneuerung der Köhlbrandquerung, die immer noch nicht in Bau befindliche A 26 oder die ausgebremste Hafenwesterweiterung schaden der Entwicklung. Es braucht deutlich mehr Engagement für den Hafen und weniger Ausbremserei, damit das Herz der Hamburger Wirtschaft wieder zu Kräften kommt.
Pressemitteilung Nummer 209, 05.07.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu den Ausschreitungen in Frankreich und den Folgen für Migrations- und Integrationspolitik:
Illegale Zuwanderung stoppen, gute Integration stärken
Die Versuche des rechten Randes die Unruhen in Frankreich für seine Zwecke in Deutschland zu instrumentalisieren, sind durchsichtig. Gleichwohl müssen wir nicht nur größere Anstrengungen unternehmen, um illegale Zuwanderung zu stoppen. Es muss auch noch viel mehr für eine gelingende Integration passieren: Wir brauchen stärkere Integrationsangebote auch abseits der Schule, zum Beispiel in Sportvereinen und über Patenschaften in den Stadtteilen. Die Menschen, die hier Bleiberecht haben müssen unbürokratisch in Ausbildung und Arbeit gebracht werden. So verhindert man Parallelgesellschaften. Gleichzeitig darf die Einhaltung von Recht und Gesetz nirgendwo in der Stadt zur Disposition stehen.
Pressemittteilung Nummer 208, vom 27.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgestellten Maßnahmenpaket Lehrkräftesicherung:
Spät, hoffentlich nicht zu spät
Seit Jahren steigen die Schülerzahlen, während die demographische Entwicklung das Ausscheiden einer besonders starken Lehrergeneration absehbar macht. Dennoch hat Rot-Grün bisher wenig unternommen, um mehr Lehrer in Hamburg auszubilden. Wenn jetzt endlich ein umfassenderes Maßnahmenpaket zur Lehrkräftesicherung geschnürt wird, dann ist das sehr spät, hoffentlich nicht zu spät. Schließlich erleiden Hamburgs Schülerinnen und Schüler vor allem in der Sekundarstufe II jetzt schon viel zu viel Unterrichtsausfall.
Pressemitteilung Nummer 207, vom 21.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Erbschaftssteuer:
Neidsteuern sind nicht gerecht
Was Linke und auch Rot-Grün in Sachen Erbschaftssteuer vorschlagen, ist in Anträge gegossener sozialistischer Neid aus der Mottenkiste. Längst versteuertes und hart erarbeitetes Vermögen sollte bei der Vererbung nicht nochmal hoch besteuert werden. Gerade für kleine und mittelständische Familienunternehmen ist das existentiell wichtig. Und wenn schon an der Erbschaftssteuer herumgedoktert werden soll, dann braucht es mehr Befreiungen bei der Vererbung kleinerer Vermögen, statt mehr Beschränkungen bei den größeren.
Pressemitteilung Nummer 206, vom 21.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum Asylkompromiss:
Vernünftig und chancenreich
Der EU-Asylkompromiss ist angesichts des wachsenden Zustroms illegaler Migranten nach Deutschland vernünftig. Er bietet nicht nur die Chance diesen Trend an den EU-Außengrenzen zu stoppen. Auch in Deutschland müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Das betrifft etwa unzumutbar überlange Asylverfahren. Zu lange haben wir qualifizierte Einwanderung in den Arbeitsmarkt behindert, aber irreguläre Migration in die Sozialsysteme hingenommen. Was die Kommunen an die Grenze der Belastbarkeit gebracht hat. Das ändert sich mit dem neuen Einwanderungsgesetz jetzt. Und das trägt dazu bei, die Migrationspolitik geordneter und strukturierter zu machen. Aufgeregter Populismus von links oder rechts hilft gerade bei diesem sensiblen Thema nicht.
Pressemitteilung Nummer 205, vom 20.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Maßnahmenpaket Waffenbehörde:
Traurige Versäumniskorrekturen
Der rot-grüne Senat leistet sich heute zum zweiten Mal nach einer schrecklichen Gewalttat eine traurige Versäumniskorrektur: Schon nach dem Morden von Brokstedt musste die Justizsenatorin neue Standards des Informationsaustausches und der Zusammenarbeit verkünden, von denen jeder Laie erwartet hätte, das sie längst gelten. Jetzt stellt Innensenator Grote ein sogenanntes Maßnahmenpaket vor, mit dem eine bisher offenbar unterbesetzte, mangelhaft vernetzte und nicht ausreichend qualifizierte Waffenbehörde arbeitsfähig gemacht werden soll. Dieses politische Trauerspiel legt offen, wieviel Rot-Grün noch für die Sicherheit der Hamburger tun muss.
Pressemitteilung Nummer 204, vom 13.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgelegten Hafenentwicklungsplan 2040:
Hafen-Stagnations-Plan
Was Senatorin Leonhard heute vorlegt, verändert die Prioritäten im Hafen völlig: Ein Wachstum des Containerumschlags ist nicht mehr vorgesehen. Stattdessen erhalten Klimaschutz und qualitative Veränderungen zur Transformation den Vorrang. Das liest sich wie eine Wunschliste mit Flächenzuweisungen, bleibt aber sonst weithin vage – so sind schon die Pläne zur Erneuerung der Köhlbrandquerung nach jahrelanger Wurschtelei an der Realität gescheitert. Die Gefahr ist groß, dass dies ein Hafen-Stagnations-Plan wird, der Hamburg weiter hinter Rotterdam und Antwerpen zurückfallen lässt – erst Recht, weil die Senats-Grünen durch ihre Vorfeldorganisationen BUND und NABU weiter alles tun werden, um der Hafenentwicklung zu schaden. Die Ankündigung des BUND, gegen den Ausbau der A26 zu klagen, ist trauriger Beleg dieser destruktiven Haltung. Dem Bekenntnis der Sozialdemokraten zum Hamburger Hafen und dessen Hinterlandanbindung müssen endlich konkrete Taten folgen! Eine fundierte Planung der Köhlbrandquerung und der Ausbau A26 sind dafür unabdingbar.
Pressemitteilung Nummer 203, vom 07.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Inneren Sicherheit:
SPD-Innensenator verliert Kontrolle über Innere Sicherheit
SPD-Innensenator Grote verliert die Kontrolle über die Innere Sicherheit in Hamburg, so wie vor rund 20 Jahren seine SPD-Vorgänger Wrocklage und Scholz: Der Hauptbahnhof wird zum Drogen- und Kriminalitäts-Hotspot, das Bahnhofsviertel ist geprägt durch die Verelendung der offenen Drogenszene. Grotes Behörden haben in Bezug auf den Amoklauf bei den Zeugen Jehovas in der Präventionsarbeit schlampig gearbeitet. Und von Harburg bis Wandsbek häuft sich Gewaltkriminalität, die die anscheinend unterbesetzte Polizei offenbar nicht in den Griff bekommt. Wenn dieser Innensenator nicht bald handelt, muss es der Bürgermeister tun, der dem Treiben wie so oft nur zuschaut.
Pressemitteilung Nummer 202, vom 07.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, kommentiert die Kostenexplosion beim Haus der Erde:
Rot-Grün versagt beim kostenstabilen Bauen
Vom kostenstabilen Bauen redet und schreibt Rot-Grün seit Jahren, die traurige Realität prägt das Gegenteil: Vom Köhlbrandtunnel über das CCH bis jetzt zum Haus der Erde explodieren immer wieder die Kosten, werden Planungs- und Bau-Zeitpläne gerissen. Die Ausrede von allgemein gestiegenen Baukosten und schwer verfügbaren Fachkräften zieht bei Rot-Grün nicht – die Wirtschafts-, Wissenschafts- und die Stadtentwicklungssenatorin so wie der Finanzsenator können es einfach nicht.
Pressemitteilung Nummer 201, vom 05.06.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgelegten Verfassungsschutzbericht:
Bedrohungen der Demokratie abwenden
Die steigenden Zahl islamistischer Extremisten, das wachsende Gewaltpotential unter Linksextremisten, wie es sich zuletzt in Leipzig manifestiert hat, und die fortwährende rechtsextreme Hetze, besonders im Netz, zeigen: Der Verfassungsschutz ist wichtiger denn je, um die wachsenden Bedrohungen der Demokratie von mehreren Seiten zu bekämpfen. Er braucht die volle Unterstützung der demokratischen Parteien, die vor allem in Sachen Bekämpfung des Linksextremismus bei Rot-Grün wachsen muss. Besonders wichtig: Angesichts der gefährlichen internationalen Weltlage müssen die Präventionsmaßnahmen gegen Cyberangriffe fremder Mächte gestärkt werden.
Pressemitteilung Nummer 200, vom 30.05.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Konzept Stadtwirtschaft:
„Staatswirtschaft mit betont rot-grünem Überbau“
Was der Finanzsenator vorstellt, ist der betont rot-grüne Überbau einer wuchernden Hamburger Staatswirtschaft. Dabei wäre es Aufgabe des Hüters der Hamburger Steuergelder, ganz andere Fragen zu stellen: Braucht Hamburg überhaupt 360 Unternehmen? Gäbe es nicht viele Bereiche, in denen private Betriebe besser und günstiger wirtschaften würden? Gehört die wuchernde Hamburger Staatswirtschaft nicht auf den Prüfstand, um dem Steuerzahler Geld zu sparen? Statt im Interesse der Bürger seine Hausaufgaben zu machen, hält der Finanzsenator aufwendige Meetings ab und bestellt teure Logi – ich werde beim Senat erfragen, was das `Jahr der Stadtwirtschaft‘ die Hamburger kostet.
Pressemitteilung Nummer 199, vom 24.05.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Aktuellen Stunde „Heizungsgesetz“:
Technologieoffenheit sicherstellen, besser kommunizieren, keine Überwachungsbürokratie
Hamburgs Grüne sollten sich weniger in aufgeregten Schuldzuweisungen ergehen und mehr in der Sache diskutieren. Die ist im Fall des Heizungsgesetzes dringend verbesserungsbedürftig: Der vorliegende Entwurf aus dem Habeck-Ministerium berücksichtigt die notwendige Technologieoffenheit nicht ausreichend, ist handwerklich in Teilen unsauber formuliert, legt die Grundlage für eine Überwachungsbürokratie und wird vom Klimaminister unzureichend kommuniziert. So wird es in der Gesellschaft keine Akzeptanz finden – die Menschen müssen aber bei derart grundsätzlichen Veränderungen mitgenommen werden. Es ist gut, dass die FDP-Bundestagsfraktion dieses mangelhafte Gesetz vorerst gestoppt hat. Sachliche Beiträge auch der Hamburger Grünen zur Optimierung des Heizungsgesetzes wären in Berlin sicher willkommen.
Pressemitteilung Nummer 198, vom 23.05.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur heute vom Finanzsenator vorgelegten Mai-Steuerschätzung:
Dressels Polemik wird nicht von hausgemachten Problemen ablenken
Finanzsenator Dressel versucht mit Polemik gegenüber dem Bundesfinanzminister zu vertuschen, dass Hamburgs absehbares Haushaltsproblem in großen Teilen hausgemacht ist: Rot-Grün verschwendet Abermillionen für eine wirkungslose Klimapolitik und eine gescheiterte Verkehrspolitik. Gleichzeitig hat Dressel zu lange ignoriert, dass die Hapag-Llloyd Milliarden-Dividenden versiegen, während steigende Zinsen für Hamburgs hohe Altschulden und explodierende Preise besonders im Baubereich tiefe Löcher in den Haushalt reißen werden. Diese sorglose Finanzpolitik ist das Problem, nicht eine – übrigens von der SPD in Berlin mitgetragene – Steuerreform, die eine dringend nötige Entlastung für den Mittelstand bringt.
Pressemitteilung Nummer 197, vom 10.05.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heutigen Aktuellen Stunde Flüchtlingspolitik:
Illegale Migration stoppen und gerechte Asylpolitik umsetzen
Hamburgs Grüne versuchen mit einer Debatte über die Forderungen der Länder und Kommunen nach mehr Steuergeld des Bundes zur Flüchtlingsbetreuung vom eigentlichen Problem abzulenken: Der illegalen Migration nach Deutschland. Die muss mit geeigneten Maßnahmen vor den deutschen, noch besser vor den EU-Außen-Grenzen gestoppt werden. Dagegen sperren sich die Grünen genauso wie gegen die Ausweisung weiterer Staaten als sichere Herkunftsstaaten, um mehr illegale Migranten aus Deutschland zurückzuführen. Diese Haltungen müssen überwunden werden, wenn Deutschland die massenhafte illegale Migration wirklich stoppen will. Was wir brauchen, ist eine gerechte Asylpolitik und eine geregelte Fachkräftezuwanderung.
Pressemitteilung Nummer 196, vom 10.05.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Schulpolitik:
Schulsenator handelt zu spät
Der Schulsenator betont in diesen Tagen gern, dass er nach 12 Jahren im Amt der dienst älteste Kultusminister des Landes sei. Leider hat ihn die lange Amtszeit nicht mit Weitsicht versehen: Viel zu spät reagiert er jetzt mit mehr Stellen für Referendare, Lehrer und Erzieher sowie einer Schulbauoffensive auf die stark steigenden Schülerzahlen und das Ausscheiden der Baby-Boomer-Generation aus der Lehrerschaft. Dabei ist beides seit Jahren absehbar. Nun wird es noch Jahre brauchen, bis die Schüler von den Neuerungen profitieren können, Unterrichtsausfall und überfüllte Klassenräume bleiben vielfach bitterer Schulalltag. Das ist ein stark verspäteter Beitrag für bessere Bildung und bessere Lebenschancen der jungen Generation.
Pressemitteilung Nummer 195, vom 09.05.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum heute vorgestellten Masterplan Industrie:
Pläne ersetzen keine entschlossene Politik
Zum wiederholten Male versucht Rot-Grün eine wirtschaftliche Strategie fortzuschreiben, diesmal den Masterplan Industrie. Und zum wiederholten Male stehen viele richtige Ziele in dem Papier, allein fehlt es an der entschlossenen Senatspolitik zur Umsetzung: Die Grünen und ihre Vorfeldorganisationen blockieren die A26, den Ausbau und die Erneuerung des Hafens oder eine zeitgemäße Energiepolitik. Wer Moorburg abgeschaltet und sich nicht für den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke in Deutschland eingesetzt hat, trägt selbst zu steigenden Strompreisen bei. Gleichzeitig einen vom Bund und damit vom Steuerzahler hochsubventionierten Industriestrompreis zu verlangen, ist der untaugliche Versuch, von den eigenen Defiziten abzulenken. Hamburgs Industrie hat mehr verdient Ausweichmanöver und Absichtsbekundungen.
Pressemitteilung Nummer 194, vom 02.05.2023, Anna von Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum heute vorgelegten Außenwirtschaftskonzept:
China-Distanz noch nicht im Alltag umgesetzt
Es ist gut, wenn die Wirtschaftssenatorin nach über eineinhalb Jahrzehnten das Außenwirtschaftskonzept modernisiert. Hamburg auf mehr Distanz zu China zu bringen und mehr Nähe zu anderen internationalen Handelspartnern in der Welt zu suchen, ist der richtige Weg. Was jetzt wichtiger denn je wird, ist die konsequente Ausweitung von Freihandelsabkommen. Rot-Grün in Hamburg muss sich aber fragen lassen, warum man immer noch zum chinesischen Cosco-Einstieg in den Tollerort-Terminal steht, der auch abgespeckt problematisch bleibt. Wenn sich diese Pläne nicht von selbst erledigen, bleibt die Frage, wie die Wirtschaftssenatorin diese Beteilung mit ihrer neuen China-Distanz in Einklang bringen will.
Pressemitteilung Nummer 193, vom 26.04.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum Thema Patriotismus und parlamentarische Umgangsformen:
Verfassungspatriotismus muss gelebt werden
Patriotismus ist das Gegenteil von Nationalismus. Echte Verfassungspatrioten kämpfen für Einigkeit und Recht und Freiheit, für die Gleichheit vor dem Gesetz und Minderheitenrechte. Nationalisten arbeiten sich nur negativ an anderen Nationen und Kulturkreisen ab. Die weltoffene Metropole Hamburg pflegt den Verfassungspatriotismus im besten Sinne und wird alles tun, damit er überall in der Stadt gelebt werden kann.
Pressemitteilung Nummer 192, vom 25.04.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den Schulbauplänen des Schulsenators:
Zu spät, zu vage
Senator Rabe verkündet seit Jahren steigende, zuletzt stark steigende Schülerzahlen. Der Schulneubau in Hamburg hinkt dem aber hinterher: In diesem Jahr sollen gerade ein Gymnasium und eine Campusschule fertig werden. Wenn jetzt bis 2025 mit 16 neuen Schulen endlich der Turbo im Schulneubau eingelegt werden soll, wäre es wichtig, mehr über die Kosten zu erfahren. Hier aber bleibt der Schulsenator vage – kein gutes Omen angesichts stark steigender Baukosten und der regelmäßigen Kostenexplosion beim öffentlichen Bauen in Hamburg.
Pressemitteilung Nummer 191, vom 13.04.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Obdachlosigkeit in Hamburg:
Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit muss her
Im letzten Jahrzehnt – unter der Regierung von SPD und Grünen – hat sich die Zahl der Wohnungslosen in Hamburg verdoppelt. Hamburg nimmt mit über 19.000 Obdachlosen eine traurige Spitzenposition in Deutschland ein. Die Sozialpolitik von Rot-Grün versagt in diesem Feld. Die Obdachlosen aus der Innenstadt zu verdrängen, ist alles andere als eine nachhaltige Lösung. Aufsuchende Sozialarbeit und Drogenberatungen müssen dringend verstärkt eingesetzt werden. Die Menschen auf der Straße müssen vor den Gefahren der Obdachlosigkeit geschützt werden. Denn nicht selten ist ein Abrutschen in noch größere Probleme vorprogrammiert. Was passiert, wenn das nicht gelingt, kann man nämlich tagtäglich in aller Öffentlichkeit am Hamburger Hauptbahnhof sehen. Teils Minderjährige Obdachlose konsumieren schwere illegale Drogen. Der Senat sollte dringend einen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit vorlegen, um den hilfsbedürftigen Menschen auf der Straße eine Perspektive zu bieten.
Pressemitteilung Nummer 190, vom 11.04.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vom Senat beschlossenen Tariftreuegesetz:
Einfallstor für Bürokratie und Beliebigkeit
Es ist wichtig, dass sich Politik für gute Löhne und Gehälter einsetzt. Aber es ist grundfalsch, dies mit staatlicher Auftragsvergabe nach hochbürokratischen und beliebig verschärfbaren Kriterien erreichen zu wollen. Das Hamburger Tariftreuegesetz wird eine neue bürokratische Last für die Wirtschaft werden, besonders für Mittelstand und Handwerk, die zu recht nach Entlastungen verlangen. Und es wird ein Einfallstor für beliebig verschärfbare Kriterien, mit denen die Politik nach Gutdünken in die Wirtschaft hineinregiert – ein Kardinalfehler, den Rot-Grün ständig wiederholt.
Pressemitteilung Nummer 189, vom 29.03.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Verkehrspolitik und der A 26 Ost:
Autobahnbau nicht gegen Klimaschutz ausspielen
Die für Wirtschaft und Hafen unerlässliche A26 Ost darf nicht von den Grünen gegen den Klimaschutz ausgespielt werden. Ausreichende Infrastruktur und Klimaschutz greifen vielmehr ineinander. Der Berliner Koalitionskompromiss zeigt, dass das funktioniert. Auch in Hamburg muss dies gelingen. Der Senat muss den Bau der A26 Ost nach einem Vierteljahrhundert der Planung jetzt zügig angehen. Das hat Priorität! Nicht zuletzt auch, um die Innenstadt vom Fernverkehr zu entlasten. Und um den von Rot-Grün in den letzten Jahren vernachlässigten Hafen wieder zu stärken. Der Bürgermeister ist in der Verantwortung, die grüne Blockade der A 26 Ost zügig abzuräumen. Bloße Vermeidungsrhetorik und Lippenbekenntnisse reichen nicht mehr!
Pressemitteilung Nummer 188, vom 28.03.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Tarifreform des HVV:
Mehr Kapazität muss den Vergünstigungen folgen
Der Verkehrssenator schafft mit dem HVV neue, vielfach günstigere Tarifstrukturen, was lange überfällig war. Das von der FDP in Berlin maßgeblich angestoßene Deutschland-Ticket und die Finanzierung des Bundes auch für Hamburger Vergünstigungen sind da entscheidende Grundlagen. Völlig unklar bleiben aber die Auswirkungen auf die Kapazität. Schon jetzt sind viele Buslinien und Bahnen im HVV häufig hoffnungslos überfüllt. Wie dem bei absehbar höherer Nutzung entgegengewirkt werden kann, lässt Senator Tjarks völlig offen. Genau das ist aber entscheidend: Der Ausbau der Infrastruktur muss Schritt halten, damit dieses Mammutprojekt zum Erfolg wird!
Pressemitteilung Nummer 187, vom 26.03.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum montäglichen Streik von Ver.di und EVG:
Unangemessenes Lahmlegen des Landes
Auch wenn die Inflation hoch und der Wunsch nach Lohnerhöhung nachvollziehbar sind – was Ver.di und die EVG für morgen planen ist dennoch unangemessen: Wenn Verhandlungspartner in der Tarifrunde so wenig voneinander entfernt liegen, wie es derzeit im öffentlichen Dienst der Fall ist, müssen Gewerkschaften nicht halb Hamburg und das ganze Land lahmlegen, nur um ihre Entschlossenheit zu demonstrieren. Das ist eine verantwortungslose Überdehnung des Mittels Warnstreiks und ein Druckaufbau, der die Gesellschaft unnötig spaltet. Das schadet vielen Menschen, der Wirtschaft und dem Ruf Deutschlands. Der Gesetzgeber sollte darüber nachdenken, was dagegen zu tun ist.
Pressemitteilung Nummer 186, vom 21.03.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgelegten Berufsbildungsstatistik:
Schulsenator muss Übergangsmanagement verbessern
Der Schulsenator macht es sich zu leicht, wenn er den deutlichen Rückgang der Schülerzahlen an den beruflichen Schulen als allgemeines Phänomen hinnimmt. Der drastisch angestiegene Fachkräftemangel und die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Hamburg verlangen, dass hier massiv gegengesteuert wird. Deshalb muss das Übergangsmanagement vor dem mittleren Schulabschluss an den allgemeinbildenden Schulen grundlegend verbessert werden. Hier zeigen sich Versäumnisse vergangener Jahre, die schon weit vor Corona eine Rolle gespielt haben. Hamburg als Ausbildungsstandort sollte gerade in den Nachbarbundesländern verstärkt beworben werden. Die Perspektive einer guten Berufsausbildung sollten den Schülern nahegebracht und vermittelt werden. Und das frühzeitig und nicht erst kurz vor dem mittleren Abschluss. Und Senator Rabe sollte sich einen Überblick über die Zahl der Auszubildenden und der nicht besetzten Ausbildungsplätze in der Stadt verschaffen, um aktiv für die Metropole als Ausbildungsstandort einzutreten.
Pressemitteilung Nummer 185, vom 01.03.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zu nachhaltigem Vergaberecht:
Misstrauen statt Vertrauen
Der Rot-Grüne Antrag zur Strategie für eine nachhaltige Beschaffung schafft neue Belastungen für Hamburgs Wirtschaft und Hamburgs Bürger. Die brauchen aber gerade in schwierigen Zeiten Entlastung statt Belastung! Das öffentliche Vergaberecht muss von Grund auf reformiert werden. Es ist ineffizient und führt regelmäßig zu Kostenexplosionen. Neue Kriterien der Nachhaltigkeit und der Sozialadäquanz braucht ein neues Vergaberecht jedoch nicht. Stattdessen sind schnelle Verfahren und digitale Strukturen nötig. Und Vertrauen gegenüber Wirtschaft und Bürgern. Dieser Antrag aber strotzt vor Misstrauen gegenüber Wirtschaft und Bürgern.
Pressemitteilung Nummer 184, vom 01.03.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum Erhalt von Freiheit und Demokratie:
Freiheit jeden Tag verteidigen
Wir müssen unsere Bürgerrechte, Freiheit und Selbstbestimmung jeden Tag aufs Neue verteidigen. Gegen Feinde von Außen, und von Innen. Ohne Frage: Zur Demokratie gehört das Aushalten anderer – auch unliebsamer – Meinungen. Nicht jeder, der die eigene Meinung nicht teilt oder von der Mehrheitsmeinung abweicht ist per se ganz rechts oder ganz links. Es ist die Stärke unserer Demokratie, andere Meinungen zuzulassen. Wir dürfen aber nicht zulassen, dass Feinde der Demokratie genau diese Stärke für ihre Zwecke instrumentalisieren. Desinformation ist das Mittel der Wahl für diejenigen, die die Säulen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens erschüttern wollen. Wir erleben das gerade vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine, der gerade in diesen Tagen von einflussreichen Persönlichkeiten geleugnet oder klein geredet wird. Dem müssen wir entschieden entgegentreten.
Pressemitteilung Nummer 183, vom 28.02.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Verkehrssicherheitsbilanz 2022:
Deutlich mehr Fahrradfahrer-Unfälle belegen gescheiterte Verkehrspolitik
Wenn der Innensenator die stark gestiegene Zahl von Fahrradfahrer-Unfällen nur auf die wachsende Beliebtheit der Zweiräder zurückführt, dann unterschlägt er die halbe Wahrheit: Die desaströse Statistik ist an dieser Stelle ein Beleg für die gescheiterte, ja gefährliche Politik des Verkehrssenators. Stadtweit Fahrradwege auf vormals Kraftfahrern vorbehaltene Straßen zu pinseln, sorgt im Ergebnis vermehrt für Gefahrensituationen, im schlimmsten Fall für Unfälle. Rot-Grün sollte das einsehen und einstellen, um sich dann auf eine wesentlich schnellere und umfassende Sanierung des Fahrradwege-Netzes zu konzentrieren. Darüber hinaus brauchen wir angesichts der Unfallzahlen eine politische Debatte über eine Kennzeichnungspflicht für Fahrräder.
Pressemitteilung Nummer 182, vom 15.02.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgestellten Maßnahmenpaket nach dem Attentat von Brokstedt:
Eingeständnis des sicherheitspolitischen Scheiterns
Justizsenatorin und Innensenator stellen ihre Konsequenzen aus dem Hamburger Versagen im Umgang mit dem Brokstedt-Attentäter Ibrahim A. kurz vor der Sondersitzung des Justizausschusses der Öffentlichkeit vor. Das ist respektlos gegenüber dem Parlament. Entscheidender ist aber, dass ihr sogenanntes Maßnahmenpaket dokumentiert, wie verantwortungslos Hamburgs Justiz- und Sicherheitsbehörden bisher mit so auffällig gefährlichen Straftätern wie Ibrahim A. umgegangen sind. Die nun ausführlich aufgelisteten, zum Teil ja schon bestehenden Melde- und Dokumentationspflichten, Gesprächs- und Coach-Angebote sowie Länder- und Behördenübergreifende Kooperationen hätten im Falle derart gefährlicher Personen wie Ibrahim A. längst stattfinden müssen. Stattdessen hat man ihn achselzuckend auf die Straße gesetzt. Eine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit, die sich dann durch sein furchtbares Verbrechen schrecklich realisierte. Ibrahim A hätte längst nicht mehr in Deutschland sein und auch niemals einfach so entlassen werden dürfen. Die politische Verantwortung dafür ist und bleibt bei Justizsenatorin Gallina. Das sogenannte Maßnahmenpaket dokumentiert die schwere Versäumnisse, ein Eingeständnis des justiz- und sicherheitspolitischen Scheiterns von Rot-Grün, das den Bürgern nicht zu erklären ist.
Pressemitteilung Nummer 181, vom 14.02.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Novellierung des Klimaschutzgesetzes:
Klimaschutz auf wackliger Schätzungsgrundlage, der Bürger und Wirtschaft belastet
Senator Kerstan setzt Bürgern und Industrie hoch ambitionierte Klimaschutzziele vor, die weithin auf nicht validen Schätzungen und politischen Wunschvorstellungen beruhen. Noch dazu kann er keine Details zu den Folgekosten oder gar Bußgeldern bei Nichterfüllung nennen. Das bürgt für Gebäudeeigentümer und deren Mieter, für Handel und besonders die Industrie hohe Risiken, die eine Abwanderungswelle aus Hamburg auslösen können. Auch dringend notwendiges Bauen wird dadurch in Hamburg noch weiter erschwert. Wenn Kerstan eine Deindustrialisierung und schwere Schäden für die Wirtschaft der Stadt verhindern will, muss er rasch und vor allem konkret Förderung und Subventionen klären, mit deren Hilfe seine Klimavorschriften umgesetzt werden können.
Pressemitteilung Nummer 180, vom 07.02.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur Vorstellung der aktuellen Schülerzahlen durch den Schulsenator:
Problemanalyse ist keine Problemlösung
Schulsenator Rabe schildert in geradezu schonungsloser Offenheit die massiven Probleme, vor denen Hamburgs Schulen angesichts des großen Flüchtlingszustroms stehen. Das verdient Respekt, bei den Lösungsansätzen allerdings hat Rabe nicht viel zu bieten: Ein paar mehr Container und eine dreistellige Erhöhung der Referendarstellen werden weder in diesem noch im nächsten Schuljahr wirklich helfen – erst Recht, wenn wie zu erwarten weiter zehntausende Flüchtlinge nach Hamburg kommen. Besonders die weitere Zunahme der Haushalte, in denen kein Deutsch gesprochen wird, stellt die Schulen vor große Probleme. Der rot-grüne Senat sollte angesichts der absehbar hohen Kosten für neue Lehrkräfte und zügig zu errichtende Schulbauten teure Wunschprojekte in anderen Bereichen auf den Prüfstand stellen.
Pressemitteilung Nummer 179, vom 06.02.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Erkenntnissen über Attentatsankündigungen von Ibrahim A.
Skandalöses Justizversagen unter Verantwortung von Senatorin Gallina
Wenn es stimmt, dass Ibrahim A. seine Absicht ein Attentat zu begehen so eindeutig in der Haft angekündigt hat, die Justizbehörde aber auch davon keine Kenntnis erhielt, dann weitet sich das skandalöse Justizversagen unter Verantwortung von Senatorin Gallina weiter aus. Offenbar versteht ihr Haus weder mit Nachbarländern und Bundesämtern in solchen brisanten Fällen zu kommunizieren, noch werden Frau Gallinas Behörde aus dem Vollzug hoch relevante Vorfälle um gefährliche Inhaftierte gemeldet. Letzteres ist ein Unterlassen, das einer Gefährdung der inneren Sicherheit gleichkommt. Genau das hat sich dann im vorliegenden Fall auf das Schlimmste realisiert.
Ich fordere Frau Galina auf, endlich Verantwortung zu übernehmen, und sich nicht mit Nichtwissen herauszureden. Wenn sie dazu nicht bereit ist, ist sie als Justizsenatorin ganz eindeutig am falschen Platz.
Pressemitteilung Nummer 178. vom 01.02.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Messerattacke von Brokstedt:
Justizsenatorin muss politische Verantwortung übernehmen
Es ist nicht hinnehmbar, dass ein nachweislich gewaltbereiter Häftling ohne soziale Strukturen in seinem Leben einfach so vor die Gefängnistür gesetzt wird. Ibrahim A. ist in das sogenannte Entlassungsloch gefallen und hat das getan, was er immer tat – nur noch um ein Vielfaches schlimmer. Justizsenatorin Galina beruft sich nun darauf, dass juristisch alles korrekt gelaufen sei. Den politischen Regelungsbedarf kann Sie dennoch nicht einfach ignorieren. Sie darf sich ihrer politischen Verantwortung als Justizsenatorin nicht einziehen. Wenn Personen aus der U-Haft entlassen werden und anschließend schwerste Straftaten begehen, kann man nicht behaupten, es sei systemisch nichts falsch gelaufen. Alles andere ist ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen und der Opfer.
Pressemitteilung Nummer 177, vom 18.01.2023, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu Klimaschutz und den Ereignissen in Lützerath:
Wer soll den Grünen das noch glauben?
Lützerath ist nicht das falsche Symbol, wie der Bundeswirtschaftsminister meint, sondern genau das richtige! Denn es entlarvt die Scheinheiligkeit der Grünen in Sachen Klimaschutz. Erst stützen die Grünen selbst die weitere Verstromung von Stein- und Braunkohle. Und dann gehen grüne Abgeordnete in Lützerath gegen diese Entscheidung demonstrieren. Wem soll man das noch erklären? Wer CO²-arme Atomkraftwerke aus ideologischen Gründen abschaltet und für vermeintlichen Artenschutz keine Windräder bauen will, der braucht sich nicht zu wundern, wenn dann zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit Kohle verstromt werden muss. Die grüne Doppelmoral hilft dem Klimaschutz nicht! Und die überkommene Ideologie passt mit den Bedürfnissen des Industriestandortes Deutschland schlicht nicht zusammen.
Pressemitteilung Nummer 176, vom 20.12.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum fortgeschriebenen Klimaplan des Senats:
Klimapolitik als Luftschloss
Senator Kerstan verschärft Hamburgs Klimaziele ohne deren Erreichung mit konkreten Maßnahmen zu unterfüttern. Das ist Klimapolitik als Luftschloss. Kerstan kann auch nicht sagen, wo das Geld herkommen soll, um Wirtschaft und Bürger bei der Dekarbonisierung wirksam zu unterstützen – von den nötigen Fachkräften und Materialen für klimafreundliche Sanierungen ganz zu schweigen. Das und verschärfte Auflagen könnte besonders bei energieintensiv arbeitenden Betrieben eine Abwanderungswelle aus Hamburg auslösen. Der Rest sind wohlfeile Appelle und Kerstans Hoffnung, dass sich die Bürger zugunsten des Klimas einschränken oder für den Klimaschutz tiefer in die Tasche greifen. Im Streit um die Verklappung des Hamburger Hafenschlicks hat Kerstan offenbar nur ein befristetes Provisorium erreicht. Solche Halbheiten stellen nur eines sicher: Der Streit um den Hafenschlick geht weiter.
Pressemitteilung Nummer 175, vom 19.12.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den heute vorgestellten Bildungsplänen:
Senator Rabe unterläuft Schulstrukturfrieden
Was Schulsenator Rabe heute vorgelegt hat, bleibt weit hinter den Absichten des überparteilichen Schulstrukturfriedens zurück. Seine eigenen Pläne für Leistungssteigerung hat der Senator geschliffen, unter dem Druck links-grüner Kräfte, die nur gute Noten statt guter Bildung anstreben. Dass Referate und Präsentationen außer in Rechtschreibung und Mathematik weiter Klausuren ersetzen können, ist ein Fehler, ebenso die Reduzierung verbindlicher Lerninhalte auf 50 Prozent – immerhin die ersetzen abstrakte Kompetenzen als Lernziel. Ich appelliere an den Schulsenator, die Vorgaben der Lerninhalte im nächsten Jahr so konkret und weitgehend wie möglich zu gestalten.
Pressemitteilung Nummer 174, vom 15.12.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zum Haushalt der Schulbehörde:
Viel Geld macht noch keine gute Bildung
Viele Millionen mehr im Schulhaushalt machen allein noch keine gute Bildung. Die Finanzierung des Schulbaus gleicht zudem einer Wette: Einer Wette auf günstige Zinsen und nicht steigende Betriebs- und Baukosten. Diese Wette wird in Zeiten von steigender Inflation sowie explodierender Bau- und Energiepreise nicht aufgehen. Das wird auch schlechte Auswirkungen auf die schleppende Digitalisierung der Schulen haben. Mit zehn neuen Projektschulen traut sich Rot-Grün hier ohnehin nur einen Tropfen auf den heißen Stein zu. Dabei brauchen wir den Digitalschub an allen Schulen HH und zwar jetzt. Wir brauchen Unterricht, der eben nicht mit Methoden von gestern sondern von heute arbeitet. Und der mit mehr Digitalität besonders in den MINT-Fächern die großen Rückstände aufholt. Gerade in den Kerngebieten Mathematik und auch deutsche Sprache stehen Hamburgs Schüler weiter schlecht da. Neue, qualitativ hochwertigere Bildungspläne dürfen jetzt nicht von den Grünen torpediert werden. Sonst erschweren wir die gute Zukunft der Schulabgänger und versäumen, dem Fachkräftenotstand entgegenzuwirken. Das muss sich genauso ändern, wie die unsolide Finanzierung des Schulbaus.
Pressemitteilung Nummer 173, vom 14.12.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zum Haushalt der Stadtentwicklungsbehörde:
Wohnungsbau in Hamburg nicht gefährden
Die neue Stadtentwicklungssenatorin ist nicht zu beneiden: Mieten und Baukosten explodieren und verschärfen so die hausgemachte Flaute im Wohnungsbau. Nur noch Erbbaurecht bei städtischen Grundstücken und 100jährige Mietpreisbindung für Sozialwohnungen sind der völlig falsche Ansatz, um den Wohnungsbau in Hamburg zu fördern. Investoren wandern ab und bauen immer häufiger im Umland statt in Hamburg. So wird das nichts mit der von Rot-Grün propagierten Wohnungsbauoffensive! Ich appelliere an die neue Stadtentwicklungssenatorin: Erschweren Sie den Bauherrn nicht das Bauen und beenden Sie als erstes den ideologischen Kurs beim Wohnungsbau!
Pressemitteilung Nummer 172, vom 13.12.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Generaldebatte zum Haushalt:
Maßlos, mutlos, mittelmäßig
Rot-Grün legt einen fiskalisch maßlosen, politisch mutlosen und insgesamt mittelmäßigen Haushalt vor. Gleich mehrere absehbare Nachtragshaushalte belegen die Maßlosigkeit der Finanzplanung. Mutlosigkeit kennzeichnet den Umgang dieses Senats mit der Krise im Hamburger Hafen oder den großen Defiziten in der Digitalisierung von Schulen und Verwaltung. Und mittelmäßig bleiben eine teure, aber weitgehend wirkungslose Klimapolitik oder die gescheiterte Verkehrswende von Rot-Grün. Hamburg braucht eine seriösere Finanzplanung und eine ambitioniertere Politik, die vor allem Hafen und Wirtschaft wieder in den Blick nimmt.
Pressemitteilung Nummer 171, vom 30.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu Hafen und Wirtschaft:
Hafen braucht dringend politischen Kurswechsel
Die Senatsumbildung muss ein Aufbruchssignal werden, um auf der Stelle den Niedergang des Hamburger Hafens durch Vernachlässigung zu stoppen. Zu hohe Hafengebühren und zu niedrige Investitionen in die Infrastruktur mit 100 statt der benötigten 250 Millionen Euro, keine Bewegung bei den großen Projekten wie A 26 oder Köhlbrandtunnel und jetzt auch noch der Streit um die Schlickverbringung mit Niedersachsen – die Probleme sind hausgemacht. Vor allem die Grünen wollen weder die Elbvertiefung noch eine gute Entwicklung des Hafens als Umschlag- und Industriezentrum. Wenn die künftige Wirtschaftssenatorin und der Bürgermeister jetzt nicht umgehend zugunsten des Herzens der Hamburger Wirtschaft durchregieren, schädigt Rot-Grün die Stadt nachhaltig.
Pressemitteilung Nummer 170, vom 29.11.2022, Anna von Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Strom-Härtefall-Fonds Hamburgs:
Zwei-Klassen-Gesellschaft
Was Finanzsenator Dressel heute vorgestellt hat, ist eine sozialdemokratische Zwei-Klassen-Gesellschaft: 70 Prozent der Hamburger, die durch Vattenfall versorgt werden, können vom Härtfallfonds profitieren, das restliche knappe Drittel guckt in die Röhre. Und Senator Dressel lässt denen geradezu zynisch den Gang zur Schuldnerberatung empfehlen. Nix mit You never walk alone, eher You only walk with SPD and Vattenfall.
Pressemitteilung Nummer 169, vom 29.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgestellten Senats-Beteiligungsbericht:
Überzogene Staatswirtschaft
Es ist richtig, dass sich der Finanzsenator um mehr Transparenz und Gleichstellung in Hamburgs öffentlichen Unternehmen bemüht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich bei einem erheblichen Teil der 116 Hamburger mittelbaren und unmittelbaren Unternehmensbeteiligungen die Frage stellt, warum der Staat sie unterhält. Und das gilt bei weitem nicht nur für Busunternehmen, Hamburg leistet sich generell eine überzogene Staatswirtschaft. Viele Betriebe sollten besser verkauft werden, schon weil Private im Regelfall besser wirtschaften. Auch versteckt der Senat zahlreiche politisch diskutable Investitionen in seinen öffentlichen Unternehmen und bildet so letztlich Schattenhaushalte. Zum wiederholten Mal stellt ein Senator darüber hinaus einen Bericht vor, der digital noch nicht einsehbar ist – das hat mit Transparenz nichts zu tun.
Pressemitteilung Nummer 168, vom 28.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur bevorstehenden Senatsumbildung:
Neue Senatoren stehen vor großen Herausforderungen
Den ausscheidenden Senatoren Stapelfeldt und Westhagemann möchte ich für Ihre geleistete Arbeit in schwieriger Zeit danken. Dorothee Stapelfeldt hat versucht, das Bündnis für Wohnen als Erfolgsgarant für gelingenden Wohnungsbau gegen Tendenzen staatlicher Lenkung am Leben zu halten. Michael Westhagemann hat der Wirtschaft im Rathaus eine Stimme gegeben und den Hafen gegen Umwidmungsversuche verteidigt. Die Politik beider Senatoren konnte sich letztendlich gegen die zunehmend wirtschaftsfeindlichere Haltung von Rot Grün nicht durchsetzen. Ihre Nachfolger stehen damit vor sehr großen Herausforderungen. Ihnen wünsche ich eine glückliche Hand und Stehvermögen, wenn es darum geht, einen freien Wohnungsmarkt und den Hafen als Herz der Hamburger Wirtschaft zu erhalten.
Pressemitteilung Nummer 167, vom 21.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum Austritt des IZH aus der Schura:
Nur der erste Schritt
Der Austritt des IZH aus der Schura war überfällig und kann nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein. Die vom Bundestag beschlossene Prüfung eines Verbots des IZH sollte rasch durchgeführt werden, um dem Treiben der antisemitischen und demokratiefeindlichen Vertreter des Teheraner Mullah-Regimes in Deutschland eine Ende zu bereiten. Außerdem bleibt es für mich dabei, dass die Staatsverträge mit den muslimischen Verbänden gekündigt werden müssen. Das ist schon deshalb nötig, weil die DITIB, die auch Vertragspartner ist, für Erdogans Religionsbehörde ihre türkischen Mitglieder hier bespitzeln lässt.
Pressemitteilung Nummer 166, vom 16.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Wohnungsbaupolitik in Hamburg:
Erbbaupachtrecht ist Gift für den Wohnungsbau
Das ausschließliche Erbbaupachtrecht für städtische Grundstücke ist Gift für den Wohnungsbau. Investoren werden abgeschreckt und wandern ins Umland ab, die Zahl der gebauten Wohnungen sinkt, wie schon zuletzt sichtbar. Die 100-jährige Mietpreisbindung ist nicht finanzierbar. Diese politische Fehlentscheidung auch noch in der Verfassung zu verankern, ist der falsche Weg. Statt mit ideologischen Instrumenten aus der sozialistischen Mottenkiste die Lage am Wohnungsmarkt zu verschärfen, sollte Rot-Grün wieder den Schulterschluss mit Wohnungs- und Bauwirtschaft suchen.
Pressemitteilung Nummer 165, vom 16.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zu gesenkten Tempolimits und der Verkehrspolitik:
Tjarks Mobilitätswende ist gescheitert
Immer mehr Hamburger nutzen das Auto, wohl auch, weil der ÖPNV nach wie vor nicht attraktiv genug ist. Das gilt vor allem in den Randgebieten. Statt dem Rechnung zu tragen, bleibt der Verkehrssenator aber bei seiner Politik: Zurückgebaute Straßen, wegfallende Parkplätze, ausgeweitete Bewohnerparkzonen und nun auch noch die Reduzierung des Tempolimits von 60 auf 50 auf großen Durchgangsstraßen – das richtet sich gegen über 800.000 Hamburger Fahrzeug-Eigentümer, gegen Pendler und Wirtschaftsverkehre. Das schadet der Stadt, die Tjark’sche Mobilitätswende ist gescheitert.
Pressemitteilung Nummer 164, vom 08.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Vorstellung der Herbst-Steuerschätzung durch den Finanzsenator:
Geboten und Bezahlbar: Kalte Progression ausgleichen!
Der Finanzsenator liegt falsch. Steuergerechtigkeit muss für alle Einkommensgruppen gelten: Für Geringverdiener, die durch zahlreiche Maßnahmen der Bundesregierung ohnehin entlastet werden, aber eben auch für Bezieher mittlerer Einkommen und den Mittelstand, die übermäßig besteuert werden. Deshalb muss es bei den Plänen von Bundesfinanzminister Lindner für einen breiten Abbau der kalten Progression bleiben, denen auf der Ministerpräsidentenkonferenz Anfang November auch der Erste Bürgermeister zugestimmt hat – weiß der Finanzsenator das nicht oder will er vertragsuntreu werden?! Wenn Dressel trotz mehr als einer halben Milliarde Hamburger Mehreinnahmen im kommenden Jahr sparen will, sollte er das im eigenen Verantwortungsbereich tun: Massiver Personalaufwuchs in Behörden und städtischen Einrichtungen, überflüssige Millionenausgaben für eine bislang fehlgeleitete Mobilitätswende und erfolglose Klimaschutzpläne bieten dafür zahlreiche Möglichkeiten. Auch Hamburg ist ein Inflationsprofiteur, wie diese Steuerschätzung zeigt. Dressel und der Senat stehen in der Pflicht, diese Profite an die Bürger zurückzugeben – durch Unterstützung statt Blockade einer Steuerreform, die die kalte Progression mindert.
Pressemitteilung Nummer 163, vom 03.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Debatte um das IZH und die Staatsverträge mit den muslimischen Gemeinden:
Es wird Zeit: Weg mit den Staatsverträgen
Es ist beschämend, dass der Senat erst nach einem Jahrzehnt erkennt, dass das IZH kein Vertragspartner Hamburgs sein darf – auch nicht mittelbar. Antisemiten und frauenfeindliche Antidemokraten, die das Mullah-Regime in Teheran stützen, hätten nie mit dieser Legitimation ausgestattet werden dürfen. Für diese Erkenntnis brauchte es nicht erst einen Volksaufstand im Iran. Deshalb hat auch nur die FDP-Fraktion in der Bürgerschaft im Jahre 2012 diesen Verträgen nicht zugestimmt. Nur das IZH aus der Schura zu drängen, ist allerdings keine Lösung des Problems. Mit der DITIB ist der lange Arm Erdogans weiter unter dem Dach der Verträge tätig. In einem säkularen Staat sind und bleiben Staatsverträge mit Religionsgemeinschaften überflüssig. Ein Dialog mit der großen Mehrheit der demokratischen Muslime ist auch ohne dieses Konstrukt möglich.
Pressemitteilung Nummer 162, vom 03.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Schulpolitik:
Mehr Leistungsorientierung, weniger Eigenlob sind hilfreich
Dass Hamburg bei Ganztagsbetreuung, Sprachförderung oder Lernstanduntersuchungen besser dasteht als viele andere Bundesländer, ist ein über zwei Jahrzehnte gewachsener Erfolg. Rot-Grün sollte da ehrlich sein und sich übertriebenes Eigenlob sparen. Stattdessen müssen nun die schweren Folgen der Pandemie angegangen werden, insbesondere die Lese- und Rechtschreibdefizite vieler Schüler in der Grundschule oder die schwachen MINT-Kenntnisse in weiterführenden Schulen. Senator Rabe sollte bei der Erneuerung der Bildungspläne seinem Ansatz treu bleiben, die Leistungs- und Lernstofforientierung in den Mittelpunkt zu stellen. Nicht gute Noten und schwache Kenntnisse ermöglichen Jugendlichen eine gute Zukunft, sondern ehrliche Noten und gute Bildung.
Pressemitteilung Nummer 161, vom 01.11.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Klimaschutzbilanz des Umweltsenators:
Klimapolitik auf Zufallsprinzip
Senator Kerstan stellt verspätet und dazu noch unvollständig seine Klimaschutz-Bilanz vor. Und er hat Unrecht mit seiner Selbsteinschätzung: Es wäre ein wichtiges Signal für aktiven Klimaschutz, wenn der Senat einen erfolgreiche Umsetzung seiner Pläne von 2019 durch eigenes Handeln vermelden könnte. Wenn aber über ein Drittel der CO²-Einsparungen durch freiwillige Beiträge der Hamburger Wirtschaft geleistet worden sind, dann hat das mit rot-güner Politik nichts zu tun, sondern mit guter und flexibler Unternehmensführung. Das Gleiche lässt sich für die Auswirkungen der Corona-Pandemie sagen. Ohne diese beiden Elemente wäre Senator Kerstan mit seinen Plänen kläglich gescheitert, er betreibt Klimapolitik auf Zufallsprinzip. Das belegt auch der geringe Beitrag der sogenannten Mobilitätswende zur CO²-Reduzierung.
Pressemitteilung Nummer 160, vom 26.10.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum China-Einstieg im Hamburger Hafen
Falsches Signal zur Unzeit
Die Volkrepublik China entwickelt sich mehr und mehr zu einer Diktatur, die weltweit immer aggressiver auftritt. Vor diesem Hintergrund ist auch der China-Einstieg in einen Hamburger Hafen-Terminal mit reduziertem 24,9 Prozentanteil ein falsches Signal zur Unzeit. Hochrelrevante Infrastruktur darf nicht unkritisch an fragwürdige Partner veräußert werden, selbst wenn deren direkter Durchgriff kaum noch möglich erscheint. Dass die SPD dies nach den schlechten Erfahrungen mit ihrer jahrzehntzelangen Russland-Nähe nicht versteht, ist überraschend. Dass die Grünen in Hamburg die Entscheidung loben, obwohl doch ihre Parteifreunde in Berlin dazu auf Distanz gegangen sind, ist unverständlich.
Pressemitteilung Nummer 159, vom 11.10.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgelegten Machbarkeitsstudie klimagerechtes Wohnen:
Drei Jahre und ein bisschen Förderung
Senatorin Stapelfeldt sich hat über fast drei Jahre sehr viel Zeit gelassen, um eine Machbarkeitsstudie für klimagerechtes Wohnen vorzulegen. Jetzt gibt es zwar fünf Einzelstudien für Hamburgs rund 87.000 Wohngebäude, aber über vier Jahre nur gute 200 Millionen Euro zusätzliche Förderung für deren klimagerechte Erneuerung. Das dürfte hinten und vorn nicht reichen, um die geringe Quote der Sanierungen in den kommenden Jahren deutlich zu steigern. Auch ist nicht erkennbar, wie die Senatorin verhindern will, dass die Wohnkosten zusätzlich zu den explodierenden Energiekosten erheblich steigen. Mieten wie Baukosten dürfen sich vor dem Hintergrund der Krise nicht weiter so drastisch erhöhen, dass Investitionen wie Mieten in Hamburg unerschwinglich werden.
Pressemitteilung Nummer 158, vom 21.09.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu Energiepreisexplosion und Entlastungspaketen:
Strom- von Gaspreisen entkoppeln
Entlastung ist angesichts der Kostenexplosion sowohl für private Haushalte als auch für die Wirtschaft nötig. Gerade Mittelstand und Handwerk leiden unter immensen Preissteigerungen. Wenn sie in ihrer Existenz bedroht sind und nicht mehr produzieren können, hat das wachsende Arbeitslosigkeit zur Folge. Ein sozialpolitischer Gau, der nachträglich nicht mehr kompensiert werden kann. Um die Explosion der Gaspreise zu stoppen, ist die Entkoppelung des Strompreises vom Gaspreis notwendig. Die Verstromung von Gas muss dringend reduziert werden. Deshalb ist es unumgänglich, die verbleibenden Atomkraftwerke bis ins Jahr 2024 zu nutzen. Rot-Grün in Hamburg sollte keine Zeit verschwenden und sofort den angekündigten Notfallfonds Energiekrise für Hamburgs Wirtschaft auflegen. Für viele Betriebe wird es sonst zu spät sein.
Pressemitteilung Nummer 157, vom 20.09.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Auswirkungen des III. Entlastungspakets für Hamburg und den Einschätzungen des Finanzsenators dazu:
Hamburg und der Bund müssen zusammenwirken
Entlastungen für Bürger und Wirtschaft sind angesichts explodierender Preise unverzichtbar. Die extrem betroffene mittelständische Wirtschaft steht hier besonders beim rot-grünen Senat noch nicht ausreichend im Fokus. Dank deutlicher Steuermehreinnahmen sollte Hamburg grundsätzlich in der Lage sein, den Abbau der kalten Progression mitzutragen, gerade zugunsten des Mittelstandes. Zur Nachfolgeregelung des Neun-Euro-Tickets sollte Hamburg einen eigenen Vorschlag machen. Und wenn Herr Dressel die Einschätzung vieler teilt, dass es eigentlich fünf nach zwölf sei um zu helfen, dann sollte er die Bürgerschaft nicht erst im Laufe des Oktober mit dem Thema Notfallfonds-Energiekrise befassen. Hamburg, die anderen Länder und der Bund müssen jetzt umgehend zusammenwirken.
Pressemitteilung Nummer 156, vom 13.09.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den heute vorgestellten Plänen für einen klimaschonenden U5-Bau:
Auf die Umsetzung kommt es an
Die Pläne des Verkehrssenators und der Hochbahn für einen klimaschonenden Bau der U 5 sind ein wegweisender Beitrag zu Mobilitätswende und Klimaschutz. Allerdings wird es in den nächsten Jahren auf die genaue Umsetzung ankommen: Die Stadt hat Preissteigerungen bei vielen Projekten nach wie vor nicht im Griff, Baukosten explodieren derzeit allerorten und Gerichtsverfahren gegen den U5-Bau sind zu befürchten. Das wird eine Herkulesaufgabe für den Verkehrssenator.
Pressemitteilung Nummer 155, vom 07.09.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zum rot-grünen Haushaltsentwurf 2023:
Aufwuchs mit Taschenspielertricks
Der immense Haushaltsaufwuchs von 12 auf 18 Milliarden in zehn Jahren ist nicht nachhaltig. Weder leicht gestiegene Bevölkerungszahlen noch die Inflation rechtfertigen den massiven Ausgabenanstieg, auch das stärkere Steueraufkommen nicht. Es sind viel mehr rot-grüne Wunschträume und der massive Personalaufwuchs der Stadt, die es immer schwieriger machen, die Schuldenbremse offiziell einzuhalten – mit allerlei Taschenspielertricks und Schattenhaushalten. Rot-Grün sollte besser zu einer soliden Haushaltspolitik finden und die angekündigte Personalkostenbremse endlich umsetzen.
Pressemitteilung Nummer 154, vom 07.09.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Halbzeitbilanz des rot-grünen Senats:
Stillstand statt Fortschritt
In zweieinhalb Jahren hätte Rot-Grün viel für Hamburg bewegen können. Leider herrscht aber mehrheitlich Stillstand statt Fortschritt. Beim Klimaschutz verfehlt der Senat die eigenen Ziele meilenweit. Die sogenannte Mobilitätswende ist ein Flop, Harburg und viele Randgebiete nördlich der Elbe sind zunehmend abgehängt, der ÖPNV-Ausbau stottert. Über die richtige Energiepolitik streitet der Senat, der Hafen kommt nicht voran, Hamburgs Industrie ist unzufrieden mit Rot-Grün. Immerhin bemüht sich der Schulsenator, dem Leistungsprinzip wieder mehr Geltung zu verschaffen. Aber über allem thront ein zögerlicher Bürgermeister, der Stillstand verwaltet statt Fortschritt anschiebt.
Pressemitteilung Nummer 153, vom 24.08.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Cum-Ex-Tschentscher-Scholz-Affäre:
Das Mauern wird zum Skandal
Anfangs waren es nur wenige Indizien, mittlerweile sind es viele, die nahelegen, dass Olaf Scholz und Peter Tschentscher in ihren früheren Ämtern als Bürgermeister und Finanzsenator Einfluss auf Cum-Ex-Steuererlässe genommen haben. Zum Skandal um Scholz und Tschentscher macht diese Affäre allerdings jetzt das penetrante Mauern und das Lavieren mit Gedächtnislücken. Dieses Verhalten macht sie verdächtiger, als die Summe aller Indizien. Der Schaden für die Glaubwürdigkeit von Politik steigt von Tag zu Tag.
Pressemitteilung Nummer 152, Anna vom 24.08.2022, Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute zur Aktuellen Stunde in Sachen Energiesicherheit:
Rot-Grüne Ratlosigkeit vor dem Winter
Mittel- und langfristig wirksame Projekte zur Erzeugung von grünem Wasserstoff sind hilfreich, um Hamburgs Energiesicherheit in kommenden Jahren zu gewährleisten. Und auch wichtig, um klimaneutral Energie zu erzeugen. Rot-Grün hat aber keine praktikable Idee, wie Versorgungssicherheit im kommenden Winter hergestellt wird. Bürgermeister und Umweltsenator verstecken sich hinter dem Moorburg-Betreiber Vattenfall und dem grünen Bundeswirtschaftsminister, die das vorschnell abgeschaltete Kohlekraftwerk nicht reaktivieren wollen. Rot-Grün in Hamburg erwägt nicht mal die Forderung, die drei noch nicht abgeschalteten deutschen Kernkraftwerke übergangsweise am Netz zu lassen. Auch innovative Zukunftsprojekte können nicht darüber hinwegtäuschen: Im Rathaus herrscht Ratlosigkeit in Sachen Energiesicherheit, was fahrlässig gegenüber Privatverbrauchern und Industrie ist.
Pressemitteilung Nummer 151, vom 23.08.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heutigen Senatsentscheidung in Sachen grüner Wasserstoff:
Einmal Einigkeit reicht nicht
Gut, dass Wirtschaft- und Umweltsenator sich bei der massiven Förderung der Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff in Hamburg einig sind. Das wird der Hansestadt mittel- und langfristig nutzen. Noch besser wäre es, wenn Wirtschaftssenator Westhagemann seinen grünen Kollegen auch davon überzeugen könnte, Moorburg kurzfristig zu reaktivieren und die Laufzeit deutscher Kernkraftwerke zu verlängern. Dann gäbe es auch Einigkeit darüber, wie Hamburgs Energieversorgung im kommenden Winter besser gesichert werden kann.
Pressemitteilung Nummer 150, vom 19.08.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heutigen Befragung des Bundeskanzlers im Cum Ex-Untersuchungsausschuss:
Glaubwürdigkeitsverlust
Bundeskanzler Scholz hat hat heute erneut eine Erinnerungslücke an die andere gereiht und keinen Beitrag zur Aufklärung der Steueraffäre geleistet. Diese Strategie des Lavierens und Leugnens erschüttert nicht nur seine Glaubwürdigkeit, sie fördert auch Politikverdrossenheit und schadet der Demokratie.
Pressemitteilung Nummer 149, vom 16.08.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zum heute vorgestellten Energiesparplan des Senats:
Auf die konkrete Umsetzung kommt es an
Es ist gut, dass der rot-grüne Senat nun endlich auch einen Energiesparplan für Hamburg vorlegt – spät aber immerhin. Vieles macht darin Sinn, so etwa die Sparmaßnahmen in Behörden. Manches hätte man längst zugunsten des Klimaschutzes anschieben können, auch ohne drohende Gasmangellage. Bei einer Reihe von Maßnahmen wird es allerdings sehr auf die konkrete Umsetzung vor Ort ankommen: Ob etwa nicht mehr beleuchtete Wege und Jogging-Strecken in Parks unsicher werden, wird man sehr genau im Einzelfall prüfen müssen. Und es bleibt der rot-grüne Kernfehler, mit Moorburg das modernste Kohlekraftwerk Europas abgeschaltet zu haben. Wäre das nicht geschehen, hätten wir ein geringeres Versorgungsproblem und die Bürger bräuchten sich auch nicht über demnächst unbeleuchtete Wege zu sorgen.
Pressemitteilung Nummer 148, vom 02.08.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Zwischenbilanz des Verkehrssenators in Sachen 9-Euro-Ticket:
Fremde Federn ersetzen keine Strategie
Verkehrssenator Tjarks versucht den Erfolg des 9-Euro-Tickets bundesweit und in Hamburg für sich zu reklamieren – einer Maßnahme, die die FDP in der Bundesregierung durchgesetzt hat. Tjarks hat aber offenbar keine Ideen, wie sich dieser Erfolg in anderer Form wenigstens teilweise fortsetzen ließe. Dabei wäre es nicht schwer, Aberdutzende Millionen, die unnütz in den fahrradfokussierten Umbau der Straßenräume verbuddelt werden, für einen günstigeren HVV zu verwenden. Das wäre entlastend für die Bürger und sinnvoll für die Umwelt. Der Verkehrssenator könnte auch endlich einen größeren Verkehrsverbund im ganzen Norden anstoßen. Stattdessen lässt Tjarks flapsig Gewinnspiele verkünden. Und er scheint auch nicht zu Kenntnis zu nehmen, dass in keiner deutschen Großstadt das ÖPNV-Monats-Ticket bis Mai so teuer war, wie in Hamburg. Sowas ersetzt keine eigene Strategie des Verkehrssenators.
Pressemitteilung Nummer 147, vom 01.07.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgelegten Corona-Evaluierungsbericht:
Klatsche auch für Tschentscher und Leonhard
Die Ergebnisse des Berliner Corona-Evaluierungsberichts sind eindeutig: Einschneidende Grundrechtseingriffe sind auf der Grundlage mangelhafter Daten vorgenommen worden. Das ist auch eine Klatsche für Bürgermeister Tschentscher und Gesundheitssenatorin Leonhard. Beide haben selbst falsche Zahlen herangezogen, um ihre rigide Corona-Politik zu begründen. Das darf in diesem Herbst und Winter nicht wieder passieren. Tschentscher und Leonhard wären gut beraten, ihren Widerstand gegen eine Hamburger Evaluation aufzugeben. Wir brauchen endlich eine wissenschaftlich gut begründete Lageanalyse für unsere Stadt, um künftig auf dieser Grundlage entscheiden zu können, welche Corona-Schutzmaßnahmen nötig sind – und vor allem, welche überflüssig sind. Gut wäre es auch, wenn Bürgermeister Tschentscher die Größe besäße, seine Fehler einzugestehen.
Pressemitteilung Nummer 146, vom 29.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt in der Aktuellen Stunde zur Entlastung der Bürger:
Rot-Grün muss in Hamburg die eigene Verantwortung wahrnehmen
Die hohe Inflation macht dringend weitere Entlastungen der Bürger nötig. Die ersten Pakete der Bundesregierung sind hier nur ein Anfang. An der Zeit ist es jetzt, die kalte Progression anzugehen. Notwendig sind weitergehenden Entlastungen bei der Besteuerung kleiner und mittlerer Einkommen. Aber auch in Hamburg darf der Senat nicht untätig sein. Über die Senkung der Gewerbesteuer, Entbürokratisierung der Verwaltung, niedrigere Verwaltungskosten und schnellere Genehmigungsverfahren im Infrastrukturbereich muss der Senat nun endlich auch die Hamburger Unternehmen entlasten. Mehr Geld für die Unternehmen kommt der gesamten Stadt zugute. Auch das andauernde Baustellen-Chaos, die Bahn-Verspätungen, die desolaten Zustände am Flughafen und die Funktionsfähigkeit der Logistik im Hafen gehören jetzt dringend auf die Tagesordnung. Rot-Grün sollte lieber vor der eigenen Haustür kehren, statt nur über Berliner Politik zu reden.
Pressemitteilung Nummer 145, vom 28.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den heute vorgestellten Plänen für die Hamburger S-Bahn:
Neuorganisation alter Probleme
Bürgermeister Tschentscher und die S-Bahn-Führung haben heute nicht den großen Wurf für die überlastete Hamburger S-Bahn verkündet, sondern eine Neuorganisation alter Probleme. Es bleibt abzuwarten, ob neue Knotenpunkte nicht bald ähnlich überlastet sein werden wie die bisherigen, vom Nadelöhr Hauptbahnhof ganz zu schweigen. Neue Umsteigenotwendigkeiten vor allem für Pendler aus dem Hamburger Süden und dem Umland dürften Zeit und Anstrengung kosten, was für Berufstätige wie ältere Menschen keine gute Nachricht ist. Und einige Langzüge mehr werden nicht das Grundproblem mangelnder neuer Strecken nach Harburg und Umgebung lösen. Die Realisierung der Mobilitätswende liegt offensichtlich weiterhin in großer Ferne.
Pressemitteilung Nummer 144, vom 23.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Nationalen Bildungsbericht 2022:
Luft nach oben
Hamburg hat sich in einigen Bereichen positiv entwickelt, das dokumentiert der nationale Bildungsbericht. Dies liegt nicht zuletzt am deutlichen Anwachsen des Schulhaushalts in den letzten Jahren. Es gibt aber durchaus noch Luft nach oben: Platz zehn unter 16 Bundesländern im Abitur-Notendurchschnitt ist zum Beispiel keine Spitzenleistung. Und die große Herausforderung kommt erst: Wenn der Bildungssenator seinen angekündigten Fokus auf Leistung in den neuen Bildungsplänen wirklich durchsetzt, wird viel Arbeit auf ihn, die Schulbehörde aber vor allem auf Schüler und Lehrer zukommen, um leistungsstärker und leistungsgerechter zu werden.
Pressemitteilung Nummer 143, vom 15.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Evaluation der Corona-Politik:
Rot-Grün mauert aus Angst
Kaum irgendwo in Deutschland waren die Corona-Maßnahmen so langandauernd und rigide wie in Hamburg. Dass dies der Pandemie besser entgegengewirkt hat, als ein zurückhaltenderer Kurs, ist aber nicht zu erkennen. Allein deshalb bedarf es dringend einer Evaluation der Corona-Maßnahmen des Senats. Aber Rot-Grün mauert, offensichtlich aus Angst vor der Erkenntnis, das die erheblichen Grundrechtseinschränkungen mindestens teilweise unnütz und unverhältnismäßig waren. Das ist inakzeptabel: Wir brauchen einen Sonderausschuss, der sich umgehend mit der Evaluation beschäftigt, allein schon, um im nächsten Winter nicht wieder die gleichen Fehler zu machen, wie Rot-Grün.
Pressemitteilung Nummer 142, vom 15.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Asylpolitik:
Die Mitte darf das Asylthema nicht rechten Populisten überlassen
Die Asylpolitik braucht Reformen die praktikabel sind. Fest steht, dass Migration uns immer stärker beschäftigen wird. Zu einem modernen Asyl- und Einwanderungsrecht gehört aber auch die Durchsetzung der Ausreisepflicht. Alles andere beschädigt die Akzeptanz in den funktionierenden Rechtstaat und führt dazu, dass rechte Populisten Stimmung machen. Die stark rückläufigen Zahlen vollzogener Rückführungen in Hamburg muss Rot-Grün in den Griff kriegen. Das Thema ist zu wichtig, um es den Populisten zu überlassen.
Pressemitteilung Nummer 141, vom 01.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Umsetzung des Schulstrukturfriedens:
Endlich wissensorientiertere Bildungspläne und leistungsbetontere Prüfungen einführen
Es ist jetzt bald drei Jahre her, dass der überparteiliche Schulstrukturfrieden nicht zuletzt auf Betreiben der FDP geschlossen wurde. Wissensorientiertere Bildungspläne, leistungsbetontere Prüfungen mit höheren schriftlichen und geringeren Kompetenzorientierten Anteilen – das war und ist das Gebot der Stunde, um Hamburgs Schulabsolventen im nationalen und internationalen Vergleich stärker zu machen. Nach der Pandemiebedingten Reformpause ist es nun überfällig, diese Ziele umzusetzen. Ideologische Debatten von der Einheitsschule bis zu Prüfungsreduzierungen gehören in die bildungspolitische Mottenkiste.
Pressemitteilung Nummer 140, vom 01.06.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Ertüchtigung der Bundeswehr:
Hamburg muss 100-Milliarden-Ertüchtigung unterstützen
Es ist wieder Krieg in Europa. Wer weiterhin in Frieden in einer funktionierenden Demokratie leben will, darf sich nicht weigern, sie zu verteidigen. Deshalb tut Landesverteidigung mehr denn je Not. Wer sich der 100-Milliarden-Ertüchtigung der Bundeswehr also in den Weg stellt, spielt Kriegsverbrechern wie Putin in die Hände und muss darauf achten, dass er sich nicht zur fünften Kolonne Moskaus macht. Eine rasche Ertüchtigung der Bundeswehr, ohne zögerliche Winkelzüge, wie bei den ausbleibenden Waffenlieferungen an die Ukraine, ist nötig. Zur Unterstützung der Bundeswehr gehört auch der nötige Respekt vor der Truppe. Daran hat es in den letzten Jahren sehr gemangelt. Auch Hamburg könnte ein Zeichen des Respekts gegenüber unseren Soldatinnen und Soldaten setzen: Warum nicht mal wieder die Bundeswehr zu einem feierlichen Gelöbnis auf dem Rathausmarkt einladen?
Pressemitteilung Nummer 139, vom 24.05.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Mai-Steuerschätzung:
Haushaltsdisziplin bleibt angesagt
Um die 800 Millionen mehr pro Jahr bis 2026, das ist vordergründig eine gute Botschaft für die Stadt. Die Erholung der Wirtschaft nach der Pandemie und vor allem sprudelnde Steuern angesichts der Rekordinflation, das sind die Gründe. Aber diese Inflation wird auch rapide Kostensteigerungen für Kern- und Schattenhaushalte Hamburgs verursachen. Und der Rot-Grüne Wunschkatalog ist ohnehin viel zu teuer für Hamburgs Steuerzahler. Der Finanzsenator täte gut daran, das auch mit Blick auf den ständig wachsenden Personalapparat der Stadt deutlicher zu machen. Das Millionenplus ist überhaupt kein Anlass, um im Interesse des Rot-Grünen Koalitionsfriedens Steuermehreinnahmen zu verteilen, im Gegenteil: Strenge Haushaltsdisziplin bleibt auch für den Doppelhaushalt 2023/24 angesagt, erst recht in Zeiten einer sich abzeichnenden Zinswende.
Pressemitteilung Nummer 138, vom 17.05.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Bündnis sowie Strategie für Fahrrad- und Fußverkehr:
Mobilität für alle
Das Fahrrad- und Fußwege in Hamburg weithin extrem verbesserungsbedürftig sind und ausgebaut werden müssen, ist seit Jahren bekannt. Wenn der Bürgermeister und sein Verkehrssenator das jetzt auch mithilfe des Fortschreiben eines breiten Bündnis abstellen wollen, ist das richtig und auch überfällig. Aber wenn dieser Pakt eine neue PR-Plattform gegen Autofahrer werden sollte, dann ist das ignorant denen gegenüber, die aufs Auto angewiesen sind. Denn sowohl ältere Menschen, als auch diejenigen, die aus den Randbezirken in die City wollen, bleiben außen vor. Andere Metropolen verfügen über das, was in Hamburg immer noch fehlt: Einen zuverlässigen und gut angebundenen ÖPNV. Nicht die Spaltung der mobilen Gesellschaft sollte das Ziel von Rot-Grün sein, sondern eine moderne Mobilitätspolitik für alle, auch die vielen Hundertausend Autofahrer in Hamburg.
Pressemitteilung Nummer 137, vom 11.05.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Verkehrspolitik in Hamburg:
Zeitgemäße Mobilitätspolitik statt kontinuierliches Verkehrschaos
Rot-Grün steuert die Stadt mit einer ideologischen Verkehrspolitik kontinuierlich ins Chaos. Die neuesten Zumutungen sind überall
verstetigte Pop-up-Radwege, die von Busspuren gekreuzt werden, und derart große Gefahren für Radler darstellen. Gleichzeitig geht das Baustellenchaos weiter, besonders der Süden Hamburgs wird durch blockierte Straßen immer wieder abgehängt. Und mit der Ausweitung der für Betroffene teuren Anwohnerparkzonen werden Autofahrer immer stärker zur Kasse gebeten. Rot-Grün sollte zugunsten einer zeitgemäßen Mobilitätspolitik umsteuern und den ÖPNV pünktlicher und konkurrenzfähiger machen, endlich eine effiziente Baustellenkoordinierung schaffen sowie die Ladesäulenstruktur deutlich schneller ausbauen. Was die Hamburger zurecht erwarten ist: Weniger Fotostrecken des Verkehrssenators auf dem Fahrrad mehr zeitgemäße Mobilitätspolitik.
Pressemitteilung Nummer 136, vom 27.04.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde:
Europa und Hamburg aus der Mitte stärken
Rechts- und Linkspopulisten haben bei den zwei Wahlgängen der Präsidentschaftswahl in Frankreich starke Ergebnisse erzielt. Das ist eine ernstzunehmende Warnung für Europa. Aber der liberale und Europa zugewandte Präsident Macron hat am Ende deutlich gewonnen. Aus dieser guten Nachricht sollten wir auch in Hamburg die richtigen Schlüsse ziehen: Nur aus einer selbstbewussten demokratischen Mitte heraus gelingt ein freiheitliches Europa. Von dessen offenen Grenzen, von freiem Handel und Wandel profitiert gerade die Metropole Hamburg. Auch unsere Stadt braucht eine liberale, wirtschaftsfreundliche Politik der Mitte, ohne sozial-ökologische Schlagseite, aber mit großer Technologieoffenheit, um Klimawandel und Zukunft zu gestalten.
Pressemitteilung Nummer 135, vom 26.04.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Auslaufen der Corona-Hotspot-Regelung in Hamburg:
Viel falsch gemacht, viel aufzuarbeiten
Mit der Aufhebung der nutzlosen Rot-Grünen Fehlentscheidung, Hamburg bis Ende April zum Corona-Hotspot zu erklären, ist das Thema Pandemie nicht beendet: Angesichts der über zwei Jahre währenden gouvernantenhaften Politik Bürgermeister Tschentschers gibt es großer Aufarbeitungsbedarf. Grundrechtseinschränkende Politik ohne hinreichende gesundheitliche Schutzfunktion, mangelnde Digitalisierung von Schulen und Gesundheitsämtern, die anfänglich unzureichende Einbeziehung der Bürgerschaft – all das könnte sehr gut in einer Enquetekommission oder in den zuständigen Ausschüssen analysiert werden. Das schlechte Beispiel von Bundesgesundheitsminister Lauterbach, der in Berlin die Evaluation der Corona-Politik torpediert, darf in Hamburg nicht kopiert werden. Wer so viel falsch macht wie Rot-Grün in der Hamburger Corona-Politik, der hat auch viel aufzuarbeiten.
Pressemitteilung Nummer 134, vom 13.04.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Energiepolitik:
Versorgungssicherheit muss an erster Stelle stehen
Die Versorgungssicherheit von Bürgern und Industrie mit bezahlbarer Energie muss an erster Stelle der politischen Agenda dieser Tage stehen. Schneller auf erneuerbare Energien umzustellen, ist dringend erforderlich. Die Abhängigkeit von Energieträgern aus Russland muss sofort beendet werden. In der derzeit besonders angespannten Lage darf es keine Denkverbote geben, weder in den Debatten über längere Laufzeiten für Kern- und Kohlekraftwerke, noch in denen um das Wiederanfahren von Braunkohlekraftwerken – der Bundeswirtschaftsminister macht es vor. Rot-Grün in Hamburg sollte den Bau eines LNG-Terminals drastisch beschleunigen und das Kohlekraftwerk Moorburg nicht einfach abschreiben. Dazu ist die internationale Lage zu unsicher, genau wie die Zukunft unserer Energieversorgung.
Pressemitteilung Nummer 133, vom 30.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur heute der Bürgerschaft vorliegenden Hotspot-Regelung in Hamburg:
„Ich wehre mich gegen Rot-Grüne Bevormundung“
Ich wehre mich vehement gegen die Fortsetzung der Rot-Grünen Bevormundung durch eine überdehnte Hotspot-Regelung. Hamburg ist kein Hotspot. Das Beibehalten der 2Gplus-Regelung in Diskos und Bars war und ist jetzt erst recht unverhältnismäßig. Wieder wird eine Branche ohne Not benachteiligt.
Und die Hamburger sind nach mehr als zwei Jahren Pandemie erfahren und klug genug, um selbst zu entscheiden, warum, wann und wo sie Maske tragen wollen oder nicht. Statt das Infektionsschutzgesetz des Bundes in inakzeptabler Weise zu verbiegen, sollte der Senat endlich auf die Entscheidungsfreiheit und Verantwortlichkeit der Bürger setzen.
Pressemitteilung Nummer 132, vom 29.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur geplanten Ausrufung Hamburgs als Corona-Hotspot:
Rot-Grün verbiegt das Infektionsschutzgesetz
Hamburg verzeichnet die niedrigste Inzidenz aller Bundesländer und die niedrigste Hospitalisierungsrate. Die Voraussetzungen des neuen Infektionsschutzgesetzes für die Erklärung der Stadt zum Hotspot liegen also eindeutig nicht vor. Trotzdem wollen Gesundheitssenatorin und Bürgermeister das Gesetz jetzt durch Umdeutung verbiegen und anwenden: Angeblich würde einer Überlastung des Pflege- und Erziehungspersonals vorgebeugt, wenn Schutzmaßnahmen unter dem Hotspot-Siegel in Kraft blieben. Das aber ist eine ungesicherte Prognose, keine Begründung im Sinne des Gesetzes. Überdies ist die latente Unterausstattung des Gesundheitssystems das Hauptproblem für Personalausfälle im Gesundheitswesen, ein Problem, das auch Rot-Grün mitverantwortet. Ich werde bei der rot-grünen Gesetzes-Verbiegerei nicht mitmachen.
Pressemitteilung Nummer 131, vom 22.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Corona-Lage:
Rot-Grünes Team Blockade
In Schleswig-Holstein fällt die Maskenpflicht in der Schule ab der nächsten Woche, Pflichttests sind dort schon entfallen. In Niedersachsen brauchen Grundschüler keine Maske mehr tragen. Nur in Hamburg tut sich nichts, im Gegenteil: Offenbar diskutiert Rot-Grün ernsthaft, diese und andere Maßnahmen über den 2. April hinaus zu verlängern. Und das ohne verhältnismäßige Grundlage, denn eine Erklärung der Stadt zum Hotspot auf Verdacht nach dem neuen Infektionsschutzgesetz wäre angesichts der zum Glück entspannten Lage in den Krankenhäusern gegen den Geist des Gesetzes. Rot-Grün scheint vom Team Übervorsicht zum Team Blockade zu mutieren. So werden Schülerinnen und Schüler weiterhin grundlos stark benachteiligt. Hamburg ist damit wieder einmal das Schlusslicht auf dem Weg zur Normalität.
Pressemitteilung Nummer 130, vom 15.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Versuchen des Innensenators, das Chaos bei Registrierung und Unterbringung ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Hamburg zu erklären:
Anhaltende Überforderung
Die Erklärungsversuche des Innensenators zum anhaltenden Chaos bei Registrierung und Unterbringung ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Hamburg offenbaren ein strukturelles Problem. Es fehlt offenbar nicht nur an geeigneten Räumen, Schutzzelten oder Hilfsmaterial. Es fehlt unglaublicherweise auch an einer funktionierenden Online-Registrierung, die andernorts in der Welt längst funktioniert. Und es fehlt in großem Ausmaß geeignetes Personal. Nicht mal 30 Mitarbeiter pro Schicht arbeiten in den Hamburger Ankunftszentren, dabei beschäftigt die Stadt mehr als 127.000 Menschen, davon fast 55.000 Beamte. Warum hier seit dem großen Flüchtlingszustrom 2015 nicht mehr geschulte Mitarbeiter vorgehalten werden, um als Einsatzreserve in Krisenzeiten tätig werden zu können, ist unverständlich.
Pressemitteilung Nummer 129, vom 10.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Unterbringung ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Hamburg:
Hamburg muss schneller und besser werden
Innensenator Grote und Rot-Grün haben offenbar aus der letzten Flüchtlingskrise wenig gelernt: Obwohl der große Zustrom von Kriegsflüchtlingen seit dem 24. Februar absehbar war, werden Flüchtlinge wieder in Massenunterkünften und Containern untergebracht. Die damit verbundenen Schwierigkeiten kennen wir seit 2015. Um alternative Unterkünfte in leerstehenden oder umnutzbaren Gebäuden hat man sich offenbar nicht zeitig und ausreichend gekümmert. Das muss nun mit Hochdruck passieren, auch mit Blick auf die Ansteckungsgefahr mit Corona. Der zügige Ausbau neuer internationaler Vorbereitungsklassen oder einer passenden Kita-Betreuung ist jetzt dringend geboten. Vor allem muss jetzt rasch eine psychologische Betreuung traumatisierter Flüchtlinge sichergestellt werden. Außerdem eine funktionierende Onlineregistrierung und ein umfassendes Impfangebot. Hamburg muss hier schneller und besser werden.
Pressemitteilung Nummer 128, vom 08.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Flüchtlingschaos in Hamburg:
Wieder ist Rot-Grün nicht vorbereitet
Es ist bitter, dass Bürgermeister Tschentscher und sein seit zwei Wochen eingerichteter Krisenstab die Registrierung und Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge nicht hinkriegen. Seit dem Beginn des Angriffskrieg auf die Ukraine war absehbar, dass der Strom der Kriegsflüchtlinge stark ansteigen würde. Rot-Grün hat aber augenscheinlich nicht genug Kapazitäten – vor allem Personal – vorgehalten, um den Ansturm zu bewältigen. Und dass, obwohl Tschentscher genau dies versprochen hatte und die Strukturen aus dem Jahr 2015 vorhanden sind. Dieser wiederkehrende Rot-Grüne Fehler wäre vermeidbar gewesen. Er ist gegenüber den Ukrainern verantwortungslos, die eine traumatische Flucht hinter sich und alles verloren haben. Bei dem noch zu erwartenden Anstieg der Flüchtlingszahlen muss sich das nun sofort ändern.
Pressemitteilung Nummer 127. vom 02.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Bürgerschaft zur Corona-Lage:
Vom „Team Zauderer“ zu „Team Zukunft“
Der Senat hat in der Pandemie immer gezaudert und das als ‚Vorsicht‘ verkauft, wodurch in der Pandemie viel Kollateralschaden angerichtet wurde. Das sollte jetzt vorbei sein: Wir müssen aus den Fehlern der letzten zwei Jahre lernen und uns fragen: Wie können wir jetzt und in Zukunft die Gastronomie mehr stützen? Was ist für eine massive Digitalisierung von Schulen und Gesundheitsbehörden nötig? Und wie können wir den Handel in der City und den Stadtteilzentren stärken? Aus ‚Team Zauderer‘ sollte der Bürgermeister ‚Team Zukunft‘ formen.
Pressemitteilung Nummer 126, vom 02.03.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Regierungserklärung des Bürgermeisters zum russischen Überfall auf die Ukraine:
Hilfsbereitschaft, Sanktionen, militärische Unterstützung, Solidarität
Die Menschen in der Ukraine verdienen in ihrem mutigen Kampf um die Freiheit unseren größten Respekt! Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die Bürger Hamburgs und der Senat den Ukrainern, die vor Putins Kriegsterror fliehen, jede erdenkliche Hilfe leisten. Ich bin stolz auf die Hamburger Wirtschaftslenker, die jetzt weitere Produktion und Kooperation mit Russland einstellen und den ökonomischen Schaden als Investition in die Freiheit ansehen. Neben der Unterstützung für das Militär, geht es jetzt auch um zivile Hilfeleistung durch mobile Krankenhäuser, Krankentransportwagen, Feuerwehrgerät und medizinische Hilfe. Hamburg wird nicht nur am Samstag seine Solidarität mit der Ukraine tausendfach auf den Straßen bekunden. Hamburg stellt sich klar gegen den Aggressor Putin.
Pressemitteilung Nummer 125, vom 25.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum russischen Überfall auf die Ukraine und den Hamburger Reaktionen darauf:
Bundeswehr stärken, Städtepartnerschaft aussetzen
Ich finde es wichtig und richtig, dass der Senat den furchtbaren Überfall Russlands auf die Ukraine rasch und eindeutig verurteilt hat, einen Krisenstab bildet und den Schulterschluss mit den Vertretern Kiews in Hamburg sucht. Der demokratischen Regierung der Ukraine und ihren Bürgern sollten wir aus Hamburg jede denkbare humanitäre Hilfe anbieten. Gleichzeitig sollte die Städtepartnerschaft mit dem russischen St. Petersburg ausgesetzt werden. Wir alle sollten uns in Berlin dafür einsetzen, dass Russland durch Deutschland und Europa noch deutlich stärker unter Druck gesetzt wird: Mit einem baldigen Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem SWIFT, mit einer größeren NATO-Präsenz an den Ostgrenzen des Bündnisses und mit einer Stärkung der Bundeswehr – unsere Soldaten brauchen dringend mehr Geld, bessere Ausrüstung und mehr Respekt.
Pressemitteilung Nummer 124, vom 22.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heute vorgestellten Projektförderung Medienbildung an Schulen:
Zu wenig, zu spät
Den Etat für Projekte der Medienbildung zu verdoppeln, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Denn Medienbildung hat bislang ein Schattendasein an Schulen geführt. Das muss sich dringend ändern. Deshalb sollte der Fond perspektivisch noch kräftiger erhöht werden. In krassem Gegensatz zu dieser Initiative steht allerdings die nur schleichend vorankommenden Digitalisierung im Schulunterricht. Der Schulsenator muss das Thema Medienbildung unbedingt verstärkt in den Mittelpunkt des Unterrichts stellen und die Digitaloffensive erheblich beschleunigen!
Pressemitteilung Nummer 123, vom 16.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Corona-Lage:
Lockerungen jetzt!
Die Omikron-Welle ist gebrochen, flächendeckende Zugangs- und Kontaktbeschränkungen sind nicht mehr zur rechtfertigen. Wenn die Ministerpräsidenten deshalb umfassende Lockerungen bis zum 20. März beschließen, weist das in die richtige Richtung. Hamburg sollte nun seinen unnötig restriktiven Kurs aufgeben: Die Maskenpflicht im Schulsport oder 2G und 2G Plus in der Gastronomie gehören umgehend abgeschafft. Das Ende der Sperrstunde reicht nicht aus, um ein weiteres Ausbluten der Gastronomie zu verhindern. Hamburg braucht einen Strategiewechsel: Der Senat muss Vorreiter darin werden, den Menschen die bisher vorenthaltenen Freiheiten zurückzugeben!
Pressemitteilung Nummer 123, vom 16.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu Mieten- und Energiepreisanstieg:
Klimaschutz nicht gegen Wohnungsbau ausspielen
Der notwendige Klimaschutz darf nicht gegen den nötigen Wohnungsbau ausgespielt werden. Vielmehr braucht die wachsende Metropole Hamburg einen Mix aus klimaverträglichem Wohnungsbau und Sanierung des Wohnbestandes, um Mietsteigerungen abzufedern. Hamburg sollte umgehend die regelhafte Erbpacht für städtische Grundstücke wieder abschaffen. Sie schreckt Investoren massiv ab und ist der Hauptgrund für die traurige Bilanz insbesondere im Sozialwohnungsbau. Zur Abfederung der drastisch gestiegenen Energiepreise wird die Abschaffung der EEG-Umlage nicht ausreichen. Abgaben und Steuern auf Heizöl, Gas und Kraftstoffe gehören in dieser Lage gesenkt.
Pressemitteilung Nummer 122, vom 15.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Verkehrssicherheitsbilanz 2021:
Welche Rolle spielt die scheiternde „Verkehrswende“?
Dass die Zahl der Unfälle nach dem Lockdownjahr 2020 im vergangenen Jahr wieder gestiegen ist, verwundert nicht. Die politisch entscheidende Frage hinter dieser Bilanz bleibt aber unbeantwortet: Welche Rolle spielt die scheiternde ‚Verkehrswende‘ von Senator Tjarks bei dem Anstieg? Jetzt und perspektivisch? Auf wieviel neuen unsicheren Radwegen und unübersichtlichen Straßenverläufen haben die Unfallzahlen zugenommen? Hamburgs Polizei sollte das für die nächste Bilanz erheben.
Pressemitteilung 121, vom 15.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum neuen Uni-Präsidenten:
Glück auf, Prof. Dr. Hauke Heekeren
Ich gratuliere Prof. Dr. Hauke Heekeren zu seinem neuen Amt an der Spitze der Universität Hamburg. Er steht vor großen Herausforderungen: Die Universität muss konsequenter finanziert werden, große Bauprojekte und ein Generationswechsel in vielen Fakultäten sind zu bewältigen. Überdies sind die Folgen der Pandemie im Lehrbetrieb noch stark zu spüren. Die Studierenden Hamburgs haben harte Zeiten hinter sich. Das muss nun aufgearbeitet werden. Ich wünsche Prof. Dr. Hauke Heekeren eine glückliche Hand und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!
Pressemitteilung Nummer 120, vom 10.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu neuen Kriminalitätsstatistik:
Cybercrime endlich wirksam bekämpfen
Auch dank der Pandemie sinken viele Werte in der Kriminalitätsstatistik. Ein Anstieg von fast einem Viertel beim Betrug in Fakeshops ist allerdings alarmierend. Der Innensenator muss dringend mehr Personal und Ressource mobilisieren, um hier gegenzusteuern. Schließlich ist absehbar, dass mit dem weiter wachsenden Netzhandel auch die Kriminalität im Internet wachsen wird.
Pressemitteilung Nummer 119, vom 08.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Corona-Lage:
Rot-Grün schädigt grundlos die Gastronomie
Rot-Grün schädigt mit der Aufrechterhaltung von Sperrstunde und 2G Plus völlig grundlos die Gastronomie. Die gebrochene Omicron-Welle und die unangespannte Lage in den Krankenhäusern rechtfertigen diese Entscheidung nicht. Sie ist unverhältnismäßig, wirtschaftsfeindlich und treibt eine ganze Branche in den Ruin. Wie für den Einzelhandel sollte diese gouvernantenhafte Politik umgehend beendet werden, wenn die Stadt nicht langfristigen Schaden nehmen soll.
Pressemitteilung Nummer 118, vom 08.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heutigen Bilanz des Hamburger Schulsenators:
Magere Bilanz
Die stark steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern verlangt nach deutlich mehr Tempo beim Schulbau. Der Schulsenator muss hier den Turbo einlegen, damit Kinder und Jugendliche sich nicht in engen Klassenräumen drängen. Wenn Senator Rabe den Lehrermangel in Hamburg vor allem auf die Corona-Situation zurückführt, macht er es sich zu einfach. Mehr Festanstellungen und vor allem höhere Referendargehälter wären ein richtiger Schritt, um hier Abhilfe zu schaffen. Die Zahl der Schulabbrecher ist nach wie vor zu hoch und verlangt nach mehr Engagement. Und von der im Schulstrukturfrieden von allen Parteien vor zweieinhalb Jahren vereinbarten Anhebung des Niveaus in Abschlussprüfungen spricht der Schulsenator gar nicht mehr. Hier muss Rabe zügig nacharbeiten, wenn er sich nicht den Vorwurf der Missachtung von Bürgerschaftsbeschlüssen einhandeln will.
Pressemitteilung Nummer 117, vom 02.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Bürgerschaft zur Corona-Lage:
Aufhebung von 2G und 2G Plus muss kommen
Die Omikron-Welle ist mit 2G oder 2G Plus offenbar nicht aufzuhalten. Die Krankenhäuser sind wegen der eher harmloseren Verläufe nicht überlastet. Weswegen Bayern gegenüber Gastronomie, Kultur- und Sportstätten die Corona-Maßnahmen lockert. In anderen Bundesländern kippen die Verwaltungsgerichte die 2G Regel. Völlig zu Recht gilt dabei der Grundsatz: Grundrechtseinschränkungen sind ohne schwerwiegende Anlässe wie den allgemeinen Gesundheitsschutz unverhältnismäßig. In Hamburg verweigert Rot-Grün aber sogar die Debatte über Öffnungen und verzögert die Aufhebung der wirtschaftsschädlichen Maßnahmen. Das ist politisch falsch, ökonomisch unklug und verfassungsrechtlich inakzeptabel.
Pressemitteilung Nummer 116, vom 02.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Industriepolitik:
Rot-Grün blockiert sich selbst
Hamburgs Industriepolitik ist bisher in weiten Teilen ein frommer Wunsch: Was der wackere Wirtschaftssenator anstößt, wird von den grün geführten Umwelt- und Verkehrsbehörden nicht selten verzögert oder blockiert. Weder die geringe Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen noch die desaströse Verkehrspolitik stützen den Industriestandort Hamburg. Und die dringend nötige Verkürzung von Genehmigungsverfahren wird nach den angekündigten drastischen Verkürzungen durch die Ampel-Koalition in Hamburg erst mal umgesetzt werden müssen. Der Wirtschaftssenator sollte nicht nur wissen, wie viele Unternehmen Hamburg pro Jahr wegen unzureichender Standortbedingungen verlassen, er sollte auch eine Strategie dagegen entwickeln.
Pressemitteilung Nummer 115, vom 01.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Corona-Lage:
Zödern, zaudern, vernebeln
Das wöchentliche Senatsbriefing zu Corona entwickelt sich immer mehr zur Groteske: Der Senat hat nach Stand heute nicht über die dringend überfälligen Öffnungen für Gastronomie, Kultur- und Sportstätten entschieden – obwohl das bei 2G oder 2GPlus von Dänemark bis Bayern längst geschieht. Der Senat lässt die Luca-App noch bis Samstag weiter laufen und ihre Einhaltung kontrollieren – obwohl sie zur Nachverfolgung von Infektionswegen offenbar nicht mehr genutzt wird. Und sein Sprecher kann zu vielen anderen Fragen wieder mal nichts sagen. Das anhaltende Zögern, zaudern und vernebeln von Rot-Grün in Sachen Corona ist eine Zumutung für die Hamburger.
Pressemitteilung Nummer 114, vom 01.02.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Bilanz der Hamburger Wirtschaftsförderung:
Limitiert durch Rot-Grün
Die Bilanz der Hamburger Wirtschaftsförderung kann sich sehen lassen – unter den limitierenden Bedingungen einer wirtschafts-unfreundlichen Politik von Rot-Grün: Mangels ausreichender Ausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen durch Rot-Grün vermittelt die Hamburger Wirtschaftsförderung mittlerweile ein halbes Dutzend Projekte in den Speckgürtel. Die Ausrede des Wirtschaftsenators vom begrenzten Hamburger Landesgebiet zieht nur sehr begrenzt, weil er bei Neuansiedlungen vor allem von der grün geführten Umweltbehörde gern ausgebremst wird. Schädlich wirken sich hier auch die rot-grüne Fokussierung auf das Erbbaurecht bei Neubauten und die fatal fehlgeleitete Verkehrspolitik aus, die Wirtschaft und Industrie von Neuinvestitionen in Hamburg abschrecken. Und noch dazu offenbar vielen Firmen Anlass zur Abwanderung geben, deren Zahl der Wirtschaftsenator leider nicht beziffern kann.
Pressemitteilung Nummer 113, vom 25.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Corona-Lage in Hamburg:
Senatsversagen
Was Rot-Grün den Bürgern an administrativem Chaos zumutet, ist kaum noch erträglich: Die Luca-App wird nicht mehr zur Nachverfolgung der Infektionen genutzt, dennoch muss die Polizei Gastronomen und ihre Gäste bei der Nutzung kontrollieren oder sogar verwarnen. In den Gesundheitsämtern sitzen heute weniger Mitarbeiter als vor einem Jahr, weshalb die Infektions-Nachverfolgung praktisch zusammengebrochen ist. Und mangels PCR-Tests sollen Bürger jetzt mindestens zwei Wochen warten, bis sich Hamburg und die anderen Länder über den Fortgang des Freitestens geeinigt haben. Wer wie der Senatssprecher den Bürgern wegen all dem lapidar Geduld abverlangt, verhöhnt die Hamburger. Und wer wie Bürgermeister Tschentschen zum Zahlen- und Administrations-Chaos seiner Regierung beharrlich schweigt, der verschlimmert dieses Senatsversagen noch.
Pressemitteilung Nummer 112, vom 25.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Wohnungsbaupolitik von Rot-Grün:
Traurige Bilanz
Was Senatorin Stapelfeldt da heute vorgelegt hat, ist eine traurige Bilanz. Der Rot-Grüne Senat erhält mit den Einbrüchen beim Wohnungsbau die Quittung für seine strategischen Fehler. Der Versuch, die Schuld auf die Pandemie zu schieben, ist an Durchsichtigkeit kaum zu überbieten. Stapelfeldt sollte stattdessen die eigenen Fehler korrigieren, allen voran das Erbbaurecht bei der Vergabe staatlicher Grundstücke, welches Investoren abschreckt. Wenn das nicht geschieht, wird die Wohnungsbaubilanz des nächsten Jahres noch trauriger.
Pressemitteilung Nummer 111, vom 19.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Bürgerschaft zur Corona-Politik des Senats:
Tschentscher verweigert der Bürgerschaft, Rechenschaft abzulegen
Die Corona-Politik von Rot-Grün ist außer Kontrolle: ‚Grob falsche‘ Zahlen für Inzidenzen und Hospitalisierung, schleppende Booster-Impfungen und fehlende Testkapazitäten, unnötige Verbote von Demonstrationen und übereifrige Maskenplicht im Hallensport – es ist kein Wunder, dass der Unmut der Hamburger über die Corona-Politik des Bürgermeisters wächst. Aber Tschentscher schweigt im Parlament, verweigert der Bürgerschaft einer Regierungserklärung. Das ist inakzeptabel und wird die Akzeptanz jedweder Corona-Schutzmaßnahmen weiter untergraben.
Pressemitteilung Nummer 110, vom 14.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts, das Verbot der morgen geplanten Demonstration von Gegnern der Corona-Politik zu bestätigen:
Schlechter Tag für die Meinungsfreiheit
Ich bedauere die Entscheidung des Verwaltungsgerichts, die Demonstration nicht zu erlauben. Möglicherweise wäre die Entscheidung anders ausgefallen, wenn die Veranstalter mehr Kooperationsbereitschaft gezeigt hätten. Man muss nicht die Ansichten der Demonstrationsveranstalter teilen, um deren Meinungsfreiheit genauso zu verteidigen, wie die aller Bürger. Demonstrationen vorweg zu verbieten, weil Befürchtungen über das Ausmaß der Einhaltung oder Nichteinhaltung von Vorgaben bestehen, war bisher weder bei linksradikalen Aufmärschen noch bei Fridays-for-Future-Aufzügen üblich – obwohl im Nachhinein Verstöße gegen Auflagen festgestellt wurden. Das ist kein guter Tag für die Meinungsfreiheit.
Pressemitteilung Nummer 109, vom 11.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Einlassungen Bürgermeister Tschentschers in der heutigen Landespressekonferenz:
Tschentscher muss der Bürgerschaft berichten
Es war an der Zeit, dass Bürgermeister Tschentscher seine Präsentation falscher Inzidenzzahlen im November im Nachhinein als ‚groben Fehler‘ bezeichnet. Es ist aber nicht ausreichend, dies nur allgemein in einer Pressekonferenz zu tun, ohne detaillierte Auskunft über Behördenverantwortung oder künftige Controlling-Maßnahmen zur Verhinderung solcher Fehler zu geben. Ich erwarte, dass der Bürgermeister dies in der Bürgerschaftssitzung der nächsten Woche mit einer Regierungserklärung nachholt. Tschentscher ist dem Parlament Rechenschaft darüber schuldig, wie er den massiven Kontroll- und Glaubwürdigkeitsverlust seiner Corona-Politik beseitigen will. Zur weiteren Aufklärung des Hamburger Zahlenchaos habe ich heute erneut eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt.
Pressemitteilung Nummer 108, vom 04.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Erhöhung der Grunderwerbssteuer:
Falsches Signal zur falschen Zeit
Rot-Grün sendet mit der Erhöhung der Grunderwerbssteuer um fast ein Viertel das falsche Signal zur falschen Zeit: Viele kleine und mittlere Unternehmen in der Bau- und Immobilienbranche stehen wirtschaftlich unter Druck, durch Corona-Folgen, Lieferkettenprobleme, Fachkräftemangel und steigende Baukosten. In dieser Situation den Kostendruck weiter zu steigern, stellt eine schwere Belastung dar, auch für Privatpersonen, die eine Wohnung oder ein Haus kaufen wollen. Daran ändert auch die Absenkung für Familien, Sozialwohnungen und Erbbaugrundstücke nichts.
Pressemitteilung Nummer 107, vom 04.01.2022, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den neuesten Corona-Beschlüssen des Senats:
2G plus verlangt mehr Testzentren
Rot-Grün macht den zweiten Schritt vor dem ersten: Wer Geimpften und Genesenen den Zugang zu Sport- oder Gaststätten nur mit einem aktuellen Test erlauben will, muss auch massenhaft kostenlose Testmöglichkeiten vorhalten. Genau daran mangelt es aber in Hamburg. Der Senat sollte umgehend dafür sorgen, dass in jedem Quartier wieder Testzentren öffnen, auch um Spotvereine, Kneipen und Restaurants nicht noch mehr unter den Corona-Folgen leiden zu lassen. Ausnahmen für Geboosterte helfen im Übrigen kaum, weil Hamburg gerade beim Boostern hinterherhinkt.
Pressemitteilung Nummer 106, vom 21.12.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Erklärversuchen Bürgermeisters Tschentschers in Sachen falscher Hamburger Inzidenzen:
Von wegen sorgfältig
Bürgermeister Tschentscher versucht, seine Verantwortung für Entstehung und Veröffentlichung falscher Inzidenzzahlen Ungeimpfter mit der lapidaren Bemerkung abzutun, der Senat arbeite nicht fehlerfrei, aber grundsätzlich sorgfältig. Davon kann nicht die Rede sein: Fehlerhaft geschlossene Impfzentren, ein nur mühsam angelaufene Boosterkampagne und schließlich die wochenlang von Tschentscher selbst in Umlauf gebrachten falschen Inzidenzen belegen Nachlässigkeit allerorten. Ein Regierungschef muss, bevor er Inzidenzen zur Begründung von Grundrechtseingriffen heranzieht, die Validität dieser Zahlen überprüfen lassen. Ich fordere den Bürgermeister auf, der Bürgerschaft in der nächsten Sitzung am 19. Januar im Detail zu erklären, wie die falschen Zahlen entstanden sind, wie er diese Missstände abstellen und solche Fehler künftig vermeiden will.
Pressemitteilung Nummer 105, vom 20.12.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Interview-Äußerungen Bürgermeister Tschentschers in Sachen falsche Inzidenzzahlen:
Macht in Hamburg die IT die Corona-Politik?
Bürgermeister Tschentscher behauptet, dass unter anderem unterschiedliche IT-Systeme Ursache dafür seien, dass er und sein Sprecher immer wieder falsche Inzidenzwerte zu Geimpften und Ungeimpften verkündet haben. Selbst wenn das so sein sollte, stellt sich die Frage: Trägt der Bürgermeister die Verantwortung für die Corona-Politik oder sind es die – wieder mal – unabgestimmten IT-Systeme der Behörden? Natürlich ist es der Bürgermeister, der auch noch hinzufügt, dass Zahlen nicht die Grundlage seiner Corona-Politik seien – wenn nicht Inzidenzen und Hospitalisierungsrate die Basis von Grundrechtseinschränkungen sind, was dann? Ich erwarte, dass Herr Tschentscher die Verantwortung für diesen schweren Fehler übernimmt und der Bürgerschaft darüber umgehend Rechenschaft ablegt. Am besten in einer Sondersitzung, spätestens aber in der nächsten regulären Sitzung Mitte Januar in einer Regierungserklärung.
Pressemitteilung Nummer 104, vom 15.12.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Corona-Politik und der epidemischen Notlage:
Epidemische Notlage ist kein Blankoscheck
Es ist gut, dass die Ampelkoalition mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes die Feststellung der epidemische Notlage zurück in die Landesparlamente geholt hat. Damit ist ein Stück beschädigte Rechtsstaatlichkeit wieder hergestellt. Die Ausrufung der epidemischen Notlage in Hamburg ist jetzt angesichts der vergleichsweise hohen Impfquote sowie der niedrigen Inzidenz und Hospitalisierungsrate jedoch nicht erforderlich. Die epidemische Notlage darf kein Blanko Scheck sein, der auf Vorrat ausgestellt wird. Not herrscht in Hamburg allerdings bei der Impfstoffversorgung, bei sachgerechter Organisation der Boostertermine und bei einem vernünftigen Umgang mit Kritikern der Corona-Politik: Demonstranten dürfen, nur weil sie unliebsame Kritik an der Corona Politik äußern, nicht allesamt als Verschwörungstheoretiker und sogenannte Querdenker diffamiert werden. Ihre Sorgen, etwa um die wirtschaftliche Existenz, müssen gehört und ernst genommen werden. Alles andere bereitet Antidemokraten das Feld.“
Pressemitteilung Nummer 103, vom 15.12.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum jüdischen Leben in Hamburg:
Mehr Taten als Worte
Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge ist genauso wichtig und richtig wie die Bekenntnisse des Senats zu Stärkung des jüdischen Lebens in Hamburg. Das allein reicht aber nicht, um den Juden in unserer Mitte Sicherheit und Akzeptanz zu vermitteln. Rot-Grün muss nicht nur entschlossen gegen rechtsradikal motivierten sondern auch gegen linksradikal sowie islamistisch motivierten Antisemitismus vorgehen. Stattdessen werden die antisemitischen Vorgänge rund um das Islamische Zentrum Hamburg unter dem Dach des Staatsvertrages mit der Schura geduldet. Der Senat sollte das ändern. Ich schlage vor, eine breite gesellschaftliche Kampagne anstoßen, um Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens in Hamburg mehr ins Bewusstsein der Bürger, besonders der Schüler, zu bringen.
Pressemitteilung Nummer 102, vom 07.12.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den offenbar falschen Inzidenzwerten Ungeimpfter in Hamburg:
Rot-Grün schweigt zu schwerem Berechnungsfehler
Offenbar sind die von der Gesundheitsbehörde veröffentlichten Zahl für die horrende Inzidenz unter Ungeimpften falsch: Wie in Bayern werden auch in Hamburg alle infizierten Personen, deren Impfstatus unklar ist, schlicht den ungeimpften Infizierten zugerechnet. Der Senatssprecher will zu diesem Berechnungsfehler – wie zu vielen anderen Fragen zum Corona-Bereich – heute keine Stellung nehmen. Ich halte dieses ausweichende Schweigen für unverantwortlich: Wer auf der Grundlage von falschen Inzidenzen Grundrechtseingriffe gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen anordnet, gefährdet die Akzeptanz für solche Massnahmen durch die Bürgern. Ich fordere Gesundheitssenatorin und Bürgermeister auf, diesen Berechnungsfehler dringend zu erklären und zu korrigieren. Ich reiche dazu eine Kleine Anfrage an den Senat ein.
Pressemitteilung Nummer 101, vom 01.12.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Bürgerschaft zur Corona-Lage:
Impfturbo einschalten, Lockdown verhindern!
„Die mit Wucht zurückgekehrte Pandemie ist eine der Ungeimpften. Deren Inzidenz in Hamburg von nahezu 900 ist besorgniserregend. Und das Schlimmste: Die aktuelle Lage wäre nicht ganz so dramatisch, wenn der Senat frühzeitig alle Register beim Impfen und Boostern gezogen hatte! Die zu früh geschlossenen Impfzentren stehen aktuell für die Pandemiebekämpfung nicht zur Verfügung. Neue Impfzentren öffnen trotz Ankündigung teilweise nicht. Mobile Impfteams gibt es zu wenige. Wir brauchen jetzt mehr Tempo beim Impfen! Gleichzeitig gilt:Die flächendeckende Einführung von 2G stellt eine erhebliche Einschränkung der Grundrechte von Ungeimpften dar. Sie ist als milderes Mittel gegenüber einem Lockdown aber geboten und verhältnismäßig. Die Einscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Bundesnotbremse stellt keinen Freifahrtschein für weitere Ausgangssperren oder gar einen bundesweiten Lockdown aus. Das oberste Ziel muss es sein, dass Pandemiegeschehen einzudämmen, ohne einen erneuten Lockdown auszurufen! Und es ist gut, dass fundamentale Entscheidungen, wie die Impflicht nicht von der Exekutive, sondern in freier Abstimmung im Parlament getroffen werden.“
Pressemitteilung Nummer 100, vom 23.11.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur neuesten Steuerschätzung:
Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit
„Trotz der leicht besseren Tendenz in der Steuerschätzung ist das Gap zwischen den Wünschen im Rot-Grünen Koalitionsvertrag und der Wirklichkeit der städtischen Finanzen immer noch gewaltig. Senat und Koalition sind jetzt dringend gefordert, sich bei der Haushaltsaufstellung endlich an die Realität anzunähern. Sonst gehen politisch Gestaltungsspielräume unweigerlich verloren!“
Pressemitteilung Nummer 99, vom 23.11.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Entscheidungen des Senats:
Impfzentren zu spät eingerichtet
„Der Bürgermeister und die Gesundheitssenatorin betonen ständig ihre Vor- und Weitsicht in der Corona-Politik. Davon kann bei der Einrichtung dezentraler Impfzentren nicht die Rede sein: Andernorts hat man auch ohne Empfehlung der Sitko längst mit den Vorbereitungen begonnen und kann jetzt sofort mit den Booster-Impfungen loslegen. In Hamburg aber verweist Rot-Grün die Bürger schlicht an die Ärzteschaft und hinkt beim Hochfahren der Impfzentren hinterher. Bürgermeister und Gesundheitssenatorin handeln hier nachlässig statt weitsichtig.“
Pressemitteilung Nummer 98, vom 17.11.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, sagt heute in der Debatte zum Feuerwerksverbot des Senats:
Verliebt in Verbote
„Rot-Grün ist verliebt in Verbote: Das Silvesterfeuerwerk soll möglichst gecancelt werden. Anstatt den Hamburgern nach einer so langen Zeit der Entbehrungen den Spass am Feuerwerk zu gönnen, entscheidet sich der Senat wieder für Einschränkungen. Ich halte das für überzogen. Rot-Grün will die Menschen auch hier umerziehen, überträgt die gouvernantenhafte Haltung hinter der Corona-Politik des Senats nun auch immer mehr in andere Bereiche. Statt immer mehr zu verbieten, sollte wenigstens die Alternative einer Lasershow schon für dieses Jahr in Erwägung gezogen werden.“
Pressemitteilung Nummer 97, vom 16.11.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, sagt zur Ausweitung der 2G-Regel durch den Hamburger Senat:
Geringeres Übel, geringes Booster-Engagement
„Die Ausweitung der 2G-Regel durch Hamburgs Senat mag in dieser Lage steigender Inzidenz- und Hospitalisierungszahlen das geringere Übel gegenüber erneuten Teil- oder Total-Lockdowns sein. Gleichwohl lässt Rot-Grün ausreichendes Engagement beim Zurückdrängen der Pandemie durch Booster-Impfungen vermissen: Diese erst ab dem Alter von 70 Jahren zu empfehlen und ansonsten Ärzten oder Patienten zu überlassen, ist eine viel zu passive Haltung. In anderen Bundesländern wird die Booster- Impfung für alle empfohlen und von staatlichen Stellen durchgeführt. Daran sollten sich Bürgermeister und Gesundheitssenatorin in Hamburg orientieren, wenn ihr Kampf gegen Corona ernst genommen werden soll.“
Pressemitteilung Nummer 96, vom 03.11.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu den Zuständen im Hamburger Senat:
Im Hamburger Senat fehlt eindeutig die Führung
„Die Zustände im Hamburger Senat haben nicht mehr viel mit ‚ordentlichem Regieren‘ stattdessen sehr viel mit einem ordentlichen Chaos zu tun: Eine per Quote fehlbesetzte Justizsenatorin ohne Fachkompetenz, die ihre fähige Staatsrätin feuert. Ein überforderter ‚Mobilitätssenator‘, der die Baustellenkoordination aufgibt und Hamburgs Straßenverkehr offenbar vorsätzlich im Stau stehen lässt. Ein Innensenator, der seit Monaten kaum ein Fettnäpfchen auslässt. Und ein Bürgermeister, der nach außen schweigt und hinten herum erzählen lässt, dass er sich von diesen Zuständen distanziere. Was hier fehlt, ist eine klare politische Führung. Das ist peinlich für Hamburg und für den Bürgermeister, gefährlich für die Justiz und schadet der Freien und Hansestadt enorm.“
Pressemitteilung Nummer 95, vom 30.10.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, zu den heute bekannt gewordenen Zuständen an der Spitze der Justizbehörde:
Feuert Fehlbesetzung Fachkompetenz?
„Wenn Justizsenatorin Anna Gallina wie heute berichtet tatsächlich ihre Staatsrätin Katja Günther entlässt, dann feuert eine fehlbesetzte Grüne eine fachkompetente Grüne. Gallina hat mangels juristischer Qualifikation bis heute keinen Zugang zu rechtspolitischen Kernthemen gefunden oder Initiativen angestossen, verrennt sich gegen Experten-Rat mit einem Parité-Gesetz gegen die Verfassung und ist in staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im Zusammenhang mit ihrem Ex-Lebensgefährten involviert. Staatsrätin Günther genießt jedoch bis weit in die Opposition hinein Respekt und Anerkennung für ihre fachliche Kompetenz. Grüne Quoten-Fehlbesetzung schlägt fachkompetente Grüne, ein politisches Trauerspiel.“
Pressemitteilung Nummer 94, vom 28.10.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu neuesten Errklärungen des Verkehrssenators:
Kapitulation statt Baustellenkoordination
„Jetzt lässt der selbsternannte Mobilitätssenator Tjarks die Katze aus dem Sack: Er will überhaupt keine funktionierende Mobilität im Straßenverkehr. Weil es angeblich dem Klimaschutz auf der Welt hilft, gibt er die Baustellenkoordination praktisch auf, damit Hamburg im Stau versinkt. Das ist dreist gegenüber Pendlern, Handwerkern, Truckern, Busfahrern und ihren Kunden, schlicht allen, die auf Fahrzeuge angewiesen sind. Das ist verantwortungslos gegenüber den Steuerzahlern, die eine vorsätzlich desolate Baustellenkoordinierung finanzieren müssen. Und das ist kontraproduktiv für den Klimaschutz, weil alle Verbrenner-Fahrzeuge im Stau mindestens so viele Schadstoffe austossen, wie im fließenden Verkehr.“
Pressemitteilung Nummer 93, vom 29.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum Ergebnis der Bundestagswahl:
Linksruck verhindert, Aufbruch beginnt
„Das beste am Ergebnis dieser Bundestagswahl ist, dass Rot-Rot-Grün keine Mehrheit hat. Damit bleiben Deutschland Enteignungswellen und Steuererhöhungsorgien erspart. Stattdessen reden technologieoffene Liberale nun mit klimabewegten Grünen über einen Neuaufbruch für eine bürgerliche Politik, die die Ökologie mehr in den Blick nimmt, ohne die Ökonomie zu schädigen. Mehr Tempo bei Digitalisierung und Bürokratieabbau, mehr Investitionen in die marode Infrastruktur, ohne Steuererhöhungen und bei Einhaltung der Schuldenbremse – das sind die liberalen Ziele, über die mit den Grünen Einvernehmen hergestellt werden muss. Danach werden wir sehen, wer zu diesem Aufbruch für Deutschland als Dritter passt.“
Pressemitteilung Nummer 92, vom 26.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum sich abzeichnenden Ergebnis der Bundestagswahl:
Linksbündnis verhindert, Jamaika ist machbar
„Die guten Nachrichten des Abends lauten: Deutschland hat sich gegen einen Linksruck entschieden, eine rot-grün-rotes Bündnis scheint unmöglich. Die FDP zieht erstmals in ihrer Geschichte zum zweiten Mal nacheinander mit einem zweistelligen Ergebnis in den Bundestag ein. Und eine Jamaika-Koalition ist rechnerisch machbar und nach den Bekundungen führender Christdemokraten und Grüner auch denkbar. Das wäre ein Zukunftsbündnis für Deutschland.“
Pressemitteilung Nummer 91, vom 15.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zum sogenannten Pünktlichkeitsmonitoring:
Untaugliches Ablenkungsmanöver
„Hamburgs ÖPNV ist das Schlusslicht unter elf deutschen Großstädten, Spitze ist die Stadt nur im Stauranking. Gleichwohl kommen Autofahrer immer noch viel schneller durch Hamburg, als Bus- und Bahn-Nutzer. Bei einer so desolaten Lage ist eine ‚Pünktlichkeitsoffensive‘ nicht viel mehr als ein untaugliches Ablenkungsmanöver. Der Verkehrssenator sollte endlich das Stauchaos in den Griff bekommen, die digitale Ampelschaltung nach Verkehrsaufkommen breit fördern und das vorhandene Fahrradwege-Netz stärker erneuern.“
Pressemitteilung Nummer 90, vom 15.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Wirtschafts-, Hafen- und Infrastrukturpolitik:
Eigeninitiative statt Eigenlob
„Rot-Grün versucht heute, die Erholung der Hamburger Wirtschaft nach der Pandemie auf das eigene Konto zu schreiben. Das wirkt daher geholt, denn die wiederangesprungene Weltwirtschaft, die Robustheit der Unternehmen und der Einsatz der Arbeitnehmer sind die wahren Gründe. Hamburgs Senat sollte stattdessen mehr Eigeninitiative statt Eigenlob üben, um den Standort Hamburg zu stärken: Die unklare Zukunft von HHLA und Eurogate im Hamburger Hafen, das Fehlen einer norddeutschen Hafenstrategie und eines aktuellen Hafenentwicklungsplans, das unbewältigte Baustellenchaos und die phantasielose Startup-Förderung – die unbewältigte To-do-Liste von Rot-Grün ist lang.“
Pressemitteilung Nummer 89, vom 14.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu Berichten über einen Einstieg von Hapag-Lloyd beim JadeWeserPort:
Rot-Grün muss endlich eine norddeutsche Hafenstrategie präsentieren
„Hamburgs Senat schweigt sich gegenüber Bürgern und Bürgerschaft bislang zum offenbar geplanten Einstieg von Hapag Lloyd beim JaseWeserPort aus. Dabei handelt es sich hier um eine Grundsatzentscheidung, die Chancen wie Risiken für Hamburgs Hafen birgt. Deshalb muss eine solche Entscheidung in eine norddeutsche Gesamtstrategie für die Häfen Hamburg, Bremen und Wilhelmshaven sowie das weitere Verhältnis zwischen HHLA und Eurogate eingebettet sein. Dazu müssen sich Bürgermeister und Wirtschaftssenator vor Bürgerschaft und Bürgern Hamburgs umgehend erklären. Das ist angesichts der ungeheuren Bedeutung dieses Themas für Hamburg mehr als überfällig. Rot-Grün muss endlich eine norddeutsche Hafenstrategie präsentieren.“
Pressemitteilung Nummer 88, vom 01.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur neuesten Corona-Verordnung:
2G-Regel spaltet Hamburg
„Rot-Grün hat in Hamburg über viele Monate die strengsten Corona-Regeln mit zahlreichen Freiheitseinschränkungen durchgesetzt. Jetzt plötzlich wird die Verantwortung an Gastronomen, Veranstalter, Kulturmanager oder Fitnessstudiobetreiber weitergeschoben: Sie sollen mit der 2G-Regel ihr Gäste aussieben. Viele weigern sich aber, weil das eine Spaltung ihrer Kundschaft bedeutet, auf Dauer eine Spaltung der Gesellschaft. Auch können einige das 2G- Modell nicht anwenden, weil sie nicht genug geimpfte Mitarbeiter haben. Die 2G-Regel ist der Versuch, eine als Freiheitsversprechen getarnte Impflicht durch die Hintertür durchzusetzen! Das ist unverantwortlich und diskriminiert besonders diejenigen, die sich gar nicht impfen lassen können!“
Pressemitteilung Nummer 87, vom 01.09.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeortdnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zum Afghanistan-Desaster:
Ortskräfte retten, Bundeswehr achten
„Nach dem Versagen der Bundesregierung bei der Evakuierung in Afghanistan ist es unsere humanitäre Pflicht, auch in Hamburg einen Teil dazu beizutragen, den von den Taliban bedrohten Ortskräften eine Fluchtperspektive zu geben. Da die Anzahl der Ortskräfte und deren Angehörigen im Verhältnis zu der Anzahl der Ausgeflogenen sehr gering ist, sollten wir genau hinschauen, wer da alles aus dem Flugzeug aussteigt. Und Linke wie viele Grüne sollten endlich ihren Widerstand gegen Friedenseinsätze der Bundeswehr aufgeben und auch in Hamburg unseren Soldatinnen und Soldaten mehr Respekt entgegenbringen.“
Pressemitteilung Nummer 86, vom 24.08.2021, Anna v.Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Beschlüssen des Senats:
2G ist eine Flucht aus der Verantwortung
„Rot-Grün verschiebt mit der 2G-Regel die Verantwortung für die ungehinderte Teilnahme am öffentlichen Leben einfach an Gastronomen, Theaterintendanten und Event-Macher. Das ist so unangemessen wie das völlige Ausblenden von Schwangeren oder anderen Personengruppen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Zwar ist diese Optionsregel nicht verfassungswidrig, wohl aber inkonsequent, solange nicht auch die Maskenpflicht in den nach 2G-Regel zugänglichen Räumen fällt.“
Pressemitteilung Nummer 85, vom 21.08.2021, Anna v. Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur heutigen Demonstration linksradikaler Verfassungsfeinde in Blankenese:
Eigentum schützen, Ausschreitungen Linksradikaler verhindern
„Die Meinungsfreiheit und das Demonstrationrecht sind hochrangige Verfassungsgüter. Wenn sie aber ausgenutzt werden, um unter dem aggessiven Motto ‚Wir holen, was uns zusteht‘ Bürger in ihren Wohngegenden zu bedrohen, ist das äußerst besorgnisserregend. Nicht nur, weil dies ein schwer gestörtes Verhältnis zum grundgesetzlich geschützten Eigentum offenbart. Sondern auch, weil die üblen Parolen mit ihrer Bedrohungsrethorik vor allem ältere Mitbürger in Angst versetzen. Sollte es zu den geringsten Rechtssverstössen oder gar Ausschreitungen kommen, müssen die Verantwortlichen dingfest gemacht und strafrechtlich verfolgt werden. Der Innensenator sollte dafür Sorge tragen, dass die Polizeikräfte vor Ort keine falsche Toleranz gegenüber intoleranten Verfassungsfeinden zeigt. Für Hasstiraden und Gewalt darf weder in Blakenese noch in ganz Hamburg Platz sein!“
Pressemitteilung Nummer 84, vom 18.08.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt in der Debatte zur nächsten Corona-Verordnung des Senats:
Zu Freiheit und Selbstverantwortung zurückkehren
„Hamburgs gouvernantenhafte Corona-Politik wirkt nicht: Trotz fortgeltender Freiheitseinschränkungen halten sich in Stadtteilen wie Veddel oder Wilhelmsburg mit die höchsten Inzidenzwerte der Republik. Rot-Grün denkt unterdessen bis nächste Woche wieder mal über neue Massnahmen nach, während andere Bundesländer längst neue Corona-Indexe unter Berücksichtigung von Krankheitsfällen oder Krankenhausrate vorlegen. Die Idee, nur Geimpften oder Genesenen (2G) Freiheitsrechte zurückzugeben, halte ich für falsch, weil sie unter anderem Menschen diskriminiert, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Was wie eine Erleichterung daher kommt, ist in Wahrheit eine Diskriminierung von Getesteten. Deshalb sollten wir bei der 3G Regel bleiben! Und auch auf die Schüler muss Rot-Grün mehr achten: Weiterhin stundenlanger Unterricht unter Masken ist angesichts der Fortschritte in der Pandemie-Bekämpfuung eine Zumutung und muss absehbar beendet werden.Hamburg muss zu Freiheit und Selbstverantwortung zurückkehren.“
Pressemitteilung Nummer 83, vom 18.08.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zu Hafen und Wirtschaft:
Überfällig: Hafen voranbringen, Baustellen koordinieren
„Rot-Grün vernachlässigt den Hafen sträflich: Es fehlt ein aktueller Hafenentwicklungsplan, die Kosten sind im Vergleich zu den erfolgreicheren Mitbewerbern in der Nord Range zu hoch, die Fusion HHLA-Eurogate ist ungeklärt. Und ein Ideologie-getriebener Verkehrssenator leugnet, dass er bei Baustellenkoordination und Mobilitätswende versagt, obwohl genau das für alle Pendler, Trucker, Handwerker oder Busnutzer im tatgtäglichen Stau unübersehbar ist. Der Bürgermeister muss die Verkehrspolitik zum Wohle unserer Stadt selbst in die Hand nehmen und dem Verkehrs-Verhinderungssenator das Blockade-Handwerk legen.“
Pressemitteilung Nummer 82, vom 16.07.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuen Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes über das IZH:
Schließung der Blauen Moschee erwägen – Staatsverträge jetzt kündigen!
„Der Verfassungsschutz sieht in dem Chef des IZH an der Alster einen Stellvertreter des Khomeini-Nachfolgers Ajatollah Chamenei im Iran, mit Nähe zur Terrorganisation Hisbollah und klarer antisemitischer, islamistisch-extremistischer Ausrichtung. Es ist angesichts dieser Entarnung verfassungsfeindlicher Bestrebungen unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit völlig inakzeptabel, wenn der rot-grüne Senat weiter an den Staatsverträgen mit den muslimischen Verbänden in Hamburg festhält, die das IZH bisher decken. Die Verträge müssen endlich umgehend gekündigt werden, wenn sich Rot-Grün nicht dem Vorwurf der indirekten Unterstützung islamistischer Extremisten aussetzen will. Auch muss die Schließung der Blauen Moschee an der Außenalster erwogen werden, mindestens aber ein Maßnahmenpaket, dass dem Leiter und Chamenei-Stellvertreter sowie seinem Umfeld das verfassungsfeindliche Handwerk legt.“
Pressemitteilung Nummer 81, vom 15.07.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Notwendigkeit der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten in Schulen:
Endlich die Gesundheit der Schüler schützen
„Schon 2020 habe ich den Schulsenator gefragt, warum Hamburg nicht beginnt, den offenbar besten Corona-Virenschutz für Schüler und Lehrer in Klassenräume einzubauen, den es gibt: Luftreinigungsgeräte. Ausweichende Antworten und Verweise auf das überkommene Lüften waren die unbefriedigenden Antworten von Senator Rabe. Bis heute lehnt er die Anschaffung stur ab, obwohl andere Länder längst damit erfolgreich Corona-Schutz betreiben und obwohl Finanzsenator Dressel die bereitgestellten Bundes-Millionen für Luftreinigungsgeräte beklatscht. Die Sturheit des Schulsenators gefährdet die Schüler- und Lehrergesundheit und sie stellt letztlich das Recht auf Bildung in Frage, wenn wegen mangelnden Virenschutzes demnächst wieder der Präsenzunterricht ausfallen sollte. Bürgermeister Tschentscher sollte Rabe zur Räson bringen und endlich die flächendeckende Anschaffung von Luftreinigungsgeräten durchsetzen.“
Pressemitteilung Nummer 80, vom 01.07.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum rot-grünen Umgang mit IZH, SCHURA und DITIB:
Vorauseilender Gehorsam schlimmster Sorte
„Seit Jahren duldet Rot-Grün, dass unter dem Dach der Staatsverträge Hamburgs mit den muslimischen Verbänden in der SCHURA auch Antisemiten im IZH ihr Unwesen treiben. Gerade hat der neue Antisemitismusbeauftragte des Senats deshalb die Schließung des IZH gefordert. Stattdessen sollen diese Institutopnen jetz aber auf Initiative von SPD und Grünen auch noch in den NDR-Rundfunkrat einziehen. Das soll auch für die DITIB gelten, die nach allen vorliegenden Erkenntnissen als langer Arm des Autokraten Erdogan in Deutschland agiert. Das ist vorauseilender Gehorsam schlimmster Sorte gegenüber Institutionen, die in weiten Teilen verfassungswidrig und antisemitisch agitieren. Das muss von SPD und Grünen umgehend eingestellt werden, wenn sie nicht in den Verdacht der indirekten Unterstützung extremistischer und antisemitischer Haltungen geraten wollen.“
Pressemitteilung Nummer 79, vom 29.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Regeln des Senats:
Hamburger Irrweg der Verbote
„Wer anders als in anderen Bundesländern Sperrstunden aufrechterhält und viel zu spät Tanzveranstaltungen zulässt, noch dazu nur im Freien. der darf sich über nächtliche Krawalle im Stadtpark nicht wundern. Zu glauben, dass die jetzt durch ein Alkoholverbot verhindert werden können, ist naiv, ganz abgesehen davon, dass damit auch das friedliche Picknick mit einem Glas Wein oder Bier verboten wird. Rot-Grün macht in der gesamten Pandemie immer den gleichen Fehler: Eine übermäßig strenge Gouvernanten-Politik erzeugt Probleme, denen dann mit Verboten beigekommen werden soll, die immer wieder die Freiheitsrechte des Grundgesetzes verletzen. Dieser Hamburger Irrweg der schädlichen Verbote gehört beendet – erst recht, seit klar ist, dass er keine niedrigeren Inzidenzwerte schafft, als sie in Städten und Ländern gemessen werden, die das Grundgesetz höher achten.“
Pressemitteilung Nummer 78, vom 23.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum erneuerten Bündnis für Wohnen:
Neuauflage auf Bewährung
„Gut, dass nach monatelangen Verhandlungen und der realen Gefahr des Scheiterns nun doch eine Einigung zustande gekommen ist. Hilfreich dürfte es vor allem sein, wenn die bisherige Praxis abgestellt werden kann, dass einige Bezirke getroffene Absprachen zwischen Senat und Bauinvestoren im Nachhinein wieder in Frage stellen. Das hat bereits für viel Verdruß und zum Rückgang der Bauinvestitionen geführt. Allerdings müssen Senatorin Stapelfeldt und der Bürgermeister mit der neuen Baukkoordinatorin nun dafür sorgen, dass insbesondere bei großen Projekten die Bezirke bereits in der Planungsphase einvernehmlich einbezogen werden. Nur dann wird diese Neuauflage des Bündnisses für Wohnen ein Erfolg werden. „
Pressemitteilung Nummer 77, vom 16.06.2021, Anna v. Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zu der neuesten Corona-Verordnung:
Zumutungen bleiben
„Die neuesten Corona-Lockerungen weisen in die richtige Richtung, aber für viele Hamburger bleiben auch zahlreiche Zumutungen erhalten. Eine solche unsinnige Zumutung ist die Beibehaltung der Maskenpflicht im Außenbereich auf Wochenmärkten oder im Innenbereich von Schulen und Bibliotheken mit Abstands- und Hygienekonzepten. Eine Zumutung für Schüler bleibt es, immer noch in Klassenräumen ohne Luftfilter zu sitzen und teilweise Masken sogar auf dem Pausenhof tragen zu müssen. Und eine Zumutung für Schüler und Eltern stellt es dar, wenn ihre zweimal wöchentlichen Schul-Corona-Tests offenbar nicht zertifiziert werden und also nachmittags beim Sport oder anderswo nicht genutzt werden können. Und es muss gelten: Corona darf nicht zur Generalklausel für fortgesetze Grundrechtseinschränkungen werden. Rot-Grün muss klar und transparent Kriterien für Corona-Regeln kommunizieren, um der Verfassung in Hamburg wieder in vollem Umfang Geltung verschaffen.“
Pressemitteilung Nummer 76, vom 16.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Parkplatzsituation in der Innenstadt und den Folgen der Rot-Grünen Verkehrspolitik:
Kulturkampf gegen das Auto
„Rot-Grün macht keine Politik für alle Verkehrsteilnehmer sondern führt einen Kulturkampf gegen das Auto. Parkplätze werden vernichtet, wo immer möglich, wo es sie noch gibt, werden sie drastisch verteuert. Und das nicht etwa weil es um Klimaschutz oder gegen den Verbrennungsmotor geht. Egal ob elektrische, hybride oder Verbrenner-Fahrzeuge, ihre Halter werden alle mit steigenden Parkplatzgebühren oder immer teureren Bewohnerparkausweisen überzogen. Als ‚Gegenleistung‘ vernichtet Rot-Grün nicht nur tausende Parkplätze sondern stellt auch immer mehr gesperrte öffentliche Flächen wie den Jungfernstieg mit piefigen Blumenkübeln oder hässlichen Metall-Krampen zu. Eine solche Verkehrspolitik ist ideologisch fehlgeleitet und unsozial. Wir Freie Demokraten wollen eine innovative, ökologische und bezahlbare Verkehrspolitik ohne ideologische Scheuklappen. „
Pressemitteilung Nummer 74, vom 02.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zum Haushalt der Wirtschaftsbehörde:
Unambitioniertes „Weiter so“
„Die rot-grüne Wirtschaftspolitik leistet sich ein umambitioniertes ‚Weiter so‘, wo dringend Entfesselung und Aufbruch nötig wären. Das gilt für den Hafen, der trotz seines Rückstandes gegenüber Rotterdam & Co immer noch unter viel zu hohen Abgaben und Gebühren leidet. Das gilt für den Tourismus, dessen Förderung nach dem Lockdown dringend innovative Konzepte und ein transparente Förderung bräuchte. Und das gilt für die viel zu große Zahl öffentlicher Unternehmen, von denen der Flughafen in der Pandemie und das CCH im Umbau zu Millionengräbern zu werden drohen. Bürokratieabbau, Digitaloffensive sowie Steuern- und Gebührenentlastungen, das braucht Hamburgs Wirtschaft jetzt.“
Pressemitteilung Nummer 73, vom 02.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte der jüngsten Corona-Verordnung:
Halbherzige Öffnungspolitik
„Rot-Grün setzt seine halbherzige Öffnungspolitik unter anderem mit einer unnötigen Sperrstunde für die Innengastronomie fort. Das ist überflüssig, schadet den ohnehin krisengebeutelten Wirten und schafft neue Kontrollnotwendigkeiten, die Personal binden. Statt solche Einschränkungen zu erlassen, sollte sich der Senat dringend um eine Digitallösung für Impfnachweise kümmern, die Deutschland- und europaweit trägt – warum nicht unter Einsatz des nicht ausgelasteten zentralen Impfzentrums in den Messehallen? Die Wiederhertstellung aller Freiheitsrechte für Geimpfte, Genesene und Getestete sollte jetzt endlich in den Mittelpunkt der Arbeit dieses Senats rücken und die fatale Fokussierung auf Verbote verdrängen.“
Pressemitteilung Nummer 72, vom 01.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Generaldebatte zum Haushalt 2021/22:
Rot-Grüner Haushalt unter Corona-Label
„Rot-Grün legt einen auf fast 18 Milliarden Euro pro Jahr aufgeblähten Haushalt vor. Vor 10 Jahren kam die Stadt noch mit 11 Milliarden aus. Die Bevölkerung Hamburgs ist in diesem Jahezehnt aber nur um zehn Prozent gewachsen. Rot-Grün gönnt sich diese Ausgabenexplsion diesmal vor allem unter dem falsch deklarierten Corona-Label, um allerlei ideologische Projekte durchzusetzen, ohne die dieser Koalitionsvertrag nicht halten würde – bis hin zu aufgeblähten Präsidialabteilungen unter vielen Senatoren. Und das bei zusätzlicher verdeckter Neuverschuldung in Neben und Schattenhaushalten. Das ist nachhaltig unseriös und nachhaltig teuer, das wird die junge Generation auf Jahrzehnte belasten. Stattdessen sollte der Senat nachhaltig konsolidieren, clever investierten und gezielt entlasten, letzteres vor allem gegenüber der Krisen-geschwächten Wirtschaft.“
Pressemitteilung Nummer 71, vom 01.06.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Entscheidungen des Senats:
Hamburger Schlingerkurs
„Der Bürgermeister schlingert weiter durch die Corona-Krise: Dass an den ersten warmen Abenden am letzten Wochenende an Party-Hotspots ohne Regeleinhaltung gefeiert wurde, hat ihn und den Innensenator offenbar überrascht. Dabei war das so absehbar wie Ostern. Dass die richtigen Öffnungsschritte für die Gastronomie, die im Umland längst voll auf ist, durch eine Sperrstunde für Innenräume ab 23 Uhr begrenzt wird, ist übertrieben, wie so vieles in der rot-grünen Corona-Politik. Dass Fitnesstudios überfallartig wieder öffnen dürfen, aber bis heute morgen nicht wussten, wer in Innenräumen was mit oder ohne Maske nutzen darf, ist für Sporttreibende wie für Studiobetreiber eine Zumutung. Schlingern und In-letzter-Minute entscheiden, diese Unart sollte der Bürgermeister angesichts der entspannteren Lage einstellen.“
Pressemitteilung Nummer 70, vom 25.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur neuesten Steuerschätzung des Finanzsenators:
Rot-Grün handelt nicht klug
„Geringere Einbrüche bei den Steuereinnahmen, weniger genutzte Kreditermächtigungen als erwartet – das ist die gute Botschaft von Senator Dressel. Über die schlechte dahinter schweigt er: Rot-Grün nutzt diesen Spielraum nicht, um das fortgesetzte Ausgabenwachstum von Kern- und Schattenhaushalten in Hamburg endlich zu bremsen. Das wird sich spätetens zur Mitte des Jahrzehnts rächen. Erst recht, wenn weiter politisch-ideologisch motivierte Projekte finanziert werden, die in der Krise völlig überflüssig sind. Klüger wäre es, den Aufschwung auch in Hamburg kurzfristig mit Steuer- und Abgaben-Moratorien, wo möglich auch mit -Senkungen zu befeuern, um mittelfristig die Steuereinnahmen zu erhöhen.“
Pressemitteilung Nummer 69, vom 19.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Bürgerschaft zur neuesten Corona-Verordnung:
Gut, aber nicht gut genug
„Es ist lange überfällig, aber gut, wenn der Senat endlich Handel und Außengastronomie öffnet. Besser wäre es, wenn nun auch Hotellerie, Innengastronomie und Fitnesstudios bald wieder mit ihren modernen Abstands- und Hygienekonzepten öffnen könnten, wie es in vielen anderen Kreisen und Ländern möglich ist. Auch Präsenzunterricht in den Schulen sollte wie versprochen zügig wieder möglich gemacht werden. Wir müssen bald wieder zur gesellschaftlichen Normalität zurück, um die schweren Kolateralschäden der Corona-Schutzmassnahmen zu heilen.“
Pressemitteilung Nummer 68, vom 19.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft zum Baulandmobilisierungsgesetz:
Hamburgs festgefahrene Wohnungsbaupolitik mobilisieren
„Rot-Grün versucht mit einer Debatte um ein neues Berliner Gesetz, das eher neue Bürokratie schafft, von eigenem Hamburger Problemen abzulenken: Das Hamburger Bündnis für Wohnen wackelt, weil Teile der Grünen und ihrer Vorfeldorganisationen Grünflächen statt Wohnungsbau wollen und Eigenheimbau verbieten lassen. Die SPD schadet der Wohnungswirtschaft mit dem ausgeweiteten Erbbaurecht und dem durchlöchterten Drittelmix, der nun 50 Prozent Sozialwohnungen weichen muss. Zurück zum funktionierenden Drittelmix und einem verantwortbaren Grundstücksverkauf, Entbürokratisierung und endlich schnellere, digitale Baugenehmigungsverfahren – das ist das richtige Rezept, um den Wohnungsbau in Hamburg zu mobilisieren.“
Pressemitteilung Nummer 67, vom 18.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Beschlüssen des Senats:
‚Team Übervorsichtig‘: Überfällige Lockerungen, unangebrachtes Selbstlob
„Erneut behauptet Bürgermeister Tschentscher ohne jeden wissenschaftlichen Nachweis, dass Ausgangssperre und überschießender Lockdown irgendetwas mit den sinkenden Inzidenz-Werten zu tun hätten. Das ist unangebrachtes Selbstlob für schwere Grundrechtseinschränkungen und eine wirtschaftsfeindliche Politik. Überfällig und höchst angebracht sind dagegen die angekündigten Öffnungen und Kontakterleichterungen zu Pfingsten. Allerdings geht der Bürgermeister auch hier wieder zu langsam vor: Innen-Gastronomie oder Fitnesstudios, die überall funktionierende Abstands- und Hygienekonzepte vorhalten, werden erneut vertröstet – die fatale Politik des ‚Teams Übervorsichtig‘ mit endlosem Zögern, Zaudern und Zuwarten zu Lasten der Hamburger geht weiter.“
Pressemitteilung Nummer 66, vom 11.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Hilferufen des Hamburger Handels und den Mutmaßungen des Innensenators über die Ausgangssperre:
Überfällige Öffnungen, überflüssiges Selbstlob
„Hamburgs Händler, Gastronomen und Dienstleister leiden vor allem in der Innenstadt am überlang bis in den Juni geplanten Lockdown. Ich unterstützte die Forderung des Handels nach weitreichender Öfnung bis zum 17. Mai. Und ich erwarte, dass Rot-Grün endlich eine 3-G-Strategie entwirft und umsetzt: Geimpfte, Getestete und Genesene müssen auch in Hamburg umgehend wieder alle ihre Grundrechte voll in Anspruch nehmen dürfen. Dazu sollte der Innensenator beitragen, statt von `Privilegien´ zu reden. Und er sollte nicht ohne jede wissenschaftliche Grundlage behaupten, dass die übermässig strenge Hamburger Ausgangssperre für die Halbierung der Inzidenz seit Anfang April verantwortlich sei. Das ist überflüssiges Selbstlob, die Öffnungen aber sind überfällig.“
Pressemitteilung Nummer 65, vom 09.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Plänen von Rot-Grün:
Der Senat als ‚Totengräber‘
„Ein SPD-Landesvorstandsmitglied und Immobilientwickler klagt gegen die sachgrundlos strengen Lockdown-Regeln von Rot-Grün, mit denen der Senat zum ‚Totengräber der City‘ werde, so der Vorwurf. Dem prominenten Genosse kann man nur Erfolg vor Gericht wünschen: Leider gefährden seine Partei und die Grünen mit ihren neuesten Ankündigungen zur Herauszögerung umfangreicher Öffnungen bis in den Juni nicht nur die Existenz vieler Geschäfte in der Innenstadt, sondern in ganz Hamburg. Händler, Gastronomen und Dienstleister werden mit willkürlichen gegriffenen Inzidenz-Werten als Pseudo-Lockdown-Argument in den Ruin getrieben, vereinsamte Menschen, arbeitslose Künstler und Kreative oder ausgebremste Sportler mit beispielloser sozialer Kälte der Untätigkeit überlassen. Diese fatale ‚Totengräber‘-Politik Bürgermeister Tschentschers muss ein Ende haben und durch kluge Öffnungskonzepte ersetzt werden, wie es erfolgreich etwa in Schleswig-Holstein geschieht.“
Pressemitteilung Nummer 64, vom 05.05.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Bürgerschaftsdebatte zu den neuesten Corona-Maßnahmen:
Maß und Mitte verloren
„Bürgermeister Tschentscher hat mit seiner Verweigerung von Öffnungen, von einer Rücknahme der Ausgangssperre oder Rückgabe von Grundrechten an Geimpfte Mass und Mitte verloren. Mit kleinlicher Akribie treibt er vor allem Kinder aus bildungsfernen Verhältnissen ohne Präsenzunterricht in die Bildungskatatrophe, nimmt den Niedergang ganzer Wirtschaftsbranchen in Kauf und beschädigt die Geltung des Grundgesetzes in Hamburg. Die selbst ernannte Bürgerrechtspartei der Grünen teilt diesen fatalen Kurs durch Untätigkeit. Diese provinzielle Politik degradiert Hamburg zum Schlusslicht unter den Bundesländern, sie muss aufhören!“
Pressemitteilung Nummer 63, vom 04.05.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Massnahmen des Senats:
Realitätsverweigerung
„Rot-Grün verweigert nicht nur die Anerkennung des RKI-Inzidenz-Wertes 90 für Hamburg, was Öffnungen ermöglicht. In kleinlicher Haltung beharrt der Senat sogar auf anhaltenden Schließungen, wenn die sogenannte Hamburger Inzidenz um den willkürlichen Hamburger 100-Wert schwankt. Zusammenbrechende Existenzen in der Geschäftswelt, Hilfrerufe aus den Schulen angesichts einer wachsenden Bildungskatastrophe, breite Lockerungen für Geimpfte in vielen auch SPD-Grün regierten Bundesländern – offenbar nichts kann die freiheitsfeindliche Ignoranz von Rot-Grün in Hamburg erschüttern. Die Stadt nimmt zunehmend Schaden unter diesem kleinlichen Regiment.“
Pressemitteilung Nummer 62, vom 21.04.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur aktuellen Hamburger Corona-Politik:
Rot-Grün als Gouvernante der Hamburger
„Der Rot-Grüne Senat reklamiert leicht sinkende Inzidenzenzwerte einfach so als Bestätigung seiner harten Ausgangssperren-Politik. Dabei gibt es dafür null Belege, Ursache könnte auch das Frühjahr mit milderem Wetter oder igendetwas anderes sein. In Frankreich etwa ist die Inzidenz nach monatenlangen Ausgangssperren für Großstädte in fünf Metropelen dennoch gestiegen, nur in vier leicht gesunken. Angesichts ihrer wahrscheinlichen Wirkungslosigkeit ist gerade die besonders strenge Hamburger Ausgangssperre ein unverhältnismäßger Eingriff in die Grundrechte der Bürger. Rot-Grün spielt sich als gestrenge Gouvernate der Hamburger auf, die Grundrechte beschädigt, ohne dass dies gegen das Virus hilft. Das muss aufhören.“
Pressemitteilung Nummer 61, vom 08.04.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte über die Ausgangssperre in Hamburg:
Dokument der Hilflosigkeit
„Die Ausgangssperre in Hamburg ist ein Dokument der Hilflosigkeit. Weil Impfen und Testen nicht ausreichend vorangehen, glaubt Rot-Grün tatsächlich, mit dieser unverhältnismäßigen Maßnahme das Virus zurückzudrängen. Dabei werden sich fahrlässig handelnde Teilnehmer nächtlicher Pokerrunden oder abendlicher Kellerpartys kaum davon beindrucken lassen. Alle anderen aber, selbst Geimpfte und Getestete, werden eingesperrt, was die Motivation fürs Impfen und Testen bei den Bürgern nicht steigern wird. In Hannover hat ein Oberverwaltungsgericht die Ausgangssperre schon gekippt, auch in Hamburg ist das möglich. Dass ausgerechnet die selbsternannte Bürgerrechtspartei der Grünen bei der Ausgangssperre mitmacht, ist entlarvend.“
Pressemitteilung Nummer 60, vom 31.03.2021, Anna v. Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Ausgangssprerre in Hamburg:
Erneuter massiver Eingriff in Grundrechte ist grundfalsch!
„Das Rot-Grün die Hamburger jetzt am Abend nach 21 Uhr einsperren will, ist so inkonsequent wie kontraproduktiv. Wer wirklich auf Testen und Impfen setzt, um die Pandemie zu überwinden, kann nicht alle Bürger derart bevormunden. Getestete und Geimpfte werden sich fragen, warum sie eingesperrt werden, Test- und Impfwillige werden demotiviert. Erneut greift Bürgermeister Tschentscher massiv per Federstrich und ohne Bürgerschaftsbeschluss in die Grundrechte aller Bürger ein, ohne schlüssig begründen zu können, warum ausgerechnet an der frischen Luft Ansteckungen drohen und ohne eine feste Deadline zu setzen. Zudem bringt er die ohnehin stark geforderte Hamburger Polizei weiter unter Druck. Statt zum wiederholten Mal derart mittelalterlich auf die Pandemnie zu reagieren, sollte Tschentscher das Testen und Impfen kraftvoller voranbringen – so wie es mittlerweile viele Unternehmen mit ihren Mitarbeitern vormachen!“
Pressemitteilung Nummer 59, vom 24.03.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in den Debatten zur neuesten Corona-Verordnung und zur Pandemie-Bekämpfung in den Schulen:
Peinlich und Planlos
„Was die Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin unter dem irreführenden Titel ‚Ruhetage‘ beschlossen hatte, wäre eine ungerechtfertigte Einschränkung der Freiheitsrechte über Ostern gewesen. Gut, dass dies nun unterbleibt und so die Lockdown-Schäden der Wirtschaft nicht noch weiter wachsen. Der Bürgermeister sollte sich nach diesem peinlich-planlosen Hin und Her mit seinen Kollegen nun mit aller Macht darauf konzentrieren, die Menschen mehr zu impfen und zu testen sowie mit funktionierenden Apps Kontakte nachzuverfolgen. Rot-Grün muss in Hamburg im Schulterschluss mit der Bundesregierung endlich eine moderne Pandemiebekämpfung im Stile des 21. Jahrhunderts vorantreiben.“
Pressemitteilung Nummer 58, vom 19.03.2021, Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum erneuten Lockdown in Hamburg:
Hektische Überreaktion
„Bürgermeister Tschentscher und der rot-grüne Senat gehen in einer hektischen Überreaktion erneut den falschen Weg: Statt sich nur allein auf Inzidenzzahlen zu fokussieren, brauchen wir weitere Parameter für die Beschreibung des Pandemiegeschehens. Die Zahl der Sterbefälle geht weiter zurück, viele ältere Menschen sind bereits geimpft. Auch die Anzahl der Tests hat Auswirkungen auf die Menge der Neuinfektionen. FFP2-Masken schützen gegen Corona-Mutanten, ebenso Luftfilter und Abstandsregeln.
Dennoch erleben wir ein ständiges „Lockdown-Hopping“: Statt erneut den Händlern die ohnehin eingeschränkten Verkaufsmöglichkeiten zu nehmen, sollte Rot-Grün massenhaft Schnelltests zur Verfügung stellen oder zur Bedingung von Öffnungen machen. Statt Familientreffen zu verbieten, sollte Tschentscher endlich die digitale Kontaktnachverfolgung durch Apps organisieren. Statt den andauernden Verfassungsbruch durch unverhältnismäßige Freiheitseinschränkung hinzunehmen, sollte der Bürgermeister endlich Pandemiebekämpfung im Stile des 21. Jahrhunderts organisieren.“
Pressemitteilung Nummer 57, vom 16.03.2021 Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Planen für eine Grundsteuerreform in Hamburg:
Verkappte SPD-Vermögenssteuer
Hamburg will es mit einer eigenen Grundsteuereform besser machen als der Bund, bleibt aber auf halbem Weg stehen. Sinnvoll und gerecht wäre die Übernahme des bayrischen Modelln, das sich an der Fläche orientiert. Stattdessen führt Hamburg mit der Kategorisierung von normalen und guten Lagen eine Wertkomponente ein, die die Grundsteuer zu einer verkappten SPD-Vermögensteuer macht. Die drastischen Wertsteigerungen der letzten Jahre sollen angeblich nicht in die Steuerbemessung einfließen, über Senator Dressels Lagenmodell werrden sie es aber doch tun.
Die Einbeziehung der Grundstückslage wird neue Ungerechtigkeiten schaffen, denn auch in besonders guten Wohnlagen gibt es Grundstücke minderer Qualität, etwa an verkehrsreichen Straßen. Auch die werden aber der gleichen hohen Steuerbewertung unterliegen. Außderm wird die regelmäßig nötige Überprüfung der Lage-Qualität neue Bürokratie wuchern lassen. Wir Freie Demokraten hätten gerechtete und mutigere Pläne von Rot-Grün erwartet, nach bayrischem Vorbild.
Pressemitteilung Nummer 56, vom 14.03.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den FDP-Wahlerfolgen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz:
Erfolgsrezept: Freiheitsliebe und Geschlossenheit
„Die FDP in Baden-Württemberg steigert sich nach ersten Prognosen offenbar auf ein zweistelliges Ergebnis, auf Augenhöhe mit der SPD, eine Regierungsbeteiligung ist denkbar. Die Liberalen in Rheinland-Pfalz legen zu, ihre Regierungsarbeit wurde offenbar belohnt und kann fortgeführt werden. Beide Ergebnisse zeigen: Wenn die Liberalen geschlossen für die Freiheit kämpfen sowie den Rechtsstaat und das Unternehmertum gerade in diesen schwierigen Zeiten verteidigen, dann sind hervorragende Wahlergebnisse möglich. Das tun wir in Hamburg und das macht mich optimistisch für die Bundestagswahl auch in der Hansestadt. Die Hamburger FDP hat beste Aussichten, mit einem klarem Profil für Freiheit und Rechtsstaat ihre zwei Bundestagsmandate zu verteidigen.“
Pressemitteilung Nummer 55, vom 09.03.2021: Anna v. Treuenfels-Frowein, zu den Versäunissen des Schulsenators in der Bewältigung der Corona-Epidemie:
Hinterm Mond
„Schulsenator Rabe lebt offenbar in einer virtuellen Realität hinterm Mond: Seit bald einem Jahr fordern viele Schulbeteiligte, Experten und auch wir Freie Demokraten den Ankauf und die großflächige Installierung von Lüftungsanlagen. Die könnten in Klassenzimmern Präsenzunterricht in größeren Gruppen erlauben. Rabe aber tut so, als ob die Schulen dies nicht wollten und Stoßlüften als Corona-Schutz ausreiche, was nachgerade absurd ist. Genauso unglaublich ist Rabes Erklärung dafür, dass es noch keine Schnelltests für die rund 200.000 Schüler in Hamburg gibt – er sei dazu noch in Verhandlungen. Oder die Ausflüchte, die er zu seinen Fehlentscheidungen in Sachen IT-Lernplattform macht. Untätigkeit und Unvermögen dieses Senators stellen eine Gesundheitsgefährdung dar. Bei der Corona-Bekämpfung sparen zu wollen, ist ein Armutszeugnis. Der Bürgermeister sollte hier dringend eingreifen.“
Pressemitteilung Nummer 54, vom 04.03.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Corona-Lockerungen:
Tschentscher, der Zauderer und Zuversichts-Bremser
„Die Hamburger sind den immer schlechter begründeten und immer willkürlicher durchgesetzten Lockdown leid. Eltern, Schüler oder Studenten sind am Ende ihrer Geduld, Händler oder Dienstleister und viele Selbstständige stehen vielfach vor den Scherben ihrer Existenz. In dieser desaströsen Situation sollte ein Hamburger Bürgermeister den Menschen Zuversicht geben und für rasche Öffnungen kämpfen, um Schaden von der internationalen Handels-, Kultur- und Bildungsmetropole abzuwenden. Stattdessen erleben wir einen Zauderer, der sorgenvolle Skepsis gegenüber jeder Lockerung verbreitet und als Zuversichts-Bremser unterwegs ist. Damit schadet Peter Tschentscher Hamburg. Er sollte seinen Kurs dringend ändern. Am besten nach dem Vorbild der Kieler Landesregierung, die entschlossen Zuversicht und Perspektiven verbreitet.“
Pressemitteilung Nummer 53, vom 28.02..2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Antworten des Senats auf ihre Anfrage zum Stand der Corona-Hilfen für die Hamburger Wirtschaft:
Rot-Grün vernachlässigt Hamburgs Wirtschaft
In kaum einer deutschen Region gelten so strenge Corona-Schutzmaßnahmen wie in Hamburg, von der Maskenpflicht beim Joggen bis zu anhaltend geschlossenen Blumenläden und Baumärkten. Gleichzeitig ist der Rot-Grüne Senat aber auch besonders passiv und knauserig, wenn es um schnelle und gezielte Hilfen für Klein- und Mittelständler oder Selbständige geht.Ausweislich der Antwort auf meine Kleine Anfrage (s. Anlage) soll zum Beispiel die Schaffung eines Härtefallfonds nur in Abhängigkeit zu den Hilfen des Bundes erwogen werden. Das ist unzureichend. Hamburg braucht einen unabhängigen, eigenen Härtefallfonds, um die krassesten Notfälle unter Unternehmern und Selbständigen abzumildern.Und Hamburg braucht nach dem Vorbild Mecklenburg-Vorpommerns einen staatliche Zwischenfinanzierung für die 20 bis 30 Prozent der Unternehmer und Selbständigen, die bisher weder November- noch Dezemberhilfen erhalten haben. Der Rat des Senats an die Wirtschaft, sich hier ‚vertrauensvoll an die Hausbank zu wenden‘, ist geradezu zynisch. Er steht für die Vernachlässigung der Hamburger Wirtschaft durch Rot-Grün.
Pressemitteilung Nummer 52, vom 24.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zu den neuesten
Corona-Schutzmaßnahmen in Hamburg:
Hamburg braucht einen Macher und keinen „Zumacher“
„Land auf Land ab werden Öffnungskonzepte entwickelt, Bürgermeister Tschentscher aber verweigert schon jede Diskussion über Öffnungskonzepte. Anstelle dessen führt er eine neue Verschärfung der Maskenpflicht ein.
Das Menschenbild von Rot-Grün setzt auf immer neue Verbote statt auf Motivation und Eigenverantwortung. Die aber braucht es dringend, genauso wie eine Ende der schier endlosen Freiheitseinschränkungen und ein zügiges Konzept für Schulöffnungen.
Pressemitteilung Nummer 51, vom 15.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Debatte um Corona-Schnelltests:
Nicht länger prüfen sondern endlich machen!
„Seit einem Jahr belastet uns die Pandemie, vor 11 Monaten wurden zum ersten Mal die Schulen geschlossen. Und trotz dieser langen Zeit hat es der Schulsenator immer noch nicht geschafft, ein Konzept für Corona-Schnelltests vorzulegen, mit denen die geplante Wiedereröffnung der Schulen erleichtert werden kann. Anstelle immer nur zu prüfen, müssen Schnelltests nach ihrer Zulassung in ausreichender Menge für Hamburg bestellt werden. Jede weitere Schwerfälligkeit ist schlichtes Führungsversagen, mit dem die Gesundheit von Schülern, Eltern und Lehrern gefährdet wird. Der Bürgermeister sollte übernehmen und seinen Schulsenator anweisen, nicht mehr länger zu prüfen sondern zu handeln.“
Pressemitteilung Nummer 50, vom 12.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Digitalbilanz des Schulsenators:
Nach 10 Jahren ein Digitalversager
Seit 2011 ist Schulsenator Rabe im Amt. In diesen 10 Jahren ist die von mir dutzendfach angemahnte Digitalisierung des Unterrichts zu gut wie gar nicht vorangekommen. Seit Beginn der Pandemie werden nun hektisch mehr Laptops bestellt – aber der Schulalltag zeigt, dass digitaler Unterricht trotzdem viel zu selten funktioniert. Es gibt kein Konzept, mit dem abgestimmt auf verschiedene Schulformen grundlegende Regeln aufgestellt werden. Deswegen mailen manche Lehrkräfte immer noch gescannte Unterrichtsbögen und halten das für digitalen Unterricht. Es gibt keine sicher funktionierende Technik. Deshalb fallen ständig Server aus, brechen Leitungen zusammen. Es gibt keine Offensive für eine Weiterbildung vor allem älterer Lehrkräfte. Deshalb sind viele Schüler im Umgang mit der digitalen Welt viel weiter, als ihre Lehrer.Was es gibt, ist einen Schulsenator, der hilflos Ausflüchte sucht und mit dem Finger auf das ihm unterstellte Schulpersonal zeigt:Die Freiheit der selbstverantworteten Schule und die Corona-Belastung der Lehrkräfte in den letzten Monaten sei Schuld am schulischen Digitaldesaster. Dieses Verhalten ist dem Amt eines Schulsenators unwürdig. Der Amtsinhaber entpuppt sich nach 10 Jahren im 16. Stock an der Mundsburg als Digitalversager. „
Pressemitteilung Nummer 49, vom 11.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Wirken von Frau Galina als Justizsenatorin im Allgemeinen und dem Ergebnis der anliegenden zweiten Arbeitsschutz-SKA:
„Senatorin Galina ist offenbar überfordert, Aufwand und Ergebnis ihrer Arbeit als Justizsenatorin in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen: Wenn auf ihre Weisung hin 40 Kontrolleure des Arbeitsschutzes mehr als 270 Unternehmen mit Corona-Kontrollen unangemeldet überprüfen, am Ende aber bei maximal 8 Prozent unter ihnen mehr oder weniger relevante Mängel an Corona-Schutzmaßnahmen festgestellt werden, dann ist das unverhältnismäßig. Während die unterausgestattete Justiz Brandbriefe schreibt, verschwendet Frau Gallina nebenbei wertvolle Arbeitsressource des Arbeitsschutzes. Die Zweifel an ihrer Fähigkeit, die Hamburger Justiz vor Schaden zu bewahren, wachsen quasi stündlich.“
Pressemitteilung Nummer 48, vom 10.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Überwindung der Corona-Folgen für die Hamburger Wirtschaft:
Perspektiven für Öffnung schaffen
„Hamburgs Händler und Dienstleister brauchen jetzt endlich einen Perspektivplan für baldige Wiedereröffnungen. Rot-Grün darf das angesichts deutlich sinkender Inzidenz nicht einfach aus Sorge vor Virusmutationen ausschließen. Die FDP hat in Berlin einen Sieben-Punkte-Plan vorgelegt, der eine gute Grundlage dafür bildet, um mit der Inzidenz und weiteren Kriterien wie etwa Fallzahlen pro Woche oder Krankenhausauslastung Öffnungen nach und nach zu ermöglichen. Bis das greift, muss Rot-Grün besonders Handel und Mittelstand viel aktiver unterstützen, etwa durch Zwischenfinanzierung ausbleibender Dezemberhilfen des Bundes, wie es etwa in Mecklenburg-Vorpommern passiert. Auch ein Expertenrat mit starker wirtschaftlicher Expertise, wie es ihn in NRW gibt, könnte dem Bürgermeister helfen, zu erkennen, dass er in Pandemiezeiten mehr für Hamburgs Wirtschaft tun muss.
Pressemitteilung Nummer 47, vom 10.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Corona-Lage in Hamburgs Schulen:
Reaktionäre Politik
„Der Schulsenator entpuppt sich immer mehr als Reaktionär: Alle innovativen Ideen für eine Entspannung der Corona-Lagen in Schulen lehnt er ab. Weder will er Präsenzunterricht in größeren Sälen oder Kinos diskutieren, noch in großem Stil Luftfilter für Klassen anschaffen. Stattdessen werden die Anforderungen im Abitur so abgesenkt, dass viele Absolventen des Jahrgangs 21 mit dieser Hochschulreife absehbar Probleme bekommen werden, sobald sie an Universitäten ankommen. Ungewöhnliche Zeiten brauchen mutigere, ungewöhnlichere Ideen, um eine Bildungskatastrophe zu verhindern.“
Pressemitteilung Nummer 46, vom 05.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Corona-Resolution der Handelskammer und der Lage der Wirtschaft in Hamburg:
Der Wirtschaft stärker und schneller helfen
„Die Corona-Resolution der Handelskammer liest sich wie ein Brandbrief an den Bürgermeister: Corona-Hilfen kommen nicht bei den Hilfsbedürftigen an, Novembergelder stehen zum Teil noch im Februar aus. Das treibt viele Unternehmen in die Insolvenz. Deshalb sollte der rot-grüne Senat das tun, was zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern längst klappt, nämlich die zügige Zwischenfinanzierung überfälliger Überbrückungshilfen. Auch muss der Bürgermeister endlich Öffnungsperspektiven für die Wirtschaft aufzeigen, anstelle Diskussionen darüber zu verweigern. Und Tschentscher sollte endlich einen Expertenrat mit Wirtschaftsbeteiligung einsetzen, wie es etwa der NRW-Ministerpräsident getan hat. Dann wäre er endlich auch besser beraten und könnte mehr für die Wirtschaft Hamburgs erreichen, als bisher.“
Pressemitteilung Nummer 45, vom 02.02.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum anhaltenden Impfchaos in Hamburg:
Bürgermeister und Gesundheitssenatorin müssen Ihren Job machen
„Bürgermeister Tschentscher und Gesundheitssenatorin Leonhard sollten angesichts des fehlenden Impfstoffes weniger mit dem Finger nach Berlin oder Brüssel zeigen, schon weil Hamburg in jeder Ministerpräsidentenkonferenz seit Ausbruch der Pandemie dabei war. Hilfreicher wäre es, wenn sich der Senat um zusammenbrechende Hotlines und Server in Hamburg kümmern würde, etwa durch Einwerbung neuer Dienstleister oder Adaption bestehender Terminvergabesysteme. Es ist weder Senioren zuzumuten, tagelang in der Hoffnung auf einen Impftermin in Telefonschleifen festzuhängen, noch Schülern, vor dunklen Bildschirmen zu sitzen.“
Pressemitteilung Nummer 44, vom 29.01.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu der bekannt gewordenen Verzögerung bei der Erneuerung der Köhlbrandquerung:
Rot-Grüne Untätigkeit schädigt den Hafen
„Seit bald einem halben Jahrzehnt ist klar, dass die Köhlbrandbrücke ersetzt werden muss. Statt die nötige Neuplanung mit dem Bund zügig voranzutreiben, haben der letzte und dieser Senat offenbar lange geschlafen. Jetzt wird der Erhalt der alten Brücke bis Mitte der dreißiger noch viele Millionen kosten. Auch der Verkehr im Hafen dürfte darunter leiden. Es erweist sich wieder einmal, dass weder häufige Fototermine des Verkehrssenator auf Fahrrädern noch freundliche Absichtserklärungen des Wirtschaftsenators das Fehlen einer schlüssigen Infrastrukturpolitik ersetzen, die Hafen und Wirtschaft in Hamburg nutzen.“
Pressemitteilung Nummer 43, vom 27.01.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den neuesten Corona-Massnahmen des Senats:
Stufenplan statt stures ‚Weiter so‘
„Schleswig-Holstein macht es vor: Die Kieler Jamaika-Koalition gibt der Bevölkerung mit einem Stufenplan Perspektiven, die aus dem Lockdown hinaus führen können. Die perspektivische Öffnung von Schulen und Geschäften, wenn bestimmte Inzidenzwerte unterschritten sind, das könnte auch den Hamburgern mehr Hoffnung geben. Statt daran zu arbeiten, scheitert Rot-Grün an der Aufrüstung der unterausgestatten Gesundheitsämter, der Etablierung eines funktionierenden Digitalunterrichts und – besonders schlimm – am effektiven Schutz der Senioren in den Pflegeheimen.“
Pressemitteilung Nummer 42, vom 20.01.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den heutigen Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz:
Ratloser Aktionismus
„Was Bürgermeister Tschentscher, seine 15 Ministerpräsidenten-Kollegen und die Bundeskanzlerin gestern beschlossen haben, atmet den Geist eines ratlosen Aktionismus: Seit Monaten sterben vor allem Senioren- und Pflegheimbewohner mit und durch das Virus, auch in Hamburg. Bis heute gibt es keine flächendeckenden Zugangskontrollen mit Schnelltests, um die Pandemie dort einzudämmen. Und obwohl weiter täglich Menschenleben in Gefahr sind, wird hier nicht gehandelt. Der Staat vernachlässigt seine Pflicht zur Daseinsvorsorge so ganz massiv, was inakzeptabel ist. Das gilt genauso für die immer noch digital und personal unterausgestatteten Gesundheitsämter – auch hier keine echte Initiative in der gestrigen Konferenz.
Ratlos sind auch die Formelkompromisse beim Thema Schulschließungen, die besonders im von Bildungungerechtigkeit geprägten Hamburg schlimme Folgen zeitigen werden. Die allgemeine FFP2-Maskenpflicht macht Sinn, kommt wie vieles aber zu spät – und wann und wie die Bürger die Masken erhalten werden, ist ähnlich unklar, wie der Fortgang der schleppenden Impfkampagne. Angesichts deutlich sinkender Inzidenzwerte auch in Hamburg steht zu befürchten, dass die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber dem verschärften Lockdown weiter abnehmen wird – der ratlose Aktionismus Tschentschers, seiner Kollegen und der Bundeskanzlerin wird diese Tendenz verstärken.“
Pressemitteilung Nummer 41, vom 05.01.2021: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den heutigen Entscheidungen der Bundeskanzlerin und der 16 Ministerpräsidenten:
Ratlose Verschärfungskaskade
„Das trotz des zweiten Lockdowns anhaltend hohe Infektionsgeschehen hinterlässt bei den Entscheidern Ratlosigkeit. Einschränkungen des Bewegungsradius der Bürger sollen nun offenbar bemänteln, dass die Pandemie auch angesichts des schleppenden Beginns der Impfkampagne weiter nicht in den Griff zu bekommen ist. Bürgermeister Tschentscher sollte sich in diesem Zusammenhang mit Vorwürfen an die Adresse anderer zurückhalten und sich stattdessen fragen, was er seit dem Frühjahr hätte besser machen können, um mehr Impfstoff nach Hamburg zu leiten. Die je nach Infektionslage angedacht stufenweise Unterteilung des Schulbetriebs in Präsenz-, teilweisen oder vollständigen Digital-Unterricht wird sich erst noch bewähren müssen. Angesichts der Versagens von Schulsenator Rabe in der Vorbereitung dieser Entwicklung sind Zweifel an einer gelingenden Umsetzung in Hamburg mehr als berechtigt.“
Pressemitteilung Nummer 40, vom 16.12.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in den Debattten zur Regierungserklärung des ersten Bürgermeisters und zur Parlamentsbeteiligung beim Beschluss von Corona-Schutzmassnahmen:
Nachhaltige Langfriststrategie statt wiederkehrender Lockdowns
„Der zweite harte Lockdown in diesem Jahr ist jetzt angesichts der hohen Infektionszahlen das geringere Übel gegenüber einer noch stärkeren Ausbreitung des Virus. Wiederkehrende Lockdowns sind aber angesichts der massiven Beeinträchtigungen für Wirtschaft, Kultur, Sport und viele Bürger keine Langfriststrategie gegen Corona. Die hätte Rot-Grün in Hamburg seit dem Sommer längst vorbereiten und umsetzen müssen. Dazu gehören eine FFP2-Maskenpflicht in Altenheimen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, ein Zugang zu Pflegeeinrichtungen nur mit Gesundheitsschleusen und sofortigen Schnelltests,Taxi-Gutscheine für notwendige Fahrten für Risikogruppen sowie eine höhere Taktung häufig genutzter Linien im ÖPNV. Auch eine bessere Digitalaustattung von Gesundheitsämtern und Schulen oder Lüftungsanlagen in Klasenzimmern sind überfällig. Rot-Grün verschläft eine Langfristratretegie nachhaltiger Ant-Corona-Massnahmen und schliddert in den nächsten Lockdown – und das ohne eine echte Parlamentsbeteiligung.“
Pressemitteilung Nummer 39, vom 25.11.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik:
Soziale Reparaturmassnahmen sind immer die zweitbeste Lösung
„Die verlängerte Kurzarbeiterregelung hat sich in der Corona-Krise bewährt, auch die Möglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes helfen an mancher Stelle, ein weiteres Ansteigen der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Gleichwohl sind diese Instrumente als soziale Reparaturmassnahmen immer die zweitbeste Lösung. Effektiver wären massive Entlastungen notleidender Unternehmen, durch Befreiung von Lohnnebenkosten, Steueranreize, die Einführung einer negativen Gewinnsteuer. Solche Initiativen sollte Rot-Grün auch in Hamburg vorantreiben, statt sich ausschließlich mit der Ausweitung staatlicher Hilfsmassnahmen zu beschäftigen.“
Pressemitteilung Nummer 38, vom 25.11.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Verfassungsmäßigkeit der Corona-Maßnahmen:
Gesetzesgrundlage und Parlamentsbeteiligung fehlen
„Seit den ersten Rechtsverordnungen des Senats zur Corona-Eindämmung im Frühjahr fehlt bis heute eine gesetzliche Grundlage für ihren Erlaß. Und die ist nötig, den Rot-Grün beschneidet massiv die Freiheitsrechte vieler Bürger und organisiert keine Parlamentsbeteiligung. Dieser Mangel muss endlich behoben werden, so wie es andere Bundesländer auch versuchen. Die Bundestags-Novellierung des Infektionsschutzgesetzes kann dabei kein Vorbild sein: Auf Vorrat werden hier Freiheitseinschränkungen ohne konkreten Bezug definiert, was der Schwere der Grundrechtseingriffe nicht angemessen ist.“
Pressemitteilung Nummer 37, vom 19.11.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Demonstration von Islamisten, die für morgen in Hamburg angekündigt ist:
Verherrlichung von Mordtaten verhindern
„Es völlig inakzeptabel, wenn die Versammlungsfreiheit in Hamburg von Islamisten, Salafisten und ihrem Umfeld morgen offenbar erneut genutzt werden soll, um die brutale Mordtat an dem französischen Lehrer Samuel Paty zu rechtfertigen. Innensenator Grote und die Polizei müssen dafür sorgen, dass sich nach den islamistischen Attentaten von Paris, Nizza, Dresden und Wien in Hamburg nicht regelmäßig eine Szene von religiösen Fanatikern und Terror-Unterstützern öffentlich zur Schau stellen kann.“
Pressemitteilung Nummer 36, vom 18.11.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum KMK-Auftrag an den Schulsenator, eine Corona-Schutzkonzept für den Unterricht zu erarbeiten:
Corona-Schulversager als Corona-Schutzpatron
„Wenn die Pandemie nicht so ernst wäre, könnte man es für einen schlechten Scherz der Kultusministerkonferenz halten: Ausgerechnet der Corona-Schulversager Rabe soll jetzt für alle Bundesländer ein Konzept vorlegen, das den Corona-Schutz im Unterricht steigert. Ausgerechnet der Senator, der monatelang gegen RKI-Empfehlungen keine Maskenpflicht ab Klasse fünf wollte, der bis heute kein Digitalkonzept für hybriden Unterricht geliefert hat, der mangels vernünftiger Raum- und Personalorganisation keine Klassenteilungen hinkriegt. Nun also gibt Rabe den Corona-Schutzpatron, will viel zu spät Hybridunterricht ab Klasse elf – warum erst ab da? Nun sollen die eben noch hinausgezögerte Maskenpflicht ‚ausgeweitet‘ und Musik- und Sportunterricht ‚überprüft‘ werden – was bedeuten diese vagen Aussagen? Und nun sollen untere Jahrgänge – welche? – doch in Lerngruppen unterteilt werden. Zu spät, zu unklar, durchs eigenes Verschulden zu wenig vorbereitet – aus dem Corona-Schulversager Rabe wird kein Corona-Schutzpatron werden.“
Pressemitteilung Nummer 35, vom 11.11.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Aktuellen Stunde zur Pandemiebekämpfung:
Mutlos und unvernünftig
„Der Zusammenhalt der Hamburger droht angesichts der Zumutungen der Corona-Politik des rot-grünen Senats zu bröckeln. Wenn ausgerechnet die Grünen das nicht erkennen, zeugt das von Realitätsverlust. Die selbsternannte Bürgerrechtspartei trägt Senatsmassnahmen mit, die per Rechtsverordnung an der Bürgerschaft vorbei durchgesetzt werden, was ein Verfassungsbruch ist, wie nun auch Gerichte feststellen. Der SPD-Schulsenator gefährdet die Gesundheit Hundertausender Schüler, Lehrer und Eltern, weil er entgegen wissenschaftlicher Empfehlungen die Maskenpflicht ab Klasse 5 lange nicht einführen wollte, weil Klassenteilungen nicht organisiert sind und Lüftungsgeräte nicht angeschafft werden. Die dringend überfällige Digitaloffensive kommt weder für den Unterricht voran, noch in den Gesundheitsämtern, die mangels klarer Führung durch die SPD-Sozial- und Gesundheitssenatorin immer noch in der Fax- und Karteikartenzeit feststecken. Und der Erste Bürgermeister lässt ein Maskenwirrwarr mit unterschiedlichsten Regeln auf Straßen und Plätzen in der Stadt zu, das die Akzeptanz der Massnahmen zur Pandemiebekämpfung schwächt.“
Pressemitteilung Nummer 34, vom 09.11.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur islamistischen Demonstration am gestrigen Sonntag in Hamburg:
Islamistische Verfassungsfeinde bekämpfen
„Die Demonstration islamistischer Extremisten am Sonntag in Hamburg war nach den brutalen Morden von Paris, Nizza, Dresden und Wien schwer erträglich. Nach den Terrorangriffen und angesichts von über 1000 Salafisten und Dschihad-Rückkehrern in Hamburg muss Rot-Grün endlich ein schlüssiges Konzept zum Schutz der Bürger von islamistischer Gewalt vorlegen. Auch die Staatsverträge mit den islamischen Verbänden gehören aufgelöst, weil unter deren Dach von Extremisten antisemitische Propagande verbreitet wird.Darüberhinaus sollte sich der Senat für eine noch intensivere Beobachtung der Gefährder und eine Bündelung der Verfassungsschutzbehörden in Deutschland mit einem gemeinsamen Terrorabwehrzentrum auf einer gesetzlichen Grundlage einsetzen. Wir brauchen die konsequente Nutzung von Vereins- und Versammlungsverboten und eine noch entschlossenere Strafverfolgung. Und notwendig ist auch die konsequente Abschiebung von Gefährdern und Straftätern sowie gezieltere Kontrolle bei der Zuwanderung nach Europa. Wir brauchen einen Dreiklang aus Prävention, Kooperation – und eben auch rechtsstaatlich legitimierter Repression.“
Pressemitteilung Nummer 33, vom 03.11.2020: Anna von Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur Corona-Politik des Hamburger Schulsenators:
Schulversager in Sachen Corona
„Der Schulsenator wird zum Schulversager in Sachen Corona: Seit über einem halben Jahr diskutieren wir weitergehende Schutzmassnahmen für den Fall, dass sich Corona auch in den Schulen ausbreitet. Jetzt müssen wir genau das erleben und es trifft Rabe völlig unvorbereitet: Bis vor kurzem hat er die vor Wochen ergangene RKI-Empfehlung ignoriert, Maskenpflicht ab Klasse fünf einzuführen, jetzt wird sie hektisch nachgeholt. Immer noch lassen sich Klassen- und Gruppengrößen mangels Raum- und Personalkonzepten nicht ausreichend verkleinern, immer noch fehlt ein Digitalkonzept für den Unterricht. Rabe macht auch keine Anstrenungen, im großen Stil Luftreiniger in die Klassenräume zu bringen, obwohl namhafte Hamburger Firmen diese Geräte anbieten. Dieser Schulsenator entwickelt sich zum Gesundheitsrisiko für Schüler, Lehrer und Eltern und missachtet überdies seine Fürsorgepflicht für 18.000 Lehrkräfte.“
Pressemitteilung Nummer 32, vom 28.10.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute zur Regierungserklärung des Ersten Bürgermeisters in Sachen Corona-Bekämpfung:
Parlamente mehr beteiligen
„Mehr als sieben Monate nach Beginn der Pandemie debattiert die Bürgerschaft zum wiederholten Male Corona-Bekämpfungsmaßnahmen. Aber wie bisher sollen die nach der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin per Rechtsverordnung umgesetzt werden, ohne Parlamentsbeschlüsse. Das ist angesichts der einschneidenden Grundrechtseinschränkungen inakzeptabel und schmälert die ohnehin bröckelnde Akzeptanz der Massnahmen in der Bevölkerung. Wir brauchen mehr parlamentarische Beteiligung, aber auch evidente Begründung der Grundrechtseinschränkungen zur Pandemie-Bekämpfung: Statt gefährliche Szenarien zu beschwören, sollte der Erste Bürgermeister mit seinen Kollegen mehr an Eigenverantwortung und Vernunft der Bürger appellieren.“
Pressemitteilung Nummer 31, vom 21.10.2020: Anna von Treuenfels, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum heute vorgestellten Hamburger Doppelhaushalt:
Rot-Grün auf dem Weg in dramatische Staatsverschuldung
„Rot-Grün verpasst eine große Chance: Der Senat hätte angesichts der Pandemie-Notlage die teure Agenda des Koalitionsvertrages mit überzogenen Projekten für Klima- und Mobilitätswende auf den Prüfstand stellen müssen. Stattdessen sollen noch deutlich größere Summen für rot-grüne Ideologieprojekte inklusive eines massiven Personalaufwuchses für grüne Lieblingsideen ausgegeben werden. Und das, obwohl Corona-bedingt hunderte Millionen fehlen und die Wirtschaft dringend weitere Unterstützung braucht. Die Schuldentilgung soll erst ab 2025 erfolgen, also nach der nächsten Bürgerschaftswahl. Von Sparsamkeit und Aufgabenkritik keine Spur. Das ist unverantwortlich gegenüber künftigen Generationen.Notwendig wären stattdessen deutlich mehr Impulse zur Wiederbelegung der Wirtschaft, besonders der notleidenden Branchen, und gleichzeitig Maßnahmen zur Stabilisierung der öffentlichen Finanzen. Dazu schlagen wir Freie Demokraten vor:
- Überprüfung aller Ausgaben im Hinblick auf ihre Dringlichkeit, um die Neuverschuldung zu begrenzen,
- Mehr Priorität für Substanzerhalt und Modernisierung der vorhandenen öffentlichen Infrastruktur,
- Senkung des Hebesatzes der Gewerbesteuer auf das durchschnittliche Niveau in der Metropolregion im Rahmen eines Hamburger Konjunkturprogramms,
- einen vollständigen Verzicht auf Steuer- und Gebührenerhöhungen in Hamburg,
- einen deutlich ambitionierteren Tilgungsplan als von Rot-Grün geplant, der mit der Rückzahlung bereits im Jahr 2023 beginnt und die notsituationsbedingten Schulden bereits in 15 statt 20 Jahren tilgt“
Pressemitteilung Nummer 30, vom 14.10.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum Parlamentarischen Untersuchungssauschuss (PUA) in der Cum-Ex-Scholz-Tschentscher-Affäre:
FDP, CDU und Linke beantragen PUA
„Mitte September habe ich erstmals die Einrichtung eines PUA zur Cum-Ex-Scholz-Tschentscher-Affäre gefordert, nun ist es endlich soweit: CDU, Linke und ich werden heute den Antrag dazu stellen. Wir sind es den Hamburgern schuldig aufzuklären, ob Olaf Scholz und Peter Tschentscher in ihren früheren Positionen Einfluß darauf genommen haben, dass die Warburg Bank ihre Steuerschuld aus unlauteren Cum-Ex-Geschäften von über 47 Millionen Euro nicht zahlen musste. Der PUA mit seinen annähernd staatsanwaltschaftlichen Befugnissen ist dazu das richtige Mittel. Die SPD wird ihre Strategie des Mauerns dort nicht weiterführen können.“
Pressemitteilung Nummer 29, vom 12.10.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft,sagt zu den neuesten Cotona-Massnahmen des Senats:
Rot-Grünes Maskenwirrwarr
„Bürgermeister Tschentscher und Sozialsenatorin Leonhard orientieren sich bei ihren neuesten Corona-Massnahmen offenbar am bundesweiten Durcheinander von Reisewarnungen und Beherbungsverboten: Statt nachvollziehbare Regeln fürs Maskentragen im öffentlichen Raum zu beschließen, überziehen sie die Stadt an gleich zehn Stellen mit völlig unterschiedlichen Festlegungen. Maskenpflicht mal tagsüber, mal nachts, mal am Wochenende, mal unter der Woche und am absurdesten am Mühlenkamp in Winterhude nur vor bestimmten Häusern wegen einer Baustelle – mit so einem undurchsichtigem Maskenwirrwarr schädigt Rot-Grün die Akzeptanz der Maskenpflicht im Besonderen und der Corona-Massnahmen im Allgemeinen. Durchsetzbar dürfte das Regelungsdurcheinander ohnehin kaum sein. Tschentscher und Leonhard sollten stattdesen in Hamburg für nachvollziehbare Regeln sorgen und sich auf Bundesebene gegen diskriminierende Beherbungsverbote einsetzen.“
Pressemitteilung Nummer 28, vom 05.10.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu dem gestern verübten antisemitischen Anschlag:
Mit Wachsamkeit dem Antisemitismus begegnen
„Der Anschlag vor der Hamburg-Eimsbütteler Synagoge erschüttert mich zutiefst. Das Attentat macht deutlicher denn je, dass wir äußerst wachsam sein müssen gegenüber antisemitischen Tendenzen und Taten in Deutschland. Das gilt nicht nur gegenüber dem rechtsradikalen Milieu der Ewiggestrigen. Das gilt auch gegenüber Menschen, die aus ihren Herkunftsländern antisemitische Haltungen nach Deutschland mitbringen. Nur wenn wir wachsam in alle Richtungen bleiben, werden wir auch dem Haß und der Intoleranz aus religiösen Motiven erfolgreich entgegentreten können.“
Pressemitteilung Nummer 27, vom 30.09.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in der Debatte zur sogenannten „Baulandstrategie“ des rot-grünen Senats:
Berliner Verhältnisse
„Statt gegen die wenigen schwarzen Schafe unter Hamburgs Immobilieninvestoren im Einzelfall vorzugehen, steuert Rot-Grün mit dieser planwirtschaftlichen ‚Strategie‘ gegen Boden-Spekulanten auf postsozialistische Berliner Mietendeckel-Verhältnisse zu: Grundstückstransaktionen werden teurer und noch langwieriger, mit dem sogenannten Baugebot wird absehbar verfassungswiedrig in das Recht auf Eigentum eingegriffen, das angedachte Diktat für Bauland-Preise von Sozialwohnungen wird deren Zahl verringern, unter Generalverdacht gestellte Investoren werden das Interesse am Wohnungsbau in Hamburg verlieren. Am Ende ist der wohnungssuchende Bürger der Dumme, dank Rot-Grün. Diese Berliner Verhältnisse wollen die Hamburger nicht.“
Pressemitteilung Nummer 26, vom 30.09.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt in der Aktuellen Stunde zur Corona-Lage in Hamburg:
Corona darf nicht dauerhaft Freiheitsrechte beschädigen
„Der Gesundheitsschutz vor Corona rechtfertigt zeitweise Einschränkungen von Freiheitsrechten. Die Kernelemente des Grundgesetzes dürfen aber nicht dauerhaft und nachhaltig eingeschränkt werden. Versammlungs-, Reise- oder unternehmerische Freiheit können auch unter Corona-Bedingungen nicht langfristig außer Kraft gesetzt werden. Nur verhältnismäßige Entscheidungen dürfen dies zeitweise, so sollte auch Rot-Grün in Hamburg immer handeln – nach Fehlern, wie etwa der unangemessenen 800-Quadratmeter-Einschränkung für Ladenöffnungen im Frühjahr, muss daran heute erinnert werden. Nicht nur die Bürger sollten solidarisch und vernünftig handeln. Auch der Senat muss dies tun.“
Pressemitteilung Nummer 25, vom 16.09.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt in der Aktuellen Stunde zur geplanten Aufnahme von Moria-Flüchtlingen in Hamburg:
Pflicht und Verpflichtung
„Es ist humanitäre Pflicht, in dieser akuten Notsituation Flüchtlinge aus Moria in Deutschland und Hamburg aufzunehmen. Die Brandkatastrophe muss aber auch Verpflichtung sein, endlich mit einem geeinten Vorgehen Fortschritte in der Asylpolitik zu erzielen. Denn dies ist eine Katastrophe mit Ansage und ein Menetekel für die verschleppte Asylpolitik auf europäischer Ebene. Deshalb sollte der Senat geschlossen seinen realpolitischen Beitrag dazu leisten, dass Schwarz-Rot in Berlin wirkungsvolle Initiativen zur Schaffung einer gesamteuropäischen Flüchtlingspolitik entwickelt. Nur dann werden sich die rechtsstaatlichen Regeln der Asylvergabe endlich breit durchsetzen lassen und auch größere Akzeptanz finden.“
Pressemitteilung Nummer 24, vom 04.09.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, fordert die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses in der Hamburgischen Bürgerschaft zur Klärung der Rolle des früheren Ersten Bürgermeisters und heutigen Bundesfinanzministers Olaf Scholz sowie weiterer Senatsmitglieder in der Cum-Ex-Affäre:
Aufklärung jetzt!
„Olaf Scholz hat offenbar doch wesentlich häufiger mit den Verantwortlichen der Warburg Bank über die Steuerschuld aus der Cum-Ex-Affäre gesprochen, als bisher zugegeben. Das erhärtet den Verdacht, dass er in dieser Sache die Wahrheit zurückhält. Das wirft weitere Fragen auch an den damaligen Finanzsenator und heutigen ersten Bürgermeister Tschentscher auf. Das verlangt nach Aufklärung über die Gesprächsdetails und denkbare Folgemassnahmen des Bürgermeisters und Finanzsenators. Und das macht es notwendig, dass die Grünen als damaliger und heutiger heutiger Koalitionspartner der SPD sich entscheiden, ob sie an der Aufklärung teilnehmen oder weiter gemeinsam mit der SPD mauern wollen. Ich fordere daher heute die Einsetzung eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses in der Hamburgischen Bürgerschaft, was mit einem Fünftel der Stimmen aller Abgeordneten möglich wäre.“
Pressemitteilung Nummer 23, vom 21.08.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu öffentlich ausgetragenem Streit in der Hamburger Staatsanwaltschaft:
Grüner Justiz-Unfrieden
„Schlechte Stimmung, Streit über Personalien und Klagen über politische Einflussnahme in Teilen der Hamburger Justizführung gehören zum unguten Erbe des früheren grünen Senators Steffen. Seine grüne Nachfolgerin Galina versucht nun mit einem namhaften Moderator und öffentlicher Ausbreitung der Probleme weiterzukommen. Das kann aber nicht die dauerhafte Lösung für schwere Konflikte in einer hochrelevanten Säule des Rechtsstaats in Hamburg sein. Das Erbe des grünen Justiz-Unfriedens muss die Senatorin durch kluge Persnalentscheidungen und eigene Führungskraft lösen. Alles andere schädigt das Ansehen des Rechtsstaats, seiner Vollzugsorgane und auch der Justizsenatorin.“
Pressemitteilung Nummer 22, vom 19.08.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagte heute in der Aktuellen Stunde zum Corona-Schulchaos und in der Debatte zur Hafenzukunft:
Rot-Grüne Fahrlässigkeit statt kluger Vorsorge
„Fünf Monate hatte der Bildungssenator Zeit, die Wiedereröffnung der Schulen vorzubereiten. Offenbar hat er den Begriff Sommerpause wörtlich genommen: Weder gibt es genug Masken, noch sind Abstandskonzepte schulgenau mitgedacht oder digitale Strukturen endlich erneuert. Das weitgehend erfolglose Homeschooling hat gezeigt, wie dringend wir Lehrerfortbildung und Technikaufrüstung brauchen, um einer möglichen zweiten Corona-Welle zu widerstehen und mittlfristig die Schulen endlich in das digitale Zeitalter zu führen. Fahrlässigkeit statt Vorsorge prägt auch den rot-grünen Umgang mit der Zukunft des Hamburger Hafens und der Forderung nach einem neuen Hafenentwicklungsplan: Statt den Forderungen der Hafenwirtschaft nach Kostensenkungen und rascher Infrastrukturerneuerung Gerhör zu schenken, rüffelt der Wirtschaftsenator deren führende Vertreter öffentlich. Vielleicht hat der Wirtschaftsenator ohne die Verantwortung für den Verkehr wenigstens mehr Zeit, um Elbvertiefung und Hafenautobahn gegen grünen Widerstand durchzusetzen.“
Pressemitteilung Nummer 21, vom 14.08.2020: Anna von Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Ergebnissen des Bildungsmonitors 2020 für Hamburg:
Bildungsmonitor 2020
„Nach bald zehn Jahren im Amt hat der SPD-Bildungsenator Rabe immer noch keinen Durchbruch im Kampf gegen die Bildungsarmut geschafft: Schwache bis völlig unzureichende MINT- und Lesekompetenzen werfen die Hamburger Schüler in vielen Bereichen zurück, bei den Neuntklässlern auf den vorletzten Platz aller Bundesländer. Das ist für eine Industrie- und Wissenschaftsmetropole inakzeptabel. Rabe kann das auch nicht mehr mit dem Mangel an MINT-Lehrkräften entschuldigen, der seit langem bekannt ist, aber immer noch nicht ausreichend bekämpft wird. Nachsitzen muss auch Wissenschaftsenatorin Fegebank, die die Ingenieurwissenschaften in Hamburg offenbar nicht ausreichend im Fokus hat. Statt mit der Wirtschaft zu fremdeln, sollten die Grünen mit ihr zusammen die MINT-Fächer an Hamburger Hochschulen stärken.“
Pressemitteilung Nummer 20, vom 05.08.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zum 1000-Euro-Bußgeld für Innensenator Grote wegen Verstoßes gegen Corona-Regeln:
Groteske SPD-Arroganz der Macht
„Der oberste Ordnungshüter akzeptiert kleinlaut das saftige Bußgeld seiner Ordnungshüter, weil er die selbstgesetzten Corona-Regeln krass missachtet hat. Nach wochenlangen „Ermittlungen“ der Behörde, faden und nun widerlegten Ausreden Grotes und hilflosen Treueschwüren Bürgermeister Tschentschers versucht die SPD derart, diese Groteske möglichst rasch vergessen zu machen. Das wird mißlingen, denn der immense politische Schaden bleibt: Ein ausgerechnet in Zeiten steigender Corona-Infektionszahlen völlig unglaubwürdiger Innensenator und ein wegen SPD-interner Nibelungentreue angeschlagener Bürgermeister sollen nun das Corona-Regime weiterführen. Hamburgs Bürger sehen sich mit der Wiederkehr der alten SPD-Arroganz der Macht konfrontiert. Nur ein anständiger Rücktritt Grotes hätte diesen Schaden behoben. So aber bleibt ein politischer Trümmerhaufen, auf dem die Durchsetzung von Corona-Schutzmassnahmen schwieriger denn je wird.“
Pressemitteilung Nummer 19, vom 09.07.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur angekündigten Demstration von Sympathisanten angeklagter G20-Randalierer und der Verantwortung des Innensenators:
G20-Straßenterror darf sich nicht wiederholen, Herr Grote!
„Die angekündigte Demonstration von linksradikalen Sympathisanten angeklagter G20-Randalierer gibt Anlass zu höchster Besorgnis. Die Hamburger und besonders die Altonaer haben noch in Erinnerung, welche Schneise der Gewalt und Verwüstung der linksradikale G20-Straßenterror vor drei Jahren auf der Route Elbchausssee-Altona-Mitte hinterlassen hat, auf der jetzt wieder ‚demonstriert‘ werden soll. Das darf sich auf gar keine Fall wiederholen. Ich erwarte, dass der Innensenator mit der Polizeiführung ein breites Sicherheitskonzept erarbeitet, auf dessen Grundlage Randalierer und Gewalttäter morgen in Altona keine Chance haben. Und ich erwarte, dass Rot-Grün endlich die Ignoranz gegenüber der großen Bedrohung durch gewalttätigen Linksradikalismus aufgibt, die sich zuletzt durch magere 12 Zeilen im Koalitionsvertrag zu der Thematik abgebildet hat.“
Pressemitteilung Nummer 18, vom 30.06.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagte zum heutigen Auftritt des Ersten Bürgermeisters vor der Landespressekonferenz:
Führungsschwäche durch stures Festhalten
„Bürgermeister Tschentscher hat heute durch stures Festhalten am seinem schwer angeschlagenen Innensenator Führungsschwäche bewiesen. Statt sich auf die Entschuldigung für einen Fehler durch Andy Grote herauszureden, hätte Tschentscher die peinliche Suche des Innensentors nach Regelschlupflöchern würdigen müssen. Statt offen zu lasssen, was mit Grote wird, wenn seine eigene Behörde den obersten Dienstherren wegen Corona-Regelverstoßes zur Rechenschaft zieht, hätte Tschentscher Position beziehen sollen. Statt die nachträgliche Änderung von Corona-Verhaltensregeln zugunsten Grotes als Fehler zu kennzeichnen, weicht Tschentscher mühsam aus. Dieses Geeiere ist wohl am Ende nur durch die Furcht Tschentschers zu erklären, dass die ohnehin wackligen Machtstrukturen im SPD-Bezirk Mitte durch einen Rücktritt Grotes noch mehr erschüttert würden. Dieses sture Festhalten aus Führungsschwäche macht den Fall Grote zu einem Fall Tschentscher und fügt der Autorität dieses Senats, aber auch der Polizei, Schaden zu.“
Pressemitteilung Nummer 17, vom 25.06.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur heutigen Innenausschusssitzung in der Causa Grote:
SPD-Taktik des Totschweigens und Aussitzens schadet dem Rechtsstaat
„Der Bürgermeister verliert in seiner Regierungserklärung kein Wort zur Corona-Regel-Ignoranz seines Innensenators. Der Innensenator selbst mauert erst tagelang und sucht stattdessen Regelungslücken als Ausrede für seine SPD-Sause. Und die Genossen Abgeordneten, die mit ihm den Machterhalt gefeiert haben, schweigen beharrlich. Die SPD-Taktik des Totschweigens, Durchmogelns und Aussitzens schadet dem Rechtsstaat inzwischen mindestens so viel, wie der gravierende Fehltritt des Innensenators selbst. Der Innensenator sollte heute in der Ausschusssitzung mal erklären, wie seine Polizisten an diesem heißen Sommerwochende unter tausenden Feiernden beim Cornern in der Schanze oder Picknicken am Elbufer die Abstandsregeln durchsetzen sollen. Die Antwort der Gemaßregelten dürfte klar sein: ‚Wir machen hier den Grote.'“
Pressemitteilung Nummer 16, vom 24.06.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zur Regierungsserklärung des Ersten Bürgermeisters:
Verstolperter Start eines Risikosenats
„Bürgermeister Tschentscher hat heute ein Regierungsprogramm aus Ideenlosigkeit und Unentschlossenheit verkündet: Statt Rückenwind für die Wirtschaft durch Entbürokratisierung und Abgabensenkungen nur vage Aussichten für den Hafen, eine Wachstumsblockade für den Flughafen und die Rückentwicklung der mobilen Metropole zur Fahrradstadt. Statt klarer Ansagen zu den gescheiteren muslimischen Staatsverträgen und gegen den in Hamburg ausufernden Linksextremismus nur unverbindliches Weiter-so. Statt breiter Digitaloffensive für Schulen und Lehrer nur Versprechungen für Bildungs-Hardware. Statt der Fortführung die teilweise Aufkündigung des erfolgreichen Drittelmixes im Städtebau und überdies ein überdehntes Erbbaurecht, also neue Irrwege nach Berliner Vorbild. Dazu passen Tschentschers Risikosenatoren: Eine Justizsenatorin, deren Fachexpertise aus laufenden Ermittlungsverfahren gegen ihre Person besteht, ein Innensenator, der die eigenen Corona-Regeln missachtet, ein Verkehrssenator, der ernsthaft glaubt, die Zukunft der Handelsmetropole auf dem Zweirad zu sichern – das ist der verstolperte Start eines Risikosenats.“
Pressemitteilung Nummer 15, vom 22.06.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt zu den Vorwürfen gegen den Innensenator wegen Mißachtung von Corona-Schutzmaßnahmen:
Grenzfall-Verursacher kann nicht Innensenator bleiben
Wer als Innensenator in Corona-Zeiten mit Nachdruck Abstands- und Hygieneregeln durchsetzen lässt, kann nicht private Empfänge geben, in denen diese Regeln bestenfalls Nebensache sind. Andy Grote muss entweder bis zur nächsten Innenausschussitzung am Donnerstag nachweisen, dass ihm dieser schwere Fehler nicht passiert ist, oder er sollte die Konsequenzen ziehen. Ein Grenzfall-Verursacher kann nicht Innensenator bleiben – man denke nur, er müsste bei einer zweiten Corona-Welle erneut strenge Massnahmen durchsetzen.
Pressemitteilung Nummer 14, vom 10.06.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in den Debatten zu Coronabedingten Sommerangeboten für Schüler und Standards für den digitalen Fernunterricht:
Präsenzunterricht Nein, Großdemos Ja?
„Abertausende demonstrieren unter massenhafter Missachtung des Abstandsgebots weitgehend unbehelligt in der Hamburger City. Zehntausende Schüler dürfen aber nach wir vor gar nicht oder nur tageweise in die Schulen gehen. Diese Unausgewogenheit in der Durchsetzung von Hygiene- und Abstandsregeln lässt sich nicht mehr vernünftig erklären. Das gilt erst Recht angesichts der Bildungskatastrophe, die sich vor allem für Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus anbahnt. Und angesichts der sich verfestigenden Erkenntnis, dass Kinder und Jugendliche ein deutlich geringeres Ansteckungsrisiko tragen. Ich erwarte, dass der Schulsenator deshalb so bald wie möglich und so breit wie möglich wieder Präsenzunterricht ermöglicht. Was in Schleswig-Holstein möglich ist, sollte auch in Hamburg machbar sein. Das gilt auch für klare Vorgaben in Coronabedingten Sommerangeboten oder für digitalen Fernunterricht: Hamburg ist erst zu zögerlich und bleibt dann zu vage in der Umsetzung dieser Massnahmen.“
Pressemitteilung Nummer 13, vom 10.06.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Wahl des Ersten Bürgermeisters und der Senatsberufung:
Anspruch und Wirklichkeit
„Ich gratuliere dem Ersten Bürgermeister zu seiner Wiederwahl und wünsche ihm und seinem Senat im Interesse aller Hamburgerinnen und Hamburger eine glückliche Hand. Die Voraussetzungen für eine gute Senatspolitik sind allerdings nicht nur wegen des weithin vagen Koalitionvertrages nicht vielversprechend: Auch drei Monate nach der Bürgerschaftswahl schafft es Peter Tschentscher nicht, seinem eigenen Anspruch gerecht zu werden, den Senat geschlechterparitätisch zu besetzen. Die SPD hat nur zwei Frauen an Bord, wohingegen die Grünen zwar ihre Quote erfüllen, aber eine Justizsenatorin ohne Qualifikation ins Rennen schicken. Allein dieser schwache Start von Rot-Grün belegt, dass eine Zwangsquote nicht sinnvoll ist. Aber wer sie unbedingt will, muss sie dann auch umsetzen.“
Pressemitteilung Nummer 12, vom 27.05.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Aktuellen Stunde in Sachen Hamburger Forderungen an das Konjunkturprogramm des Bundes:
Norddeutsche Initiative für Kaufkraftstärkung, Digitalisierung und Luftfahrt
„Hamburg sollte sich im Schulterschluss mit den anderen norddeutschen Ländern für drei besondere Schwerpunkte im Konjunkturprogramm des Bundes einsetzen, das in der nächsten Woche vorliegen soll:
– Um rasch und wirkungsvoll die Konjunktur anzukurbeln, brauchen die Bürger mehr Kaufkraft und die Unternehmen mehr Liquidität. Deshalb sollten Hamburg und der Norden die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags anstreben, am besten rückwirkend zum 1. Januar. Auch weitergehende Mehrwertsteuerermäßigungen und eine Kaufprämie für umweltfreundliche Fahrzeuge würden zentralen Branchen helfen.
– Die letzten Monate haben gezeigt, wie groß die Defizite in der flächendeckenden Digitalisierung Deutschlands sind. Nachhaltig angelegte Programme zur Stärkung der digitalen Infrastruktur in Schulen und Hochschulen, bei der Bahn, der Etablierung alternativer Antriebstechniken oder dem Ausbau der Funknetze könnten hier zu raschen Verbesserungen führen.
– Hamburg ist ein international führender Standort der Luftfahrtbranche, wichtige Produktionsstätten gibt es auch in Bremen und dem nordwestlichen Niedersachsen. Sie alle leiden unter dem weitgehenden Zusammbruch des weltweiten Flugverkehrs und brauchen dringend Unterstützung. Die Idee eines nationalen Luftfahrtfonds, der die mittel- und langfristigen Folgen der Krise abzufedern hilft, ist für den Norden zielführend.
– Nachhaltige und klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen sind längst Geschäftsmodelle in vielen Bereichen der Wirtwschaft. Sie brauchen auch durch ein Konjunkturprogramm Unterstützung und Förderung, nicht aber Reglementierunegen und neue Kostenbelastungen. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, sondern sollte als weitsichtiger Befreier von Bürokratie und Überegulierung wirken.“
Pressemitteilung Nummer 11, vom 12.05.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den heute vom Senat beschlossenen Corona-Lockerungen:
Der Bürgermeister als Zögerer
„Die neuesten Corona-Lockerungen von Rot-Grün kommen erneut später, als in vielen anderen Bundesländern. Und sie sind zum wiederholten Mal nicht weitgehend genug: So ist es völlig unrealistisch, wenn der Schulsenator glaubt, dass ab dem 25. Mai ein Unterrichtstag pro Woche ausreiche, um die massiven Defizite des Digital-Unterrichts auszugleichen. Die werden auch mit der Anschaffung abertausender Laptops nicht im Handumdrehen behoben sein. Jede Woche, in der Hamburg es versäumt, möglichst umfassenden Präsenzunterricht für möglichst viele Schüler unter Einhaltung der Hygienevorschriften anzubieten, erhöht das Risiko einer fortschreitenden Bildungskatastrophe. Ich fordere Rot-Grün hier zu einem grundlegenden Kurswechsel auf. Im Übrigen gibt es überhaupt keine nachvollziehbare Begründung dafür, warum Fitnesstudios in NRW unter Auflagen öffnen dürfen, in Hamburg aber nicht. Der Bürgermeister sollte grundsätzlich seine Rolle als Zögerer gegenüber weitergehenden Lockerungen aufgeben.“
Pressemitteilung Nummer 10, vom 06.05.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den heutigen Corona-Entscheidungen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin:
Hamburgs Senat darf nicht zurückbleiben
„Hamburg war gut und schnell in der Umsetzung der Corona-Schutzmassnahmen. Aber Bürgermeister Tschentscher ist jetzt schon seit Wochen zu zögerlich in der Umsetzung der dringend gebotenen Lockerungen. Wenn die anderen Minsterpräsidenten hier mal um mal vorangehen, bleibt Hamburgs Senat jedesmal zurück. Und das, obwohl die Stadt im Vergleich zu vielen anderen Metropolen niedrige Infektionszahlen verzeichnet. Hamburg fehlen immer noch konkrete Öffnungstermine für Kitas, Gastronomie oder Fitness-Clubs. Das muss sich nach den heutigen Berliner Beschlüssen dringend ändern.“
Pressemitteilung Nummer 9, vom 06.05.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute in den Aktuellen Stunden zu den Corona-Folgen:
Echte Kita-Öffnungs-Perspektiven sind überfällig
„Hamburgs Kita-Kinder und ihre Eltern haben dringenden Bedarf an einer breiten Wiederaufnahme der Betreuung. Die Ankündigung eines Vier-Stufen-Plans durch die Sozialsenatorin dazu hilft nicht wesentlich weiter, solange nach Stufe 1 weiter alles unklar ist. Nur echte Öffnungstermine bieten endlich konkrete Perspektiven für Familien. Und nur so kann der Anspruch auf frühkindliche Bildung wieder eingelöst werden. Wenn die Grünen derweil 20 Milliarden-Phantasien für die nächsten 20 Jahre Hamburger Politik entwickeln, dann sind das offenbar Wunschträume, die vor der Corona-Krise auf Wolke 7 entstanden sind. Angesichts der großen Probleme in Hamburgs Wirtschaft und der Folgen für den Haushalt nach der Corona-Krise ist das schlicht überflüssig.“
Pressemitteilung Nummer 8, vom 01.05.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Corona-Lockerungen in Hamburg:
Gastronomie und Tourismusbranche benachteiligt
„Bürgermeister Tschentscher benachteiligt mit seinen 15 Ministerpräsidenten-Kollegen und der Bundeskanzlerin die Gastronomie- und Tourismusbranche: Immer noch gibt es keine Öffnungsperspektive für Hotels und Restaurants, Cafés und Bars. Allein in Hamburg betrifft das über 500 Betriebe des Beherbungsgewerbes und mehr als 5000 Lokale, an denen zehntausende Arbeitsplätze hängen. Die Ungleichbehandlung gegenüber anderen Betrieben und Institutionen, die jetzt oder demnächst wieder öffnen, ist durch den Gesundheitschutz nicht zu begründen: Hygienemaßnahmen und Abstandswahrung sind hier wie dort möglich. Lockerungen sollten sich nicht nach Branchen, sondern nach Gewährleistung von Schutzmaßnahmen richten. Ich appelliere an den Bürgermeister, diese willkürliche Behandlung zum Nachteil einer ganzen Branche umgehend zu beenden.“
Pressemitteilung Nummer 7, vom 23.04.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den heute weitergeführten rot-grünen Koalitionsverhandlungen:
Augenmaß statt Ausgabenorgien
„Zur Bewältigung der Corona-Krise hat Hamburg jetzt bereits mehrere Milliarden vorgesehen. Ob das angesichts der Belastungen für Bürger, Wirtschaft und Gesundheitsystem reicht, ist völlig unabsehbar. Deshalb braucht es jetzt Augenmaß und Konzentration auf das Wesentliche in den rot-grünen Koalitionsverhandlungen: Erleichterungen für die Wirtschaft und ein starker Fokus auf die überfällige Erneuerung der Verkehrs- und Digital-Infrastruktur der Stadt sind das Gebot der Stunde. Für Ausgabenorgien zur Erfüllung rot-grüner Wunschträume ist jetzt erst recht nicht die Zeit.“
Pressemitteilung Nummer 6, vom 22.04.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, sagt heute zur Regierungserklätung des Ersten Bürgermeisters und in der Debatte um Haushaltsermächtigungen:
Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen herstellen
„Die Bundesländer und auch Hamburg verheddern sich teilweise in unverhältnismäßig harten Corona-Schutzmassnahmen: Das Verbot von Gottesdiensten, die Schließungsanordnung gegen die Außengastronomie und gegen Geschäfte mit über 800 Quadratmetern Fläche ist nicht das mildeste Mittel zum Corona-Schutz. Das wären Maskenpflicht und die klare Durchsetzung des Abstandsgebots. Wenn der Bürgermeister die Maskenpflicht für ÖPNV und kleinere Geschäfte nun ab dem 27. April einführt, sollte sie auch für geöffnete Gotteshäuser, Kaufhäuser und Terassenlokale gelten. Die Milliardenschwere Haushaltsermächtigung ist in dieser Krise für die notwendigen Schutzschirme unvermeidbar. Diese Last sollte Rot-Grün aber zu Sparsamkeit und Augenmaß in den Koalitionsverhandlungen verpflichten: Für teure Wunschträume ist jetzt keine Zeit, Hamburgs Bürger werden viele Jahre schwer an den neuen Milliardenschulden tragen. Um die Entwicklung des Haushalts parlamentarisch wirksam zu kontrollieren muss endlich ein Haushaltsausschuss eingesetzt werden. Diese Arbeit und auch die der parlamentarischen Begleitung der Pandemie-Maßnahmen darf nicht in einen ständigen Corona-Ausschuss abgeschoben werden.“
Pressemitteilung Nummer 5, vom 19.04.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Vereinbarkeit der Corona-Maßnahmen mit dem Grundgesetz:
Verfassungsrechtlich bedenklich
„Was Bund und Länder an fortgeltenden Cronona-Maßnahmen beschlossen haben, ist verfassungsrechtlich bedenklich: Weitgehende Freiheitseinschränkungen wie eine anhaltende Betriebsschließung für die Gastromie und Geschäfte mit über 800 Quadratmeter Fläche oder ein Gottesdienstverbot müssten verhältnismäßig sein, also das mildeste Schutzmittel gegen die Virusverbreitung. Genau das ist aber nicht der Fall: Eine Maskenpflicht in Geschäften oder Gotteshäusern plus Durchsetzung des Abstandsgebots könnten die Öffnung ermöglichen. Außerdem haben die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung die weitreichenden Eingriffe ohne Beteiligung eines Parlaments beschlossen. In Hamburg handelt überdies ein kommissarischer Senat. Deshalb ist es notwendig, dass die freiheitseinschränkenden Beschlüsse nicht erst Ende April sondern sobald wie möglich überprüft und korrigiert werden.“
Pressemitteilung Nummer 4, vom 15.04.2020: Anna von Treuenfels-Fowein, FDP-Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft, zu den Beschlüssen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten für eine schrittweise Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen:
Richtige Richtung, aber zu zögerlich
„Angesichts sinkender Infektionszahlen und einer umsichtig agierenden Bevölkerung ist es richtig, die weitgehende Stillegung des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens nach fast vier Wochen zu beenden. Es ist gut, dass Bund und Länder gemeinsam die schrittweise Wiederaufnahme des Schulunterrichts und die Öffnung kleinerer Geschäfte beschlossen haben. Diese richtige Richtung der Lockerungen sollte ständig überprüft und fortgesetzt werden: Abstand zu wahren und Atemschutzmasken zu tragen ist schließlich allerorten möglich. Deshalb erklärt sich mir nicht, warum unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen nicht auch Kirchen, Kaufhäuser oder die Außengastronomie geöffnet werden dürfen. Hier sollten Bürgermeister Tschentscher und seine Amtskollegen mehr Vertrauen in die Menschen setzen. Die haben schon über Wochen beweisen, dass sie den Ernst der Lage begriffen haben.“
Pressemitteilung Nummer 3, vom 13.04.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, zur Corona-Krise:
Schicksalswoche für eine Exit-Strategie
„Die kommende Woche ist für Deutschland die wohl wichtigste in diesem Jahr: Die Bundesregierung und die Minsterpräsidenten diskutieren nach fast drei Wochen die Lockerung des Shutdowns. Während die Infektionskurve angesichts des disziplinierten Verhaltens der Menschen eher abflacht, wachsen die Zweifel an der Notwendigkeit von Schul- und Geschäftsschließungen erheblich. Gerade Hamburger Experten aus dem Umfeld des UKE haben sich, unterstützt vom Staatsrat der Gesundheitsbehörde, kritisch zu den weitgehenden Maßnahmen und ihren Entscheidungsgrundlagen geäußert. Sicher ist dagegen, dass die Wirtschaft gerade in der Handelsmetropole Hamburg drastisch einbricht, mit schlimmen Folgen für viele Menschen, deren Existenz auf dem Spiel steht. Der Finanzsenator erwartet nach Medienberichten Steuermindereinnahmen von 1,65 Milliarden Euro. Die Freiheitseinschränkungen schaden der Akzeptanz von Rechtsstaat und Demokratie, erst Recht wenn sie so unbeholfen überdehnt werden, wie etwa in Schleswig-Holstein. Vor diesem Hintergrud fordere ich den Ersten Bürgermeister auf, Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen ins Gespräch zu bringen. Unter Einsatz von Schutzmasken, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und Einhaltung des Abstandsgebots könnte der Schulunterricht in den höheren Klassenstufen der weiterführenden Schulen wieder aufgenommen werden, kleinere Geschäfte könnten wieder öffnen und die Produktion in runtergefahrener Betriebe könnte wieder einsetzen. Gleichzeitig müssten die Tests auf größere Bevölkerungsgruppen ausgeweitet und Risikogruppen konsequent isoliert werden können. Hamburg und Deutschland brauchen jetzt eine Exit-Strategie, damit das Virus nach der Gesundheit vieler Menschen nicht auch noch die Lebensgrundlagen des ganzen Landes nachhaltig schädigt.“
Pressemitteilung Nummer 2, vom 01.04.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, zur Regierungserklärung des Ersten Bürgermeisters und zum Corona-Rettungsschirm:
Stunde der Solidargemeinschaft
„Die Corona-Krise ist die Stunde einer starken Solidargemeinschaft. Ich danke allen, die in diesen Tagen hohe Belastungen meistern, besonders im Gesundheitswesen. Auch den vielen Hamburgerinnen und Hamburger ist zu danken, die sich an die Kontaktsperre halten, ihre Kinder rund um die Uhr betreuen oder Hilfsbedürftige unterstützen.
Bundesregierung und Senat haben schnell und umsichtig gehandelt: Die Rettungsschirme für Bund und Hamburg sind trotz großen Zeitdrucks vernünftig konstruiert und verdienen Anerkennung. Die Hilfsgelder müssen jetzt zügig bei Selbstständigen und Unternehmen ankommen. Klar muss in dieser Ausnahmesituation auch sein: Die ungeheuren finanziellen Lasten, die auf uns zukommen, verlangen nach einer völligen Neuorientierung der Haushaltsplanung. Vor allem Investitionen müssen jetzt auf das Wesentliche konzentriert werden, bei digitaler Erneuerung und Verkehrs-Infrastruktur.
Die Einschränkungen der Freiheitsrechte der Bürger müssen eine vorübergehende Ausnahme bleiben: Die Solidargemeinschaft aller Bürger würde auch in Corona-Krisenzeiten überbeansprucht, wenn das öffentliche Leben über Monate lahmgelegt bliebe.“
Pressemitteilung Nummer 1, vom 25.03.2020: Anna von Treuenfels-Frowein, FDP-Bürgerschaftsabgeordnete, zur KMK-Entscheidung, Abiturprüfungen nicht abzusagen:
Vernunft siegt gegenüber voreiliger Einzelaktion
„Es ist eine sehr vernünftige Entscheidung der Kultusministerkonferenz, die Abiturprüfungen in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Die voreilige Einzelaktion der schleswig-holsteinischen Kultusministerin macht damit nicht Schule. Auch in Zeiten der Corona-Krise dürfen wir den Schülerinnen und Schülern nicht ihre Zukunft verbauen, in dem kurzfristige Prüfungsabsagen zu langfristig kaum korrigierbaren Folgen führen. Das Abitur muss in Deutschland vergleichbarer werden, statt in einzelnen Bundesländern quasi durch Notfallprüfungen entwertet zu werden. Und die Durchführung einer Abiturprüfung mit effektiven Schutzmaßnahmen gegen eine Virus-Infektion sollte in unseren Schulen möglich sein.“